- Preis-Leistungs-VerhältnisGut
Das 5-Sterne Sunthalia Hotel hat erst im Sommer 2022 geöffnet und verfügt über ca. 260 Zimmer. Im August war die Gästestruktur komplett gemischt, jedes Alter und alle Nationalitäten waren vertreten. Es gab nur wenige deutsche Gäste, hauptsächlich Osteuropäer, die jedoch alle sehr nett und keineswegs unangenehm waren. Die gesamte Hotelanlage ist neu, modern, hell und absolut luxuriös. In so einem schönen Hotle waren wir zuvor in der Türkei noch nie. Einzig die extrem glatten, glänzenden, gefährlichen Böden sind ein wenig unüberlegt, da trotz vieler Achtung-Schilder, einige Gäste unglücklich gefallen sind (bringt euch gute Schuhe mit!). Das Hotel richtet sich hauptsächlich an Partyurlauber. Es wird quasi rund um die Uhr gefeiert, aber man kann dem auch durchaus entfliehen, wenn man etwas mehr Ruhe und Entspannung sucht. Wir waren zum ersten Mal hier und eines vorweg: Wir werden defintiv wieder anreisen. Die Bewertung fällt diesmal sehr ausführlich aus, da das Hotel in den letzten Wochen/ Monaten ziemlich in der Diskussion war, weil viele positive Bewertungen vor Ort erkauft wurden und schlichtweg nicht echt und von Einwegprofilen sind. Glaubt also nicht alles, was ihr lest. Wir waren für zwei Wochen hier und haben zwei verschiedene Zimmer getestet. Diese Bewertung hier bezieht sich auf die erste Woche des Aufenthaltes. Ein sehr sehr großer Störfaktor ist der Service. Dieser ist schlichtweg unterirdisich und wir hoffen, dass hier bald Besserung eintrifft. Lest euch meine Bewertung gut durch. Jeder Gast ist anders und für uns ist das Hotel trotz der Kritikpunkte empfehlenswert, wenn auch kurios. Es kommt natürlich immer darauf an, wo eure Prioritäten liegen.
Alle Zimmer im Sunthalia-Hotel sind gleich aufgebaut. Sie unterscheiden sich nur darin, ob man wahlweise einen Sessel mit Tisch oder ein drittes Bett hat und in der Ausstattung des Balkons/ der Terrasse. Doppelzimmer haben einen normalen kleinen Balkon (auf Etage 0 sind die Balkone als Loggias eingemauert und im Schatten). Die Jacuzzi-Zimmer haben einen eigenen Jacuzzi auf dem Balkon und befinden sich bei Poolblick auf der 1. Etage und bei Parkplatzblick auf Etage -1. Außerdem gibt es Swim Up Zimmer mit direktem Poolzugang. Diese befinden sich auf Etage -1 und ich gehe in meiner zweiten Bewertung genauer darauf ein, da wir unsere zweite Woche Aufenthalt dort verbracht haben. Außeerdem gibt es von allen Zimmertypen auch ein paar Familienzimmer, die sich dadurch auszeichnen, dass einfach zwei Zimmer mit einer abschließbaren Verbindungtüre ausgestattet sind und einen großen gemeinsamen Balkon haben (also für max. 6 Erwachsene). In der ersten Woche hatten wir das Jacuzzi-Zimmer Nr. 2103 mit Poolblick. Es liegt direkt am Aufzug, was wirklich praktisch ist. Das Hotel bietet eine ganze Reihe dieser Jacuzzi-Zimmer mit Poolblick. Diese haben eine tolle Aussicht, sind jedoch auch ziemlich laut, da sie natürlich mitten am Geschehen sind. Es gibt noch 4-5 Jacuzzi-Zimmer auf der Rückseite, mit winziger Wiese und Blick auf ein leeres Grundstück und die vorbeifahrendne Fahrzeuge. Diese sind zwar deutlich ruhiger, aber unserer Meinung nach absolut nicht so schön. Passt also bereits bei der Buchung gut auf, welche