Auf den ersten Eindruck ein Urlaubsparadies, sehr gepflegte Parkanlage auf einer der größten (der größten?) Urauberinseln der Malediven. Die Zimmer sind einfach und zweckmäßig ausgestattet und sauber aber nicht unbedingt auf dem Niveau 4,5 Sterne, 3,5 täten es auch. All inclusiv ist nicht ganz all inclusiv, da man am ersten Tag eine Zeit damit verbingen sollte die Lokale und Bars auswendig zu lernen, die am all inclusiv- Programm beteiligt sind und zu welchen Uhrzeiten das gilt, sonst hat man in Windeseile stattliche Rechnungen zu zahlen. Vorzugsweise ist das Publikum (international !) recht jung und es besteht zu 75% aud Flitterwöchnern, Familien sind eher selten, Familien mit größeren Kindern, ab schulreif, nicht da, trotz Herbstferien in Deutschland. Angebote für Kinder und Jugendlich fehlen dementsprechend ganz und wer nicht schnorchelt , taucht oder schwimmt kann sich nur für viel Geld mit Wassersport auf dem Wasser beschäftigen. das Preis-Leistungsverhältnis ist knapp grenzwertig, man sollte die Angebote der Reiseunternehmen gut vergleichen und überlegen, ob all inclusiv wirklich notwenig ist (für Familien lohnt e sich sicher). Oktober und Novenber sind Mosumzeit ideal für Leute die Dauerplatzregen und 28° schätzen, ansonsten früher oder später buchen. Möglichst alles mitnehmen was man benötigt, die Boutique hat wohl alles aber teuer. Essen und Klima waren gut veträglich, also wenig gesundheitliche Risiken, nur Mückensalbe sollte man unbedingt dabei haben, diese kleinen Tieren schwirren sofort aus wenn eine Pfütze entsteht.
Zimmer sauber und ordentlich, (es war ein deluxe-Bungalow) ein bett, zwei Sessel ein Tischchen, Fernseher, Minibar (nicht für all inclusive), Schrank, Badezimmer mit Dusche im Freien - sehr lustig bei Mosumregen (häufiger im Oktober und November!), Waschbecken und Toilette im Raum. Der Wäschwechsel ist täglich und alles war ok. Wer ein Zimmer mit Verbindungstür hat, es aber nicht wollte, der muss schon mal mit der Geräuschkulisse des Nachbarzimmers leben. Ansonsten kannman nur von den Vögeln oder dem prasselnden Regen auf den Metalldächern der Bungalows gestört werde, da die Insel sehr ruhig ist. Fast alle Bungalows liegen am Strand, bis auf die Familienbungalows, die sind in der Mitte der Insel. Aber lange Wege muss man einkalkulieren bis zu 20 min bis zum Lokal. Ein Fahrrad kann man mieten für 3$ pro Tag, ein nicht ganz billiger Spaß.
Das Essen ist gut, aber nicht herausragend. Besonder das Obst ist lecker und wird zu allen Mahlzeiten knckfrisch angeboten. Denoch ist für jeden Geschmack immer was zu finden. Bei all inclusiv kostet der Besuch der Spezialitätenrestaurants zusätzlich, man bekommt aber einen discount von 20%. Insgesamt sind diese Lokale sehr teuer Z.B. eine Pizza 10$, ein Cappucino 5$, ein frischer Oragensaft 6$. Alles ist aber sehr sauber und ordentlich.
