Der Club der langen Wege. Die Größe des Clubs hat Vor- und Nachteile: Trotz Vollbesetzung im August mit rd. 1.200 Gästen verläuft sich die Menge der Leute gut, so dass es zu keinen großen Knäulbildungen kommt. Ausnahme: der Weg zum und vom Buffet im Hauptrestaurant hat beim Abendessen etwas von Ameisenstraße... Nachteil: die Entfernungen zum Strand oder den Sportanlagen zieht sich - je nach Zimmerlage - doch deutlich hin, Ei bisschen Bewegung hat aber in einem Club noch niemand geschadet. Die Anlage ist neu und man gibt sich viel Mühe, die noch fehlenden Kleinigkeiten zügig zu erledigen. So wurde während unseres Aufenthalts das Cafe-Haus eröffnet und die kahlen Flächen zwischen den Häusern durch massives Wässern begrünt. In zwei oder drei Jahren sicherlich auch optisch eine attraktive Anlage... Entgegen anders lautenden Bewertungen war der Clubchef für Anregungen und Tipps dankbar, teilweise wurden die Änderungen schon umgesetzt. Der viel gescholtene Wind: natürlich ist es nervig, wenn die Handtücher oder Buchseiten umklappen, oder der Volleyball drei Meter abtreibt. Aber bei den Temperaturen sorgt der Wind für Abkühlung und gute Surf- und Segelkonditionen WLAN wie bereits beschrieben eher nicht vorhanden, Handyempfang sehr vom Standort im Club abhängig. Für beides empfiehlt sich der Aufenthalt in der Rezeption... Preis-/Leistungsverhältnis sehen wir eher als befriedigend an, was sicherlich auch an den Preisen in der Hochsaison liegt, geht aber in anderen Hotels aber auch anders. Problematisch ist der Flughafentransfer: bei der Rückreise wurden wir 5 (fünf) Stunden vor Abflug abgeholt. Auf Nachfrage bei der Reiseleitung: es könnte Stau geben... Der Stau war's nicht, eher wohl die insgesamt acht Hotels, die angefahren wurden. Transferzeiten zwischen zwei und drei Stunden sind daher die Regel. Während auf Deutschen Flughägen ein paar Kilo mehr meist toleriert werden, sind die Griechen hartnäckig: 12 Euro/Kilo ab dem zweiten Kilo...
Neu und modern eingerichtet, deutschsprachiges Fernsehen inklusive. Die Familienzimmer sind brauchbar, allerdings ist der Kinderbereich nur durch eine Schiebetür abgetrennt. Hier gibt es auch keinen Extraschrank und keine Nachttische. Wer auf die Terrasse möchte muss durch das Kinderzimmer. Man hat auch wegen der Platzverhältnisse den Eindruck, dass diese Zimmer so nicht geplant waren. Lösbar ist die Situation: beide Betten auf eine Seite, den Tisch daneben gestellt und schon war die Kinderseele wieder befriedigt. Badezimmer: groß genug mit sehr großzügiger Dusche, leider keinerlei Steckdosen. Positiv: Toilette vom Bad getrennt. Klimaanlage: arbeitet tadellos und schnell, nachts hört man auf Stufe ein natürlich ein leises Lüftergeräusch. Minibar: antialkoholisch gut gefüllt und gut gekühlt; daneben noch Tee und Instantkaffee. Sauberkeit: wurde im Laufe des Aufenthalts besser, täglicher Handtuchwechsel
Hauptrestaurant: 14-tägig wechselnde Themenabende, die aber noch nicht so recht Abwechslung in das Speisenangebot bringen. Das Extra-Kinderbuffet verfehlt teilweise seine Wirkung, weil Pommes und Pizza auf dem Hauptbuffet stehen und sich immer wieder Schlangen bilden. Sitzplätze waren nicht das Problem, sehr angenehm war die Tischzuteilung auf der Terrasse, auch wenn man dafür mal ein paar Minuten warten muss. Die Auswahl an Saucen, Beilagen, Gewürzen, Ölen war groß, wir hätten uns noch ein bisschen mehr griechischen Einschlag gewünscht. Fisch und Fleisch waren (bis auf das leider viel zu fette Schweinefleisch) gut. Italienisches Restaurant: der erste Besuch war auch der letzte, die Suppen und die Pizza waren im Hauptrestaurant deutlich besser. Der Clubchef versprach Abhilfe: eine neue Köchin sei schon eingestellt worden... Griechisches Restaurant: Schöne Lage, sehr guter Service und echtes griechisches Essen; das Kontrastprogramm zum Italiener Wunderbar: Platzangebot zu klein, nach 21 Uhr (Kinderdisko) dann allmählich besser. Cocktails? Man sollte lieber bei den Standardangeboten bleiben, Cocktailmixen ist nicht die Stärke im Plimmiri.
