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Guido (36-40)
DeutschlandAus Deutschland
Verreist als Familie • August 2005 • 2 Wochen • Strand
Nichts für Jugendliche und Kinder!!
2,8 / 6

Allgemein

Das Dome Beach Resort ist eine kleine Hotelanlage. Warum es den Zusatz „Resort“ trägt blieb uns unerschlossen. Da wir schon in mehreren 4 Sterne Hotels waren, haben wir uns gefragt, wie der 4 Stern erworben wurde. Wir buchten bei Thomas Cook wo das Hotel mit 4,5 Sternen angegeben ist. Unerklärlich! Buchen kann man HP und AI. Wir hatten AI und waren mit dem Angebot für Essen und Getränke zufrieden. In 14 Tagen gab es keine Wiederholung. Das Frühstück ist nur was für harte Engländer (gebackene Bohnen, Würstchen und Mais) oder für die Personen die sich gerne von Eiern ernähren. Die Preise im Hotel waren ehr teuer. So kostet z.B. ein Tequila Sunrise (0,25 Liter) 3,20CYP was ca. 5,50€ entspricht, war aber bei AI dabei. Alle Longdrinks die extra gezahlt wurden konnte man vergessen. Wer hat schon einmal eine Pina Colada mit einer Scheibe Apfel garniert? Na ja, vielleicht ist das in Zypern so. Der zweite Pina Colada hatte dann übrigens nur noch eine Cocktailkirsche. (Nicht das wir den Apfel vermisst hätten.) Die Minibar war übrigens nicht im AI dabei und musste extra gezahlt werden. Die Poolliegen waren gratis, die ersten 11 Tage wurde kräftig reserviert, da es zu wenig Liegen um den Pool gibt. Sonnenschirme waren ebenfalls zu wenig, also bedeutete es, dass spätestens um 7.15 Uhr die Liegen zu 80% mit Handtüchern belegt waren. Ab dem 12. Tag war alles anders. Die Handtücher wurden von den Liegen entfernt und das Management duldete plötzlich keine Reservierungen mehr. Somit war am 12. Tag die Hölle um den Pool los. Jeder suchte sein Handtuch, dass sich hinter den Liegen auf einem Haufen befand. Natürlich waren auch wir betroffen. Auf Nachfrage beim Management bekamen wir keine vernünftige Erklärung. Warum der Bademeister –der übrigens jeden Tag zu den Poolzeiten anwesend ist- zu den Gästen bei der morgendlichen Reservierungszeremonie nichts gesagt hatte, sondern sich nur amüsierte als die Gäste nach dem Frühstück -bzw. beim Gang dahin- ihre Handtücher suchten, war für die meisten Gäste ebenfalls nicht nachvollziehbar. Anscheinend haben die Zyprioten einen seltsamen Humor. Die ersten 10 Tage konnten Kinder mit Luftmatratzen und Schwimmtieren in den Pool, ab dem 11. Tag war dies ebenfalls nicht mehr möglich. Der Bademeister entfernte alles was zum aufblasen war. Ach ja, der Pool: Mit der Taucherbrille erkannte man, dass das Wasser mit schwarze Flocken übersäht war. Beim genaueren hinsehen stellte man fest, dass die Fugen im Pool diese schwarze Masse hatten. Ob Algen oder eine andere Substanz –keine Ahnung. Jedenfalls sagten uns Urlaubsbekannte, dass ein Kind und die Frau schon wegen einer äußeren Ohrentzündung beim Arzt in Ayia Napa waren und dieser meinte es sei vom Pool im Hotel. Ob dies davon war weiß ich nicht, wir blieben Gott sei dank davon verschont. Die Sauberkeit um den Pool herum ließ sehr zu wünschen übrig. Becher und Aschenbecher wurden nicht weggeräumt. Die Liegen wurden in 14 Tagen nur einmal sauber gemacht, die Auflagen wurden gar nicht gereinigt. Die Fliesen um den Pool hatten immer eine beige Sandschicht, wenn morgens gereinigt wurde, dann nur oberflächlich. Die Gäste sind sehr gemischt. Alle Nationen waren vertreten, wobei Engländer am meisten waren. Wer einen Mietwagen nimmt sollte auf jeden fall die Reifen, die Ölwanne und die Windschutzscheibe versichern. Nach zwei Tagen Fahrt war ein Reifen platt, da viele Parkplätze mit spitzten Steinen übersäht sind. Ein geländegängiges Fahrzeug ist sehr von Vorteil, da die Straßen oftmals nicht geteert sind. Der Linksverkehr ist problemlos zu bewältigen. Keine Angst davor! Ayia Napa ist für Partyleute am Abend interessant. Nissi Beach ist vergleichbar mit Ballermann, da nur junge Leute und Party angesagt ist. Beim Ausflug mit dem U-Boot welcher von der Reiseleitung angeboten wird, sollte man nicht so hohe Erwartungen setzten, da im Meer nicht viel zu sehen ist. Außerdem erschien uns im nachhinein der Preis für den Ausflug überteuert. Unbedingt ansehen die Königsgräber und die Mosaikausgrabungen in Pafos.