Lage ihr wählt! Das Zimmer selber verfügt über einen offenen Waschtisch und zwei einzelne Kabinen mit WC und Dusche/Regendusche. Es gibt jede Menge Abstellfläche und Stauraum für Gepäck. Minibar und Klimanalge funktionieren perfekt. Das Bett ist sehr groß und bequem und alles ist hell, modern und luxuriös. Man kann das gesamte Licht vom Bett aus steuern. Das absolute Highlight und der Hauptgrund unserer Buchung war natürlich der Jacuzzi auf dem Balkon. Tagsüber kann man einen riesigen Schirm darüber öffnen und zu jeder Tages- und Nachtzeit gemütlich baden. Es gibt Luft- und Wasserdüsen, Badeschaum und es war unfassbar perfekt! (Tipp: Nehmt euch Teelichter mit, wir hatten leider keine dabei) Nun komme ich zu den wirklich wirklich wenigen Kriktpunkten, die es nichtmal schaffen, auch nur einen halben Stern abzuziehen: - Es fehlt ein Abzieher: Das Zimmer war quasi rund um die Uhr nass. Man muss unweigerlich aus dem Jacuzzi heraus, um Getränke zu holen, zur Toilette zu gehen o.Ä. Leider gibt es keine Möglichkeit, das viele Wasser, was den Boden spiegelglatt macht, aufzuwischen, so dass wir uns einen Gang aus Handtüchern gebasteltet haben. Ein einfacher Abzieher in der Ecke der Dusche wäre wirklich Gold wert. - Der Safe im Schrank ist zwar sehr gut und groß, allerdings nicht festgeschraubt, was das ganze Prinzip etwas absurd macht. - Man hat kein einziges großes Kissen, sondern nur ein paar kleine und dicke. Wir hatten eigene Kissen dabei, aber manchen kann dies sicher Nackenschmerzen bescheren. Bis auf diese winzigen Kleinigkeiten, stimmmte wirklich alles. Dies ist auch der Hauptgrund für uns, nächstes Jahr erneut und mit einigen Familienmitgliedern wieder anzureisen ;)
Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll. Das gesamte All-Inclusive Konzept ist absolut perfekt! Rund um die Uhr kann man Essen und Trinken so viel man möchte. Getränke: Es gibt Wasser, Ayran, Milchshakes, Kaffee, Tee, Softdrinks, Bier, Wein, Cocktails etc. Lediglich beim Frühstück waren wir etwas genervt, weil nie alle drei Kaffeemaschinen funktionierten, man lange anstand und es außer süßen Säften aus dem Automaten keine Getränke gab. Hier haben wir immer die Wasserflasche aus der Minibar mitgebracht. Getränke an der Poolbar gibt es von 10-18 Uhr (und bei den Shows), an der Beachbar ebenfalls. Die Lobbybar ist rund um die Uhr geöffnet und gut besucht. Essen: Angefangen beim Frühstücksbüffet (7-11 Uhr), über das Mittagsbüffet (12:30-14:30 Uhr) und das Abendbüffet (19-21 Uhr) gibt es im Restaurant bishin zum Mitternachtssnack (23-5 Uhr, a la carte) jede Menge leckeres Essen. Die Auswahl ist wirklich riesig, abwechslungsreich, frisch und lecker. Wir waren rundum begeistert. Besonders Abends gab es imemr etwas besonderes. Natürlich ist der türkische Abend donnerstags das absolute Highlight, wo richtig groß aufgefahren wird. Man wird sogar mit Livemusik vor dem Restaurant empfangen! Ansonsten gibt es abwechselnd eine unfassbar tolle Nudeltheke, wo Nudelgerichte nach Wahl zubereitet werden, Gambasturm etc. und auch tolle Vorspeisenteller wie Carpaccio oder Tomate-Mozzarella. Wir waren einfach rundum glücklich und satt ;) Leider ist das Essen kaum beschriftet, so dass man absolut nichz weiß was Fleisch/ Fisch/ vegetarisch/ vegan/ scharf o.