- Preis-Leistungs-VerhältnisGut
Schon der erste Eindruck, wau. Traumhafte Farbe, sehr idyllisch mit vielen Blumen, grüner Vegetation, Wegen aus Sand, viel Personal und einer friedlichen Ursprünglichkeit. Empfang mit Trommel und feuchten Tüchern. Zugegeben, nachdem ich das Deluxe-Doppelzimmer gesichtet hatte-mit seiner deutlich verbesserungswürdigen Beleuchtung, dem Waschbecken auf Kniehöhe und dem Duschvorhang (wir waren durch die Bewertungen vorgewarnt) und den Strand nach Westen, der einen breiten Streifen zerstoßener Korallen in grau beige darstellt, zudem hässliche Betonmauern ins Meer, war dies ein kleiner Dämpfer. Jedoch, Luxusbäder haben wir zu Hause und gerade dieses ursprünglich einfache Zimmer lernten wir so lieben, dass wir nicht mal mehr einen Upgrate zu den Jacuzzis vorgenommen haben, wie ursprünglich geplant. Morgens und abends wurde aufs penibelste das Zimmer komplett gereinigt, die Betten gemacht, Handtücher und Bademäntel gewechselt. Es gibt Poolhandtücher, Tee und löslichen Kaffee nebst Wasserkocher sind im Zimmer. Meine Idee, Sonnenschirme mitzunehmen hatte sich als gut erwiesen, da wir vom Platz unabhängig waren und keine Lust auf Liegen-Reservierung hatten, die dort-durch alle Nationen hinweg ab 6: 00 Uhr morgens vorgenommen wurde. Beim Hinflug mussten wir Übergepäck zahlen, Thomas Cook lässt es da sehr an Kulanz wünschen. 1-2 Kilo pro Person mehr sind erlaubt, darüber muss bezahlt werden. Das Essen war abwechslungsreich und lecker, die Nachtische besser als im Robbinson oder Iberostar. Cola/Fanta etc. 5$, Cocktails 15$,'Flasche Wasser 4$.Es gibt außer zwei Souvenirläden und einem Schmuckgeschäft keine Einkaufsmöglichkeit. Kleinigkeiten zum Mittag (Pizza, Salat..) waren qualitativ sehr mäßig. Den ganzen Tag wird am Strand überwiegend geschwiegen, geschlafen und gelesen. Ruhe pur. Wir haben selbst zwei Kinder und Familien sei gesagt, wir hatten das Gefühl, dass Kinder nicht wirklich erwünscht sind...Ruhe ist erwünscht, sowohl im Flieger, als auch am Strand und im Hotel. Die älteren Kinder fanden es nach 5 Tagen sterbenslangweilig. Überhaupt waren die meisten dort auf sich fixiert und haben keinen Kontakt gesucht, so wie wir. Die Sonne brennt sengend vom Himmel (hohe Lichtschutzfaktoren), das Wasser war teils heißer als in der Wanne und wenig erfrischend, die ersten Tage sehr sehr heiß (32°mit hoher Luftfeuchte), Wasser 37°.Selten habe ich sooo verbrannte Urlauber gesehen. Die letzten vier Tage hat es sich heftig eingeregnet und es gab maximal 2 Sonnenstunden. Dann schwimmt die Insel. Im Restaurant auf jeden Fall einen Tisch draußen ordern (ein gutes Trinkgeld kann Wunder wirken). Wir haben jeden Abend unterm Sternenhimmel zu Abend gegessen (bis auf die letzen 3). Alles in Allem ein Traumurlaub, mit gutem Preis/Leistungsverhältnis für die Malediven und Charme. Zum Tauchen später mehr. Sonnenschirm mitnehmen, viel Sonnenmilch und Knabbersachen (Kekse, Salzstangen, Müsliriegel) für zwischendurch. Außer Sonnenhut und dünnen Strandtüchern am Tage sowie leichter Sommerkleidung am Abend habe ich nicht viel benötigt. Das nächste Mal nehme ich schicke Schläppchen und dünne Kleider mit und das reicht für abends. Kleidung eher sportlich leger, abends mittelmäßig schick. Luftmatratze wäre genial gewesen. Schnorchelsachen auf jeden Fall. Das Schnorcheln am Riff neben der Tauschule ist DER Hammer. Achtung Sonnenbrandgefahr-ich sag nur Pavianpo:-). Trinkgeld am Beginn und Ende verteilen. Sonnenuntergang beim Cocktail.