Der Service ist abhängig vom Kellner, bzw. dem Roomboy und muss zumeist mit Trinkgeld (was vehement eingefordert wurde!!!!) erkauft werden. Wer nicht spendabel ist, leidet. Da kann man schon mal einen halben Abend total übersehen werden und sein essen ohne Getränke vertilgen, oder wartet in der Bar bis der Durst weg ist. Da hilft es nur beim Oberkellner Krach zu schlagen, das beschleunigt dann ein wenig. Englisch sollte man in Wort und Schrift beherrschen, sonst läuft nichts, da man andere Sprachen in der Hotelleitung nicht beherrscht. Ebenso die Kellner, Roomboys, oder in der Wassersportschule. Nur in der Tauchschule gibt es zwei deutsche Dive Guide. Einchecken ist schwierig und es bedarf einiger Gelassenheit diese Phase zu überstehen, insebesondere dann, wenn die in Duetschland gewünschten Zimmer, z.B. mit Verbindungstür oder eine bestimmt Zimmerkategorie obwohl gebucht nicht vorhanden sind. Man ist um Ersatz im Laufe des Uralubs bemüht, aber das bedeutet doch schon mal den ein oder anderen Umzug auf der Insel und zusätzliche Trinkgelder für die Kofferboys, sonst trägt man selbst. Alles was über die Rezeption läuft ist ein schwieriger Verwaltungsakt und kann einem die Urlaubstage zusätzlich "verschönern", da man unzählige Male dorthin muss, da die kompetente Person immer gerade nicht da ist. Hier ist Geduld gefragt!!! Immer freundlich aber unverbindlich wird man von Schmidtchen zu Schmidt weitervermittelt, ohne Ergebnis!
Transfer vom Flughafen Male ca. 3 Stunden mit dem Speedboot und 35 min mit dem Wasserflugzeug, ein Luxus der ins Geld geht, 100$ Aufpreis verlangte man am Flughafen in Male pro Person, wenn man vom Speedboot auf Flugzeug umbucht. Die Organisation mit den Boot ist sehr gewöhnungsbedürftig und kann bei individuell anreisenden Personen, die z.B. die Flüge privat (meist günstiger! z. B. Emirates) gebucht haben, ganz schön problematisch werde und viele Stunden Aufenthalt am Flughafen Male mit sich bringen. So wird man z.B. um 14.00 Uhr von der Insel zum Flugahfen gebracht, obwohl die Maschine erst nachts um 02.00 Uhr abfliegt. Das sind malerische Urlaubsstunden mit Gepäck am Flughafen, da man das Gepäck nicht irgendwo einschließen kann. Der einzige Raum, den es dazu in Male gibt ist zumeist schon vorher belegt. Von der Insel starten wenige Ausflüge, zumeist zum schnorchel, fischen und zum Besuch einer Einheimischeninsel.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Der Spa , unetrthailändisch /indischer Leitung ist toll, die Mädels sehr sehr feundlich und ein toller Service. Der Fußballplatz ist rustikal und das Flutlicht wird nur nach Gusto angemacht (es ist ab 18.00 Uhr stockdunkel). Tennis und Basketballplatz, Squashcourt, Tischtennis usw. sind vorhanden und die Benutzung für all incusive Gäste ist dabei. Die Tauchschule ist groß, gut ausgestattet, aber es fehlt etwas die persönlich Note im Umgang mit den Gästen, die man z.T. aus Ägypten kennt. Hier wird einfach viel Taucher-Mensch durchgeschleust. Der Strand ist sehr sauber, er wird täglich gefegt! Jeder Bungalow hat seinen eigenen Zugang, der aber z.T. über Felsen geht und man unbedingt Badeschuhe mitnehmen sollte. Wer Sandstrand hat der muss nur ein wenig bei den ehrumliegenden Korallenstücken im Flachwasser achtgeben. Jeder Bungsalow hat sene Liegestühle und Badelaken am Strand, das gleiche gibt es für allen auch noch mal am Pool. Duschen gibt es nur am Pool. Das Abendprogramm ist kurz, Krebsrennen, Karaoke (es gibt viele begeisterte Japaner auf der Insel), einen Abend Livemusik (gut!) und sonst nur gedämpfte Musik in den Bars, die nicht all inclusiv sind.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Familie |
| Dauer: | 2 Wochen im Oktober 2006 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Maria |
| Alter: | 41-45 |
| Bewertungen: | 1 |


