Neu erbaute Anlage, die auf den ersten Blick vielversprechend wirkt. Bei unserem Aufenthalt allerdings 95 % Urlauber aus Russland. Von den 3 a la carte Restaurants war nur eines vorhanden. Nicht möglich waren wie angegeben z.B. Tretbootfahren, Bogenschießen, Schnuppertauchen- uns schnorcheln bzw. Surfen. Internationale Getränke nur an der Hotelbar erhältlich. Am Abholtag mußte das Zimmer um 12 Uhr geräumt werden, eine längere Nutzung (bis 20.45 nur gegen Bezahlung von 50 Euro möglich )Es dauert leider 1 1/2 Stunden bis das Gepäck vom Zimmer bis uns die Lobby gebracht wurde. Das Personal war hier total überfordert. Nochmal Lob für den " Italiener " und Herrn Atta. Wenn die anderen geplanten Restaurants auch nur annähernd so gut werden, ist dies eine Aufwertung für den Club. Die russischen Gäste haben sich in erster Linie auf das Hauptrestaurant beschränkt, sodaß ruhiges und angenehmes Essen möglich war. ( In der Mittagszeit sollte allerdings darauf geachtet werden, daß man im Restaurant keine nackten Oberkörper und Badehosen sieht ) Im November wird es am Abend bald dunkel und wenn es so kühl ist wie in den lezten Tagen, dann weiß man nicht was man ab Abend machen soll. Hier ist noch einiges zu tun. Vor allem sollte von den Reisveranstaltern auf eine ausgewogene Mischung der Gäste geachtet werden, denn man hat den Eindruck, daß hier Billigurlauber ( aus Russland ) und " Teuerzahler " zusammentreffen.
Der Zimmerservice war sehr gut, manchmal mußte das fehlende Toilettenpapier und Shampoo moniert werden. Minibar kann selbst aufgefüllt werden. Zimmer sehr geräumig und ruhig.
Das Essen um Restaurant war abwechslungsreich, aber nachdem auf der Terrasse keine Teller vorhanden waren, mußte immer ins Restaurant gelaufen werden. Es fehlten zu den angebotenen, frischen Grillspezialitäten jedoch die Soßen, die man auch innen holten mußte. Sauberkeit war gegeben. Nachdem nur eine a la carte Restaurant vorhanden war, wenig Abwechslung. Die russischen Gäste haben die Atmosphäre leider negativ beeinflußt - andere Länder andere Sitten. Absolut positiv ist das italienische Restaurant vom Essen und Service her. Waleed Atta und seine Mitarbeiter haben für 5 Sternekomfort gesorgt. ( Man sollte diesen Mann für die anderen geplanten Restaurants verantwortlich machen, dann kann man sich wohlfühlen. Vielen Dank für die sehr freundliche Bedienung.
Das Personal war teilweise bemüht, aber überfordert. Im Restaurant und an der Poolbar wurden die Tische nur auf Aufforderung abräumt und gereinigt.Aufgrund der Kühle am Abend hat das Abendprogramm sicher gelitten.
Direkt am Strand gelegen, allerdings in der Einflugschneiße vom Flughafen ( tief fliegende Flugzeuge ) teilweise störend.Um Liegen zu bekommen ist rechtzeitige Reservierung leider notwendig. Das Personal ist sehr aufmerksam und bringt die Strandlaken an die Liegen. Duschen am Strand nicht ausreichend, Toiletten fehlen. Bei Taxifahrten nach Hurghada ist Handeln angesagt. Einheimische zahlen 2 Pfund für das Sammeltaxis von Touristen werden 24 Pfund ( 4 Euro ) verlangt.( Hart bleiben )Münzen werden nicht angenommen, können nicht umgetauscht werden.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Zu wenig Liegen am Strand ( wenn ausgebucht ) Animation jeden Tag gleich und wohl mehr für die russischen Gäste ansprechend. Mit Hinweis auf den Fastenmonat wurden die Sportmöglichkeiten ( Tischtennis, Billard, Fitnessraum um 16.45 bis 18 Uhr geschlossen. Nachdem nur 2 Tischtennisplatten für die gesamte Anlage vorhanden sind, nur sehr eingeschränkte Nutzung möglich.Das einzige Tretboot war defekt und es wurde mehrfach versucht es zu reparieren. Hier sollten die im Prospekt versprochenen Leistungen erbracht werden und dann mit ausreichender Kapazität. Störend war die teilweise Nutzung des Schwimmbereichs durch ein Motorboot vom Nachbarhotel für Wasserski. Großer Gefahrenbereich für Schnorchler. Wurde moniert und auch abgestellt. Es fehlen allerdings Bojen zur entsprechenden Markierung. Die Möglichkeit Wasserpfeife zu rauchen ( ca. 1.50 Euro ) sollte von der Hygiene her verbessert werden. Es gibt sehr billige Mundstücke, damit könnte man das behelfsmäßigen Schützen des Mundstücks mit Staniolpapier vermeiden.
Infos zur Reise | |
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Verreist als: | Paar |
Dauer: | 1 Woche im November 2003 |
Reisegrund: | Strand |
Infos zum Bewerter | |
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Vorname: | Manfred und Kerstin |
Alter: | 51-55 |
Bewertungen: | 3 |