Benedikt (31-35)
Verreist als Paarim Dezember 2020für 2 Wochen
Verreist während COVID-19

Angaga-Ein Paradies mit (vielen) Ecken und Kannten

2,0/6
Keine Weiterempfehlung! Angaga ist sicher eine nette Insel für Taucher und Tagesgäste. Wer wenig Wert auf Komfort und gesundes Essen legt, kann hier unbeschwert Urlaub machen.

Lage & Umgebung5,0
Die Insel hat eine schöne grüne Vegetation und ist beheimatet von vielen Wellensittichen. Die Lagune erstrahlt in einem wundervollen Türkis bei Sonnenschein. Der Strand ist teilweise sehr weich, wenig Korallenbruch und schön breit an vielen Stellen. Leider ist die komplette Westseite eine Katastrophe. Noch viel schlimmer - jeder Bungalow wurde belegt... Für uns ein absolutes No-Go. Über Weihnachten-Neujahr sind die Preise sehr hoch angesetzt und alleine die Vorstellung auf dieser Seite einquartiert zu werden, finde ich sehr unverschämt.

Zimmer2,0
Die Zimmer sowie eigentlich die gesamte Anlage sind schon etwas in die Jahre gekommen. Die Hölzer am Steg zu den Wasserbungalows sind teilweise sehr desolat. Die Bettmatratzen sind sehr Hart, Klimaanlage war Leise und gut regulierbar. Leider machte sich die Kanalisation sehr bemerkbar und der Geruch stand an manchen Tagen im Bungalow. Das Resort verfügt über ein Buffet Restaurant, 2 Bars & eine Tauchbasis.

Service3,0
Mitarbeiter sind bemüht. Allerdings wirken diese sehr ausgelaugt und unzufrieden. Das macht sich natürlich auch im Service bemerkbar.

Gastronomie1,0
Die Auswahl am warmen Buffet war sehr einseitig. Leider gab es jeden Tag das selbe bis auf Silvester... Es gibt am Abend sowie am Mittagsbuffet ca. 8 warme Speisen. 1. Curry 2. Reis 3.Fisch im Teigmantel. 4. Hühnchen 5. Rind in den wechselnden Fertigsaucen. (Stroganoff, Gravy & Süß Sauer..) 6, 7 & 8 waren meist Bohnen, Kartoffel, Mais, Spaghetti mit Tomatensoße & Karotten aus der Dose.

Salatbar: Es werden verschiedene Salate angeboten die man sich selbst zusammen mixen konnte. Essig-Öl leider in minderwertiger Qualität.

Dessert: Es werden 4 - 5 verschiedene Torten (Küchlein) angeboten welche auch in Geschmack und Konsistenz sehr schwach waren. Ausserdem gibt es frische Früchte wie Papaya, Ananas, Feigen & Banane.

Frühstück: war auch nicht gerade der Renner und wenig Auswahl, einzig das Omelett war gut. Pancakes waren oft verbrannt und Geschmacklich eher schlecht und sehr hart. Säfte wechseln sich alle 3 Tag durch. Sonst war alles täglich gleich.

Cocktails waren trinkbar aber nicht lecker .. für uns kamen nur der Manta Point und Piña Colada in frage.

Was wir persönlich als schlimm empfanden war der Versuch eine Kokosnuss zu bekommen. Dies hat ganze 8 Tage gedauert und uns wurde tatsächlich gesagt, es gäbe keine Kokosnüsse. Zum Ende hin hat unser Roomboy sich erbarmt und uns 11 vorgeschnittene Kokosnüsse spendiert. Was wir wahnsinnig nett von ihm fanden.

Vergeblich haben wir 14 Tage probiert eine Seafood Platte zu organisieren. Man hatte das Gefühl auf der Insel eher geduldet zu werden.. Es ist tatsächlich sehr traurig, wenn man eine Reise in den indischen Ozean startet und nicht einmal frischen Fisch essen kann.

Sport & Unterhaltung3,0
UNTERWASSERWELT
Wir waren täglich mehrmals schnorcheln und haben vieles gesehen. Rochen, Haie, Langusten, Muränen, Schildkröten, Drückerfische usw. Die Einstiegsmöglichkeiten sind schlecht markiert, weshalb auch der Ausstieg am ersten Tag sehr kompliziert war. Erst durch Gespräche mit anderen Gästen haben wir die Strömung und Ein/Ausstiege problemlos gefunden. Wir waren vorab in der Tauchschule, diese hat uns alles über den Plan gezeigt, dieser scheint jedoch nicht up to date zu sein. Wir haben zu 4. zwei Ausflüge mit dem Speedboat gebucht. Beim ersten Mal die Walhai Tour, welche sehr schön war und beim zweiten Mal die Manta Tour. Leider keine Mantas, aber so ist die Natur eben. Dafür durften wir mit Delfinen schwimmen 🥰

Ebenso hatten wir in der ersten Woche kein Benzin auf der Insel. Was Ausflüge mit dem Speedboat sowie andere motorisierte Aktivitäten unmöglich machte. Nur die Dhoni Tour wurde angeboten - allerdings war dieses Dhoni nur ersatzweise im Resort und halb so schnell wie das Original Dhoni von Angaga. Es gab viele Beschwerden vor Ort, weil die Touren nicht gut ausgeführt wurden.

SPA
Wir waren mehrmals da und die Massagen sind gut. Der Empfang ist sehr freundlich und die Atmosphäre gut. Allerdings musste man die Maske aufbehalten während dessen.



Hotel2,0

Preis-Leistungs-Verhältnis: Sehr schlecht
Infos zur Reise
Verreist als:Paar
Kinder:Keine Kinder
Dauer:2 Wochen im Dezember 2020
Reisegrund:Strand
Infos zum Bewerter
Vorname:Benedikt
Alter:31-35
Bewertungen:1
NaNHilfreich