Hafen Swinemünde/Swinoujscie

71% Weiterempfehlung 5.1 von 6 Gesamtbewertung
5.1 6 7
“Swinemünde hat einen schönen Strand .” mehr lesen
im September 14, Evelyn , >70
“Schön” mehr lesen
im Juni 14, Nicole , 36-40

Infos Hafen Swinemünde/Swinoujscie

Nach alten Urkunden wird im Jahre 1297 erstmals der Hafen Swinemünde erwähnt. Die günstige Lage an der Mündung der Swine (heute: Swina) ermöglichte schon sehr früh das Anlegen eines Hochseehafens, der für den Handel im Ostseeraum wichtig war und der Stadt Swinemünde Wohlstand und Bedeutung brachte. Unter schwedischer Besatzung minderte sich die Bedeutung des Hafens, da die Schweden die größere Stadt Stettin durch den Peenestrom erreichen wollten.

1720 kaufte Preußen Stettin sowie Usedom und Wollin den Schweden ab und reaktivierte den Schiffsverkehr in der Swine und somit auch den Hafenbetrieb in Swinemünde. 1746 wurde Swinemünde als preußischer Seehafen eingeweiht. 1823 waren nun auch die beiden langen (1,5 und 1,1 km) Molen fertiggestellt und 1859 wurde der Leuchtturm dem Betrieb übergeben. Mit Eröffnung der "Kaiserfahrt", einer direkten Wasserverbindung nach Stettin, ging die Bedeutung des Hafens von Swinemünde deutlich zurück. Die Stadt suchte nach einem neuen Erwerb.

Schon 1824 wurde das See- und Solbades Swinemünde gegründet, das nun die zurückgehende Bedeutung des Hafens auszugleichen begann. Eine Bahnverbindung Berlin - Swinemünde (siehe auch Eisenbahnhubbrücke Karnin) ließ den Besucherstrom weiter anschwellen. Daneben bekam Swinemünde 1852 eine preußische Garnison.

Ein verheerender Luftangriff im März 1945, der zahllosen in Massengräbern auf dem Golm beigesetzten Flüchtlingen das Leben kostete, wurde die Stadt und damit auch die Hafenanlagen stark zerstört. Nach Besetzung Swinemündes durch die Sowjetarmee wurde dem Hafen eine starke militärische Bedeutung verliehen. Über den Hafen Swinemünde erfolgte ein Teil des Abtransportes der demontierten Anlagen der Peenemünder Erprobungsstellen von Heer und Luftwaffe. Auch die Gebäude, die zum Kurbetrieb gehörten, wurden requiriert und verwahrlosten.

Ende der 50er Jahre zogen die Sowjettruppen ab und Swinemünde wurde bedeutendes polnisches Seebad. Etwa ein Jahrzehnt zuvor war am östlichen Rand des Hafens eine Industrieansiedlung zur Verarbeitung von Hochseefisch errichtet worden. Eine regelmäßig und oft verkehrende Stadtfähre verband die beiden westlich und östlich der Swine liegenden Teile der Hafenstadt.

Vom Hafen aus lässt sich die wechselvolle Geschichte der ehemaligen preußischen Hafen- und Garnisonsstadt Swinemünde recht gut erkennen. Nur wenige alte Gebäude geben Zeugnis früheren Wohlstands und deutscher Geschichte. Viele grobe Zweckbauten künden von Einschränkungen und Zwängen. Aber auch große Baustellen mit entstehenden propere Neubauten, oft im historisierenden Stil, lassen die Perspektive des wiedererwachenden Bäderbetriebes auf hohem Niveau erkennen.

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7 Bewertungen Hafen Swinemünde/Swinoujscie

Reisetipp bewerten
Evelyn
Alter >70

Swinemünde hat einen schönen Strand .

ich würde an diesen Ort wieder fahren,nur in ein anderes Hotel. weiterlesen

im September 14
Gesamtbewertung 4.0
Weiterempfehlung
Bild des Benutzers Vereinsangler
Nicole
Alter 36-40

Schön

den Hafen sollte man sich anschauen schon weil man die Militärschiffe sehen konnte und die Frachtfähren. Der Jachthafen ist allerdings nicht zu empfehlen. weiterlesen

im Juni 14
Gesamtbewertung 6.0
Weiterempfehlung
Patrick
Alter 46-50

Muß man nicht haben

Langweiliger, dreckiger Hafen. weiterlesen

im Mai 13
Gesamtbewertung 3.0
Weiterempfehlung
Ina
Alter 46-50

Eine Stadt im Umbruch

kostenlose Fähre alle 15 minuten,sehr schöne Altstadt die saniert wird,sehr gute Einkaussmöglichkeiten,leckeres Eis und Kuchen weiterlesen

im Mai 13
Gesamtbewertung 5.0
Weiterempfehlung
Bild des Benutzers edelkampfdackel
Mirca
Alter 19-25

Einfach klasse und sehenswert

Der weg vom Grenzmarkt bis zum Hafen von Swinemünde kann man super zufuß gehen in 15 minuten ist man dort. Auch ein besuch der Verkaufsstrasse die direkt zum Hafen führt lohnt sich. Der Hafen ist schön groß man sollte etwas zeit mitbringen. Auch Cafes und Restaurants gibt es am Hafen zu genüge. Mit einer kleinen Fähre kan mann zu einer Plattform fahren wo ein Kriegsschiff anliegt. Die großen Tanker sind einfach super anzuschauen. Auch eine kleine Schiffs Tour lohnt sich und ist garnicht mal ... weiterlesen

im Dezember 09
Gesamtbewertung 6.0
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