Ä. ist. Es war immer ein Rätsel, besonders mittags. Manchmal waren tatsächlich nur Reis und Pommes beschriftet, was wir uns noch selber zusammen reimen konnten. Außderdem gibt es von 11-18 Uhr an Pool- und Beachbar Snacks a la carte, wobei es vielmehr vollwertige Gerichte als Snacks sind. In der Lobby gibt es eine Pattiserie mit süßen Gerichten und Kuchen (10-18 Uhr). Am Strand gibt es noch eine sehr nette Dame, die von 11-16 Uhr leckere Gözleme zubereitet. Ein bisschen negativ aufgefallen ist das a la carte Restaurant. Man darf einmal pro Aufenthalt hier reserviern, was man jedoch nicht gesagt bekommt, so dass viele gar nichts davon wissen. Wir haben es einen Abend genutzt und wussten erstmal gar nicht, wo es sich versteckt. An der Beachbar werden einfach ein paar Tische umgebaut und dort findet das Ganze statt. Wir bekamen einfach der Reihe nach Gerichte vorgesetzt, die sich nichtmal auf der offiziellen a la carte Speisekarte befanden. Es wurde nicht gefragt, ob wir überhaupt Fleisch oderFisch essen. Als Vorspeise gab es einen Salat mir Rindfleisch und Brot mich Lachs (Nein, wir essen keinen Fisch). Danach gab es eine Zwiebelbrühe und als Hauptgang bekamen wir ein T-Bone-Steak mit etwas Gemüse und einen Teller mit diversen Rindersteaks. Zum Nachtisch gab es einen Schokomuffin mit flüssigem Kern (seeeehr lecker) und Kuchen. Es war insgesamt lecker, jedoch keineswegs a la Carte. Dieses Konzept sollte defintiv überarbeitet werden, da nicht jeder Gast so unkomplziert beim Essen ist wie wir. Schade war außerdem, dass sowohl an der Pattiserie als auch an der Poolbar die gesamten zwei Wochen die Eismaschine defekt war. Vielleicht sollte man, wenn die Geräte solche Probleme machen, zumindest Slushy anbieten?
Zunächst einmal: Ein Riesendank geht an unsere absolut perfekte Reinigungsdame Elmas. Sie war dermaßen freundlich und engagiert, dass wir beim Zimmerwechsel richtig traurig waren. Ich würde sagen, sie ist die motivierteste und beste Mitarbeiterin im gesamten Hotel. Außerdem möchte ich auch Dalila und Seden vom GuestRelationDesk danken. Sie waren immer erreichbar und haben viele Anliegen für uns klären können. Ihnen liegt offensichtlich viel daran, langfristige Stammgäste zu aquirieren, so dass man einiges an Geschenken etc. erhält und natürlich die Bitte, echte Bewertungen zu verfassen (was ich ohnehin getan hätte). Generell spricht außer ein Mitarbeiter in der Lobby und ein netter Herr an der Rezeption niemand deutsch. Auch mt Englisch hat man es teilweise schwer, so dass man sich wirklich mit Händen und Füßen verständigen muss (Kellner Ugur kannte weder "Water with Gas", "Water with Bubbles" noch "Soda" als Begriff für Sprudel und gab mir nach mehreren Runden Pantomine letzenendes ein leeres Glas und ein stilles Wasser - nach ein paar Tagen hatten wir uns jedoch gut arrangiert). Der ganze Punkt Service stellt im Sunthalia leider das größte Problem dar und muss sich dringend ändern. Am negativsten fiel uns der Check-In auf. Wir kamen gegen 12 Uhr im Hotel an und füllten ein Formular aus. Daraufhin bat uns der "Manager" (ich bin mir sicher, ob er wirklich der Manager war) zu einem Gespräch in der Lobby. Er erklärte uns, dass das Hotel