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Roch (41-45)
DeutschlandAus Deutschland
Verreist als Familie • März 2003 • 2 Wochen • Strand
AUSSEN HUI, INNEN PFUI !!!
1,9 / 6

Allgemein

Ich habe meine Hotelbewertung in Form einer kleinen Kurzgeschichte geschrieben, die unterhalten und zugleich informieren soll. Viel Vergnügen beim Lesen! " Ich erzähle zuerst mal vom TRANSFER ZUM APPARTMENT-HOTEL. ***************************** Ich habe gerade begonnen gehabt, mich angeregt mit Michelle, einer 30jährigen Mutter zweier Kinder aus der Nähe von Gelsenkirchen zu unterhalten als der halbvolle Bus, der uns zu den Hotels bringen sollte losfuhr. Es ging über Straßen ohne Schlaglöcher und ohne Sehnswertem. Keine Viertelstunde später hielt der Bus ein erstes Mal. Und ich erkannte aus dem Katalog den Eingangsbereich des Appartment-Hotel MORROMAR. DIE HOTELANLAGE *************** ein wenig genauer unter die Lupe zu nehmen. Ich entdecke schon nach wenigen Metern im unteren Teil der Anlage zwei weitere Ausgänge, die den Weg zum Meer erheblich verkürzen. Auch ein Taxistand ist in Rufnähe. Unterwegs treffe ich auf Michelle, die genau die gleiche Idee wie ich hatte . " In den ersten Jahren nachdem der Hotelkomplex gebaut war, war dies sicher ein chices Urlaubsdomizil" meint die flachsblonde Mutter, die ihre Kinder im Schlepptau hat. " Aber es wurde in den letzten Jahren wohl sehr wenig getan, um diesen Standard zu erhalten" antworte ich ihr. Abgeblätterte Farbe an den Balkongeländern aus Holz und am Rand der beiden, mit viel Geschmack entworfenen Pools, sind meine Augenzeugen dafür. Ganz am Ende der Anlage kommen wir erst zum Kinderspielplatz, auf dem das Nötigste für Kleinkinder aufgebaut ist, spazieren an einem Multifunktionssportplatz vorbei und kommen zum Tennisplatz. Die Partie dort ist gerade zu Ende gegangen und ich sehe, wie die beiden älteren Herren gemeinsam die Gittertür beiseite hieven, um den Platz verlassen zu können. Korrekterweise stellen sie sie danach wieder in den dafür vorgesehenen Rahmen. Michelles Kinder lachen wie zwei Verrückte ob dieser Tatsache. Uns zwei Erwachsenen ist nicht so recht zum Lachen zumute, denn die Hotelanlage vom MORROMAR bietet als Reisedomizil eindeutige Mängel. Vielleicht hat Alltours deshalb mittlerweile den Zusatz Club Alltoura in der Schublade verschwinden lassen. Besser wäre es, die Anlage ganz aus dem Katalog zu streichen! SONNENSEITEN UND SCHATTENSEITEN ******************************* " Wir haben hier gebucht, weil die Transferzeit schön kurz ist" sagt Michelle und streicht sich eine Strähne ihres Haars aus dem Gesicht. " Kinder haben nach einem Vier-Stunden-Flug nicht mehr die Geduld, nochmal eine Stunde oder länger im Bus zu sitzen!" " Mir hat die Architektur schon im Katalog gut gefallen. Außerdem möchte ich kein Hotel, das einsam in der Pampa liegt. Hier hast du nach nur sieben Gehminuten gleich zwei große Supermärkte, mehrere Restaurants und die Strandpromenade quasi vor der Haustür" werfe ich ein. " Und mir war auch wichtig, dass fünf Mal die Woche das Zimmer geputzt wird, jeden zweiten die Handtücher ausgetauscht werden und auch die Betten zweimal die Woche frisch bezogen werden. Gerade mit den Kindern!" wirft Michelle ein weiteres Pro in unseren Dialog. " Zudem wollte ich nicht in dem pulsierenden und doch sehr lärmigen Ortskern von Puerto del Carmen im Hotel wohnen, habe allerdings wie ich gerade wieder bemerke, hier mit nicht gerade wenig Fluglärm zu rechnen." Es ist die dritte Maschine, die seit dem Beginn unseres Erkundungsrundgangs deutlich hörbar auf dem allenfalls drei Kilometer entfernten Flughafen landet, was der Katalog tunlichst verschweigt. Dort ist nur die Rede von einer 25-minütigen Transferzeit. Die aber bringt einen auch beispielsweise zum Hotel Jameos, wo der Fluglärm nicht mehr zu bemerken ist. Ein Paar, etwa Ende Dreißig, kommt uns entgegen. Der Mann summt den alten Roy-Black-Schlager mit der Textzeile " Du kannst nicht alles haben, das Glück, den Sonnenschein... Kurz schiesst mir der Gedanke durch den Kopf, ob dies eine prophetische Aussagekraft haben kann, wische die Vorstellung aber sofort wieder beiseite. " Was ich auch als Pluspunkt verbucht habe, als ich gebucht habe, ist die FKK-Terrasse hier im MORROMAR" sagt Michelle und scheint im nächsten Augenblick den Satz fast ein wenig zu bereuen. " Ich finde FKK auch toll" sage ich zu ihr und zusammen steigen wir die zwei Etagen über der Poolbar hoch. Oben in der " Nudisten-Area" , die ungepflegt wirkt, bietet sich uns wenigstens ein erstklassiger Blick hinunter zum Meer. Hinter uns ist das Panorama der lanzarotenischen Vulkanberge zu sehen. Wir beenden unseren Rundgang in der Poolbar, setzen uns zu einem Gläschen Sangria hin, während die beiden Kinder sich am Pool, um den Unmengen von Liegen aufgebaut sind, tummeln. Lieber ins Hotel Jameos oder ein anderes Hotel in Puerto del Carmen selber - die Apartamentos Fariones z.B. haben uns sehr gut gefallen.