Das freundliche Club-Personal kämpft noch mit Englisch, allerdings sind auch ausreichend mehrsprachige und nette Damen und Herren vor Ort in Restaurant und Bars. Das Animatuerteam ist - wie die Gäste - bunt gemischt und bemüht, den Aufenthalt angenehmer zu gestalten. Aufdringliche oder Zwangsanimation hat es nicht gegeben. Großer Aufwand wird im Bereich Kinderbetreuung getrieben, wer möchte (wir nicht) sieht seinen Nachwuchs erst am Abend wieder. WLAN: gibt es zwar, aber durch das aktuell verwendete System leider Datenübertragungsraten im Bit Bereich. Also gleich einplanen: nix arbeiten, erholen... Dies soll durch eine zusätzliche Antenne verbessert werden.
Wie meistens bei Clubs: mitten im Nirgendwo. Ausflüge können über die im Hotel ansässigen Vermieter (Auto/Quad) oder mit dem Fahrrad unternommen werden. Zum kiesligen Strand sind es auch von den vordersten Zimmern am Relaxpool noch ein paar Minuten zum Laufen, Badeschuhe sind nicht nur wegen der Steine, sondern auch der Temperaturen zu empfehlen. Allerdings kann man dies alles verschmerzen, wenn man die Lage anderer (auch 4- und 5-Sterne Hotels auf Rhodos) sieht: Trotz der Bezeichnung "Beach" oder Mare" war das Meer noch weiter und teilweise nur über viele Stufen erreichbar. Schirme sind inzwischen ausreichend vorhanden, nur am oberen Activity-Pool waren Schattenplätze eher Mangelware. Der weitverbreiteten schlechten Angewohnheit der frühmorgentlichen Liegenreservierung begegnet der Club durch das angedrohte, aber leider nicht oft genug in die Praxis umgesetzte, Einsammeln der Handtücher. Gäste: Überwiegend Österreich und Deutschland, dann Frankreich (Kappa-Club) und Osturopa.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Die Pools sind "in Ordnung", aber nicht das Highlight. Das Sportschwimmbecken ist sicherlich hervorzuheben, da heutzutage nur noch selten zu finden. Der Relax-Pool im vorderen Bereich der Anlage ist leider recht schmucklos in Beton gebettet, die unfertigen Außenanlagen tun ihren Rest. Die Rutschen werden sehr gut gepflegt und es wird mit drei Bademeistern für fünf Rutschen ein extrem hoher Aufwand betrieben; hintereinander und ineinanderrutschen kann ausgeschlossen werden. Das Sportprogramm ist ML mäßig sehr umfangreich, vom Boule und Bogenschießen bis zum Moutainbiken. Das Sportstudio ist vernünftig ausgestattet und vier Beachvolleyballplätze reichen auch aus... Hier findet sich auch eine der wenigen Duschen in Strandnähe, warum der Weg allerdings fünf Meter vor der Dusche im Sand endet, hat sich uns nicht erschlossen. Fußduschen fehlen am Strand leider auch noch. Tauchen und Schnorcheln runden das Programm ab. Und wer sich erholen will, kann dies im zwischenzeitlich komplett eröffneten Spa tun. Empfehlenswerte und lustige Abwechslung für die ganze Familie: Das Fisch-Spa (12€/20min). Abendunterhaltung: 3 x pro Woche Theater- bzw. Tanzshows, dazwischen Poolparty, Livemusik und Feuerwerk
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Familie |
| Dauer: | 2 Wochen im August 2015 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Stefan |
| Alter: | 46-50 |
| Bewertungen: | 3 |
Lieber Stefan, Vielen Dank für Deine Bewertung und für die Zeit, die du dir genommen hast, um deine Meinung so ausführlich mitzuteilen! Das Feedback unserer Gäste kann uns nur weiterhhelfen, unsere Leistungen bis ins kleinste Detail zu verbessern! Wir arbeiten ständig hart daran, unseren hohen Anspruch an Qualität und Service weiterzuentwickeln. Wir freuen uns auch, dass du Potenzial in unserem „Club der langen Wege“ siehst – es kann uns nur noch mehr motivieren! Liebe Grüsse von der Sonneninsel, Dein Magic Life Plimmiri Team