leider überbucht sei und wir für eine Nacht in einem anderen Hotel (Grand Seker) unterkommen müssen. Er versprach uns gratis Massagen, Starbucks, ein besseres Zimmer etc., wenn wir bloß jetzt sofort verschwinden würden. Wir lehnten dies natürlich ab, zumal das Alternativhotel schlechter war und das von uns explizit gebuchte Jacuzzi-Zimmer nicht anbot. Das ganze Drama zog sich etwa eine halbe Stunde hin. Wir recherchierten, versuchten unsere Reiseleitung von LMX/ Diana-Travel zu erreichen, aber niemand half uns. Schließlich forderten wir für die verloren Nacht unser Geld zurück, was der Manager ablehnte. Er bestand darauf, dass es keinen andere Weg gäbe. Er behauptete, er könne selber auch keinen Kontakt zu LMX herstellen, was einfach gelogen war, da die türkische Telefonnumer nebenan auf einem Zettel hing. Zum Glück kam ein sehr kompetenter Mitarbeiter von Öger vorbei, der das Drama mitbekommen hatte und sprach auf türkisch mit dem Manager. Plötzlich war unser Zimmer wie geplant zur Check-In Zeit um 14 Uhr doch für uns frei. Der Manager stellte das ganze als eine Art Missverständnis dar und tat so, als hätte er uns lediglich einen Gefallen tun wollen, weil das Zimmer ja erst in 2 Stunden frei wäre und nicht sofort. Er tat bei dem Öger Kollegen so, als hätte er das direkt gesagt, aber wir hätten ihn einfach nicht verstanden. Dies ist gelogen und beleidigend. Wieso sollte man uns mit lauter Geschenken aus dem Hotel heraus komplimentieren, wenn es sich um nichtmal zwei Stunden Wartezeit handelt, die wir natürlich ohnehin auf dem Schirm haten, da wir einfach nur etwas zu früh dran waren? Dieses Ereignis und unser erster Eindruck vom Sunthalia haben sich natürlich erheblich in unserer Stimmung niedergeschlagen. Nachdem wir dann aber das gebuchte Zimmer zur gebuchten Zeit bekamen, versuchten wir, es zu vergessen. Leider bekamen wir immer wieder mit, wie auch anderen Gästen das gleiche passiert war und diese teilweise nicht so ein Glück hatten wie wir. Es scheint generell so zu sein, dass man die Zimmer gerne spontan verlängert, anderen verspricht etc., so dass das Hotel weitere Einnahmen hat, aber neu anreisende Gäste den Nachteil haben. Wir haben nach diesem Ereignis angefangen, den Urlaub als "Urlaub der Kuriositäten" zu bezeichnen. Tagtäglich passierte etwas neues, was wir so noch nie erlebt hatten. Mit der Zeit konnten wir dies einfach nur noch belächeln. Service steht für uns nicht an erster Stelle, aber so etwas wie hier haben wir noch nie erlebt: - Das Hotel hat für die verhältnismäßig geringe Zimmeranzahl wirklich jede Menge Mitarbeiter. Es scheitert also defintiv nicht an der Quantität, sondern an der Qualität. Hier sollte bei der Personalsuche und -weiterbildung definitiv mehr Obacht genommen werden. - Im Restaurant ist es Tag für Tag ein Kampf. Tische sind dreckig, Getränke werden ungefragt gar nicht serviert und die Kellner stehen größtenteils in der Ecke, unterhalten sich und sind am Handy. Wir haben unsere Tische immer selber abgeräumt und uns Besteck etc. organisiert. Wenn man Getränke möchte, muss man ganz aktiv auf die Kellner zugehen, diesen den Weg abschneiden oder hinterherlaufen, damit man eine Bestellung platzieren kann. Man kann Glück haben und diese mit