Zimmer
  • Eher schlecht
  • Wir hatten ein Familienzimmer mit drei Betten und einem Zustellbett. Eine noch ausreichende Größe, da man eh die meiste Zeit außerhalb des Zimmers ist. Das Zimmermädchen war sehr freundlich und machte wirklich alles sauber. Handtuchwechsel täglich, Bettwäsche jeden zweiten Tag neu. Wenn man sich einen zweiten Schlüssel geben läst, funktioniert die Klimaanlage auch wenn man nicht im Zimmer ist. Dies war an den meisten Tagen auch notwendig. Der seitliche Meerblick war der direkte Blick auf den Pool.


    Restaurant & Bars
  • Eher gut
  • Das Abendbuffet ist sehr abwechslungsreich. Das Essen schmeckt. Die Nachspeisen sind mit Griechenland nicht vergleichbar, da es keine landestypischen Nachspeisen gibt, hier könnte mehr Abwechslung sein. Eis gab es jeden Tag am Mittags- und Abendbuffet.


    Service
  • Eher schlecht
  • Die Bedienungen geben sich sehr viel Mühe. Die wenigsten sprechen deutsch ist aber kein Problem -wenn man englisch kann-. Beim Abendessen muss man sich mit der zweiten Bestellung für die Getränke beieilen, da eine längere Wartezeit einkalkuliert werden muss. Anscheinend ist man der Meinung, dass bei AI und Bedienung eine Getränkebestellung ausreichen muss. In der Bar ist ein Barmann und meistens zwei Bedienungen. Da diese auch AI Gäste bedienen und für den ganzen oberen Bereich wie Bar und Hotellobby zuständig sind, ist der Barmann überfordert. Ein Drink kann schon mal 20-30 Minuten Dauern, deshalb macht ein längeres verweilen wenig Freude –zumindest wenn man etwas trinken will-.


    Lage & Umgebung
  • Eher schlecht
  • Gut, dass es zwei Strände gibt, an denen das Hotel liegt. Der Strand welcher zum Hotel gehört, ist betoniert und aufgeschüttet. Die Liegen und die Schirme kosten jeweils extra. Wenn man ins Meer geht, kann man sehr weit hinein gehen (ca. 150-200 Meter. Leider ist dort viel Stein und Fels und das Schwimmen wird deshalb erschwert. Der andere Strand etwas entfernter ist schöner. Viel Sand, sehr klares Wasser keine Steine und Felsen. Das Wasser ist überall sauber.


    Aktivitäten
  • Eher schlecht
  • Beliebte Aktivitäten

    • Strand

    Die Animation ist nett, aber nur einer ist deutschsprachig. Alles zielt auf Engländer ab. Für Kinder ab dem 12. Lebensjahr ist im Hotel und bei der Animation nichts geboten. Kinder unter 12 sollten Grundkenntnisse in Englisch haben sonst wird es mit der Animation auch nichts. Die Lifemusik (ein Alleinunterhalter und ein Duo im Wechsel) sollte man sich nicht antun, da –zumindest der Alleinunterhalter- stark an der Schmerzgrenze liegt. Für Kinder sind neben dem Fitnesscenter zwei alte Tischtennisplatten (Schläger und Bälle kostenlos)und ein paar Computerspielautomaten (ab -.20 CYP aufwärts).


    Preis-Leistung
  • Schlecht

  • Infos zur Reise
    Verreist als:Familie
    Dauer:2 Wochen im August 2005
    Reisegrund:Strand
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Guido
    Alter:36-40
    Bewertungen:1