Zimmer
  • Eher schlecht
  • DAS ZIMMER ********** ist frei von Luxusgütern, aber das ist in einem 3-Sterne-Haus eher die Regel. Immerhin hängen vier geschmackvolle Bilder an den Wänden. Couch, Sessel, Wohnzimmertisch und der obligate Kofferschemel sind ebenso aus dunkelgrünem Holz wie die vier Küchenstühle, die um einen gemauerten Tisch mit Granitplatte schon auf meinen Gästehintern gewartet haben. Gemauert ist auch ein Regal, auf dem ein mindestens zehn Jahre alter Fernseher sich den Platz mit einem längst volljährigen Telefon teilt. Der Fernseher ist nur mit Münzeinwurf zu nutzen " Eine Stunde für einen Euro" erklärt mir Carlos später. " Ist die spanische Variante der GEZ" fügt er schelmisch hinzu. Ich muß an den Satz von Michelle denken, von wegen bessere Zeiten gesehen, als ich das Schlafzimmer betrete. Die beiden Einzelbetten sind nicht nur schmal sondern auch mit Tagesdecke, Wolldecke und Betttüchern versehen, die kurz vor einem Eintrag ins Guinness-Buch stehen als meistgewaschenes Schlafbehelfsmittel dieses Erdballs. Nachdem das Zimmer mich nicht gerade zu Begeisterungsstürmen hinreisst, beschließe ich, bei einem Spaziergang


    Restaurant & Bars
  • Schlecht
  • Keine Angaben


    Service
  • Eher schlecht
  • DIE REZEPTION ************* des MORROMAR macht auf mich einen eher tristen Eindruck. Auch Michelle, die im selben Areal einquartiert wie ich ist, murmelt etwas von " hat wohl schon bessere Zeiten gesehen" ! " Nein, wir haben keinen Kofferservice" sagt Carlos, der 21jährige gutaussehende Mann, der aus der Dominkanischen Republik stammt. " Aber Sie und ihre Familie haben ein Zimmer mit Blick auf den Pool und das Meer, Mister R." " Den einen vereinsamten Gepäckwagen, den Carlos uns aus einem Nebenraum zaubert, überlasse ich der Mutter aus dem Ruhrgebiet, die ohnehin gestresst ist. Während ich unsere Koffer in Richtung des Appartments schleppe, laufe ich auf Wegen und an Beeten vorbei, die sowohl gepflegt als auch sauber sind. Nach etwas Suchen entdecke ich die 312, schließe die Tür auf und sehe mich erst einmal im Wohnraum um. Die Bedienung spricht ausschließlich spanisch, ist aber um Freundlichkeit bemüht. Doch das Bemühen beim Personal allein reicht nicht für einen unbeschwerten zweiwöchigen Urlaub.


    Lage & Umgebung
  • Schlecht
  • DIE LAGE ******** des Appartment-Hotels MORROMAR spricht erst einmal für das Hotel. Denn es ist auf einer leichten Anhöhe angesiedelt, rund 400 Meter vom Meer entfernt. Der Architekt, der vor etwas mehr als zwei Jahrzehnten für den Bau der Anlage verantwortlich war, hat Geschmack gehabt. Die eingeschossigen Gebäude wirken heimelig und sehen landestypisch aus.


    Aktivitäten
  • Schlecht
  • Beliebte Aktivitäten

    • Strand

    Keine Angaben


    Infos zur Reise
    Verreist als:Familie
    Dauer:2 Wochen im März 2003
    Reisegrund:Strand
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Roch
    Alter:41-45
    Bewertungen:2