einem dreckigen Teller "anlocken" und eine Bestellung aufzwängen, aber auch das dauert. Auch Trinkgeld hilft hier nur begrenzt, weil es wirklich sehr viele Mitarbeiter sind und nicht alle immer da sind. Am besten nimmt man sich einfach Geetränke von der Bar oder der Minibar mit. - Ganz im Kontrast zum oberen Punkt steht es, das pro Abend immer ein paar Tische extrem auffällig geschmückt und hergerichtet sind. Kellner führen einen zufällig an diese Tische und man erhält den Service, der im Grund jedem Gast zusteht. Wir hatten dieses Glück ganz zufällig an unserem Jahrestag. Es war so ziemlich der einzige Abend in der Woche, wo wir normalen Serice am Tisch hatten. - An den Bars sind grundsätzlich zu wenig Mitarbeiter. Meistens ist nur eine Person für den Ausschank zuständig, so dass es zu langen Wartezeiten kommt. Am Strand läuft das ganze super, an der Poolbar mittelmäßig und in der Lobbybar am abend schlecht. Man steht teilweise wirklich lange an. Wenn mehr als eine Person Getränke machen würden, wäre das Problem schnell gelöst, zumal es an den Tischen ohnehin keinen Service gibt und man sich alles selber holen geht (was uns absolut nicht stört, aber ungewohnt für 5 Sterne ist) - Die Öffnunsgzeiten bis 18 Uhr der Poolbar an Nicht-Show-Tagen ist viel zu kurz. Die Terrase ist bis nachts toll beleuchtet, es läuft Musik, aber man muss hoch bis zur Lobbybar für Getränke laufen, sehr schade. - Die Kellner sind bis auf wenige Ausnahmen ziemlich unmotiviert. Man bekommt so gut wie nie ein Lächeln und fühlt sich bei jedem Getränk wie eine Belastung. Zudem kann man so viel Trinkgeld geben wie man möchte, man wird dennoch ganz aktiv nach Geld gefragt. In den zwei Wochen wurden wir vier Mal nach Trinkgeld an den beidne Bars im Hotel gefragt. Einmal wollte Kellner Sinan sogar die Getränke nicht über die Theke reichen, weil wir uns weigerten, ihm wieder etwas zu geben. So etwas ist absolut unverschämt und unzulässig. Wir geben gerne Trinkgeld und haben selbst bei dem unterirdischen Service im Hotel immer wieder Geld in die diversen Tipboxen (oder bei netten Mitarbeitern auch persönlich) gegeben, da wir um die Notwendigkeit von Trinkgeld bei den geringen Gehältern wissen. Aber Gäste quasi anzubetteln und dabei richtig frech zu werden, ist einfach nur dreist. - Positiv hervorheben möchte ich Kellnerin Leyla an der Lobbybar. Sie ist super lieb und macht mit Abstand die hübschesten Cocktails im ganzen Hotel ;) - Negativ fiel uns das Konzept von Pool- und Mitternachtssnack auf. Hier gibt es nicht einfach ein kleines Büffet, sondern nur Speisen a la carte. Also muss man auch hier Kellner anbetteln, bis man eine Bestellung aufgeben kann. Es dauert alles sehr lange und ist wirklich ineffizient. Lediglich am Strand klappt dieses (unnötige) Prinzip super, ich weiß nicht warum. - Die Cabana am Strand kosten 50€ pro Tag. Nachdem uns dieser Preis absolut erschrocken hat, bot man uns 35€ an, was wir auch ablehnten. Plötzlich hieß es, wir bekämen die Hütte kompeltt umsonst. Wir verstanden es nicht, aber nahmen an. Daraufhin versprach man uns, wir könnte die Hüte noch öfters umsonst nutzen, was wir jedoch nicht annahmen. Wieso macht man es nicht generell einmal pro Aufenthalt all inclusive? Warum werden