Erheblicher Renovierungsstau, aber die Zimmer sind sauber. Gäste waren, in der Zeit in der wir im Hotel waren, überwiegend Niederländer und Russen. Die öffentlichen Bereiche sind deutlich zu klein, offensichtlich nur für Haupt- und Nebenhaus geplant; inzwischen sind aber ein weiteres Hotelgebäude sowie zwei Gebäude mit Apartments dazugekommen. Die Gebäude sind alle mit Aufzügen ausgestattet, leider viele unterschiedliche Ebenen, für Behinderte sind Rampen angebaut. Die Rampen sind allerdings zu steil und zu glatt und im Hotel sind die Türen zu schmal und die Zimmer zu klein um als behindertentauglich gelten zu können. Haupttipp: wenn es für einen ähnlichen Preis ein anderes Hotel gibt - nehmen. Ansonsten zusätzliches Geld für Essen einplanen. Reisezeit bis Mitte Oktober OK, danach wird es öde und nass.
Das gebuchte Zimmer war bei Anreise nicht verfügbar, wir wurden für die ersten zwei Tage in einem zum Hotel gehörendes Appartementhaus "geparkt". Einrichtung schäbig und abgenutzt. Bad ohne irgendetwas, selbst Fußmatten gab es nicht, dafür drei verschiedene Fliesensorten und undichte Armaturen der 70er Jahre. Nach einem ausreichenden Trinkgeld gab es vom Zimmermädchen zumindest eine Fußmatte. Der Fernseher war Briefmarkengroß, Kleiderschrank maximal ausreichend für einen Wochenendtrip. Abgesessene Sofas und Küchenstühle rundeten das Bild ab. Alle Holzteile im Zimmer angeschlagen und mit einer rotbraunen Fußbodenfarbe gestrichen. Die Mini-Einbauküche war neueren Datums und funktionierte. Positiv: das kleine Klimagerät im Schlafbereich funktionierte und das Zimmermädchen war gründlich. Nach zwei Tagen Wartezeit sollten wir dann in unser Zimmer mit Meerblick im Haupthaus umziehen. Bei einer vorsichtigen Besichtigung des Zimmers bot sich der gleiche Gesamtzustand wie im Appartementblock nur geschrumpft auf ca. 16 Quadratmeter mit noch kleinerem Schrank und ohne weitere Ablagemöglichkeiten. Wieder ohne jedes Bad-Zubehör. -Dafür mit einem Balkon mit super Blick auf das Meer und die Burg, direkt an der gepflasterten Hauptstrasse ohne Isolierglas. -Wir sind dann im hinteren Gebäude geblieben. Im Vergleich zu unserem letzten Hotel -auch drei Sterne in Mahmutlar- einfach nur schäbig.
Schlecht. Frühstück: unterdurchschnittlich, Darbietung schäbig. Abendessen: Im Hotel wird nicht gekocht, das Essen wird um 17:00 fertig in den Servierschalen angeliefert und bis 20:00 warmgehalten. Was um 17:00 vielleicht noch genießbar gewesen wäre ist bis 20:00 Matsch. Die Auswahl ist schlecht, die Qualität der angebotenen Speisen ist schlecht. Von der Vielfalt der türkischen Küche war nichts zu merken, An Obst gab es, obwohl die Märkte rund um das Hotel vom Angebot überquollen, zwei Wochen lang nur Melonenscheiben und Trauben. Fleisch, das nicht zu Gulasch oder Hackfleisch verarbeitet war, habe ich nicht gesehen, an Fisch gabe es nur zweimal die in der Türkei günstigen Miniforellen, mit mehr Gräten als Fleisch, sonst nichts. Ab 20:00 bediente sich dann das Personal reichlich für den Eigenbedarf und wohl für die ganze Familie, wer danach zum Essen kam hatte halt Pech. Das Restaurant hatte die Anmutung eines Wartesaales und war für die Größe des Hotels deutlich zu klein. Das Personal war ungeschult und ungeschickt. Im Vergleich zu unserem letzten Hotel -auch drei Sterne in Mahmutlar- einfach grauenhaft. Man konnte satt werden. Wir haben dann nach den ersten Tagen meist außerhalb gegessen
Freundliches Desinteresse, Fremdsprachen sind gebrochen Englisch und Russisch sowie einige Brocken Deutsch und Niederländisch.
Hotel liegt in Randlage von Alanya Richtung Mahmutlar, ein bequemer Spaziergang zum Hafen und zum Basar. Zum Strand über die stark befahrene Küstenstrasse, Strandabschnitt ist (zu) klein, aber sauber.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Pool zu klein und immer in Schatten, Liegen am Pool für max. 2-3% der Hotelgäste. Liegen am Strand gegen Aufpreis, auch hier zu wenige am Hotelstrand, so daß man auf Nachbarstrandbereiche ausweichen mußte. Im Hotel gibt es ein türkisches Bad sowie einen Friseur. Ein Animationsprogramm gab es nicht. Kinderanimation fand nicht statt. Es gibt einen winzigen Spielplatz, der gepflegt wird, Kinderstühle sind vorhanden. Wenn man matschige Nudeln und matschige Pommes mit Ketchup als kindergerechte Speisen ansieht.....
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 2 Wochen im September 2010 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Johannes-J. |
| Alter: | 51-55 |
| Bewertungen: | 3 |


