Aperol-Spritz-Index 2026
Aperol Spritz im Urlaub: Wo das Kultgetränk günstig ist – und wo nicht
Sommer, Sonne, Aperol Spritz: Kaum ein Getränk gehört so sehr zum Urlaub wie der italienische Kultcocktail. Doch während Du in manchen Reisezielen schon für wenige Euro anstoßen kannst, kostet ein Glas anderswo fast so viel wie ein Hauptgericht. Der aktuelle Aperol-Spritz-Index 2026 des Reisegeldanbieters eurochange zeigt, wo Du besonders günstig – und wo besonders teuer – auf den Urlaub anstößt.
Neapel führt das günstige Feld an
Wenig überraschend liegt das Mutterland des Aperitivo im Aperol-Spritz-Index vorn: In Neapel kostet ein Glas im Schnitt nur 2 Euro – günstiger geht es nirgends. Auf dem zweiten Platz folgt mit dem sizilianischen Palermo erneut eine italienische Stadt, in der sich der Preis allerdings auf rund 4 Euro verdoppelt. Dahinter behaupten sich zwei bulgarische Küstenstädte: In Varna zahlst Du durchschnittlich 4,75 Euro, in Burgas 4,92 Euro. Komplettiert wird die Spitzengruppe vom türkischen Marmaris, wo ein Glas umgerechnet etwa 6,32 Euro kostet.
Auch jenseits der vordersten Plätze bleibt der Aperitivo erschwinglich. Im albanischen Saranda werden im Mittel 6,71 Euro fällig, im benachbarten Dhërmi 7,46 Euro. Hinzu kommen Gran Canaria mit 7,26 Euro, das kroatische Zadar mit 7,27 Euro sowie das italienische Florenz mit 7,33 Euro.
Mailand und Rom als teuerste Pflaster
Dass Italien gleichzeitig die günstigsten und die teuersten Adressen stellt, gehört zu den Überraschungen des Rankings. Den Negativrekord hält Mailand: Hier schlägt ein Aperol Spritz mit durchschnittlich 16,66 Euro zu Buche – mehr als das Achtfache des Neapel-Preises. Auch in der Hauptstadt Rom bleibt es mit rund 14 Euro pro Glas teuer.
So entsteht der Index
Für den Vergleich wertete eurochange nach eigenen Angaben die Karten von jeweils drei Lokalen pro Stadt aus, ausgewählt nach den besten Suchergebnissen für den jeweils besten Aperol Spritz vor Ort. Aus diesen Preisen sei der Durchschnitt gebildet und anschließend umgerechnet worden.
Wer den Geschmack des Sommers sucht, ohne tief in die Urlaubskasse zu greifen, findet im Süden Europas also reichlich günstige Gelegenheiten.