manche Gäste so bevorzugt und andere müssen den vollen Preis zahlen? Vielleicht verspricht man sich hiervon bessere Bewertungen. -Eine weitere Kuriosität ist die Pattiserie mit den Starbucks-Getränken. Offiziell darf man pro Person einmal pro Aufenthalt ein Getränk hier bestellen. Man bekommt dazu Gutscheine an der Rezeption, jedoch notiert keine die Zimmernummer, so dass man immer wieder welche holen kann. Außderm bekommt man die Gutscheine als Entschädigung für so ziemlich alles nachgeworfen. Wieso macht man es nicht einfach für alle inklusive? (zumal es ohnehin nicht schmeckt) - Eines Nachts, ging um 0:30 Uhr einfach unsere Zimemrtüre auf und kurz darauf wieder zu. Nachdem wir uns ziemlich erschrocken haben, gingen wir nachsehen und es war ein Mitarbeiter mit einer Universalschlüselkarte, der sagte, er wolle mal nachsehen, ob unsere Türe offen wäre. Ob dies nur ein Missverständnis oder ein missglückter Einbruchsversuch war, wissen wir nicht, aber es hat uns doch ein wenig verstört, zumal nicht einmal angeklopft wurde. Kurios, kurios... - Kurios, aber nicht unbedingt negativ empfanden wir die gesamte Gleichgültigkeit des Personals. Die Gäste konnten wirklich machen, was sie wollten. Nachts bis 2/3 Uhr dröhnte Musik, am und im Pool wurde Alkohol aus Flaschen verspritzt, Liegen wurden in den Pool geworfen, Becher flogen herum und in der Lobbybar durfte nachts geraucht und private Musik aus lauten JBL-Boxen gehört werden. Es wurde wirklich alles geduldet. Wir konnte ohne schlechtes Gewissen auch nachts um 2 noch den Jacuzzi blubbern lassen und den Mitarbeiter beobachten, der seine nächtliche Runde mit der lauten Reinigungsmaschine um den Pool drehte. - Das WLAN im Hotel war sehr unbeständig und hängt vermutlich von der Gästeanwesenheit ab. An manchen Tagen lief es super und dann wieder konnte man nichtmal eine simple Textnachricht bei Whatsapp versenden. Postiv war jedoch, dass man selbst am Strand WLAN hatte. - Der größte Witz ist das sogenannte "Guestranet", welches in Lobby beworben wird und auch bei jedem Einloggen ins WLAN geöffnet wird. Diese Seite ist reine Zeitverschwendung. In der Theorie kann man dort das a la carte Restaurant buchen, Anliegen an die Rezeption senden oder Mängel melden. Leider funktioniert es absolut nicht. Es kommen die lächerlichsten Fehlermeldungen und zudem ist es noch nicht einmal fertig. Die meisten Seiten sind nur Muster mit dem typischen "Lorem ipsum blabla" Text, falschen Bildern (es gibt sogar eine Rooftopbar auf den Fotos) etc. Man sollte es auf jeden Fall abklemmen bis es halbwegs funktioniert.
Das Hotel liegt in Colakli in Side und ist ca. 700 Meter vom feinen privaten Sandtrand entfernt. Ein Shuttlebus fährt alle 10-15 Minuten hierher (bis zum späten Abend und bei Beachpartys sogar bis nachts), die Fahrt dauert nur knapp 5 Minuten. Der Transfer vom Flughafen dauert etwa eine Stunde. Das Hotel liegt direkt an der Hauptstraße, was und etwas Sorge bereitet hat, aber man bekommt es komischerweise kaum mit (meist ist die Musik einfach lauter als die Autos und Sirenen der Straße). Direkt gegenüber vom Hotel gibt es jede Menge Shoppingcenter, die sich aneinander reihen. Bis in die tolle Altstadt von Side sind es ca. 20 Minuten mit dem Auto.
Beliebte Aktivitäten
- Sonstiges
Es gibt eine große Poolanlage mit jeder Menge Liegen. Man findet zu jeder Tageszeit noch eine Liege, was wir absolut perfekt fanden. Im Pool gibt es noch Liegen im Wasser, drei Rutschen und ein kleines Kinderbecken. Mit dem Shuttlebus kommt man schnell zum Strand, wo ebenfalls jede Menge Liegen verfügbar sind. Man kann sich jedoch auch eine Strandhütte ("Cabana") mit Schatten- und Sonnen-Liegeplätzen, eigenem Kühlschrank und Stromanschluss auf einer schönen Wiese mieten. Am Strand ist es insgesamt viel ruhiger als am Pool. Das Hotel bietet so ziemlich den ganzen Tag (bis auf sonntags) laute Musik am Pool und Animationsprogramm an. Es werden diverse Sportaktivitäten (Tischtennis, Dart, Beachvolleyball, Wasserpolo, Gymnastik etc.) angeboten und tagsüber werden am Pool lustige Spiele gemacht und mehrfach der Clubtanz getanzt. Wir haben dies gerne beobachtet, aber größtenteils nicht teilgenommen. Die Animateure sind alle sehr freundlich und absolut nicht aufdringlich, was uns sehr gut gefallen hat. Im 2. Untetrgeschoss des Hotels befindet sich das Spa (Hamam, Saunen und Ruheräume sind kostenlos, Massagen kosten). Mehmet ist nett, aber auch sehr engagiert, wenn es um das Werben neuer Kunden bei jedem täglichen Pooltuchwechsel geht. Es gibt außerdem ein tolles, richtig hübsches Hallenbad. Hier war nie ein Mensch und im sehr kühlen Wasser haben wir gerne unsere Bahnen gezogen und etwas Abstand zur Hitze bekommen. Fünf Mal pro Woche findet abends am Strand eine tolle Beachparty mit Feuershows, Tanz und DJs statt. Es wird toll dekotiert und hier kann man ordentlich bis in die Nacht hinein feiern (dann ist es im Hotel umso ruhiger). Mittwochs findet am Pool die Poolparty mit Schaum, jede Menge Deko, DJ etc. statt. Dies ist so ziemlich der vollste und lauteste Tag in der Woche. Wenn euch das stört, fahrt zum Strand ;) Donnerstags ist türkischer Abend. Dies wird sowohl im Restaurant ganz groß aufgezogen als auch abends im Amphitheater am Pool. Es gibt eine Tanzshow etc. Sonntags gibt es Livemusik von drei wirklich sympatischen Musikern. Für Kinder findet jedne Abend um 20:45 Uhr eine halbe Stunde Minidisco statt und es gibt einen Minciclub und einen Spielplatz am Pool. Wir haben uns das Programm oft angeschaut, die laute Musik ab 10 Uhr morgens genossen und waren erfreut, dass es dennoch nicht aufdringlich oder unangenehm war. Absolut hervorzuheben ist Shishamann Mehmet, der an der Poolbar seine Shishahütte mit Pocorn, Zuckerwatte und leckeren Shishas hat. Er legte schneller Kohle nach als wir rauchen konnten und war super liebenswert. Er bringt die Shishen sogar mittags zum Strand oder hoch auf die Terrasse, einmalig!
Infos zur Reise | |
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Verreist als: | Paar |
Dauer: | 2 Wochen im August 2023 |
Reisegrund: | Sonstige |
Infos zum Bewerter | |
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Vorname: | Dani |
Alter: | 31-35 |
Bewertungen: | 270 |
Liebe Gast, vielen herzlichen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben, um Ihre Urlaubserfahrungen hier mit anderen zu teilen. Wir freuen uns sehr, dass Sie sich wohl bei uns gefühlt haben. Ihr Lob und Ihre Anmerkungen haben wir an alle Abteilungen weitergeleitet. Über die Weiterempfehlung unseres Hotels haben wir uns sehr gefreut und bedanken uns herzlichst. Das Sunthalia Hotels Team würde sich sehr freuen, wenn Sie auch Ihren nächsten Türkeiurlaub in unserem Hotel verbringen würden. Grüßen Gästebetreuer Dalila Öcal