Wie bereits oben erwähnt entspricht dies eher der Sternenkategorie 3 in Spanien. Jedoch nach ein paar Tagen störte uns weder das niedrige Waschbecken für meinen 1, 92m großen Mann, noch der Duschvorhang, noch die grauenhafte Beleuchtung - dazu waren wir einfach viel zu verliebt und entspannt.
Es gibt zwei große Restaurants und zwei kleine. Die kleinen haben eine Fastfood Qualität, das HP Restaurant war abwechslungsreich, im japanischen Spezialitätenrestaurant haben wir nicht gespeist. Wer gerne Fisch isst kann für einen Zuschlag von 75-100$ pro Person am Strand ein Dinner zu sich nehmen.
Stets ein Lächeln auf den Lippen, Freundlichkeit und Herzlichkeit. Unser Zimmerboy absolut top. Sowohl hinter den Schränken, als auch unter dem Bett etc. wurde jedes Mal gereinigt.
Ca. 50 Minuten mit dem geschlossenen Schnellboot von Male (wir haben auf die Uhr gesehen - es hieß ja immer 30) Es lebe der deutsche Tüv kann ich nur sagen;-). Schön ist, dass auf Olhuveli sowohl der Sonnenauf-, als auch der Sonnenuntergang in ein paar Schritten erreichbar sind. Die Entfernungen der Bungalows zum Restaurant betragen ca. 400-500 Meter. Alles klein und Beschaulich. Insel kann nicht umrundet werden, da Anlieferungsbereich und Häuser vom Personal.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Zum Tennis und Badminton spielen war es zu heiß, daher haben wir uns für die Tauchschule entschieden. An den Pools waren meist alle Liegen belegt - trotzdem konnte man es nicht wirklich voll nennen. Beide Pools haben Süßwasser und liegen optisch auf Meerwasserhöhe. Zur Tauchschule: Ich habe meinen OWD mit vielen Übungen und Theorie in 3 Tagen gemacht Kosten $600. Das hieß, bis abends spät zu lernen und pro Tag zwei Tauchgänge. Kein Mensch hat mir gesagt, wie anstrengend Tauchen ist - obwohl ich sehr sportlich bin. Es machte mich wirklich platt - nebst permanentem Ohrdruck-Wattegefühl auch an Land. Nach Erfahrungsaustausch mit anderen Tauchern in BRD und im Nachhinein fand ich einige Dinge nicht wirklich verantwortungsvoll und ich kann nur einen Vorgänger bestätigen, der dies hier auch schrieb. Mein erster Tauchgang - ohne jede Erfahrung - ging 55 Minuten! mit dem Tauchlehrer das Hausriff entlang. Schon nach der Hälfte war ich ziemlich platt, aber es gab halt nur den Weg zurück oder nach oben und dann schwimmen. Die zwei Tauchgänge am letzten Kurstag: Sturm, bei Gewitter ins Wasser, heftigste Strömung - Abbruch des ersten Tauchgangs. Dann an einem Seil im Wasser hängend geschleppt zu werden minutenlang, um in einer so heftigen Strömung das Riff unter Wasser entlangzusausen, dass es einem schon Bange wurde. Austarieren, äußerst schwierig. Es hatte zuvor keine Besprechung gegeben, was im Notfall zu tun ist. Bei Einem Tauchgang am Vortag war ein erfahrener Taucher in einen Wirbel gekommen und zwischen 20 und 10 Metern "Waschmaschiene gefahren", unsere Mittaucherin hatte den Arm von einer Feuerqualle voller Nesseln. Ich habe tolle Sachen gesehen, Leopardenhai, Adlerrochen, 1000de von bunten Fischen, Marlin, Schildkröten etc. und bin mit Delfinen geschwommen. Eines jedoch habe ich gelernt- ich bist selbst für mein Leben verantwortlich. Ich würde nie wieder unter solchen Bedingungen ins Wasser gehen - Bezahlung hin, Bezahlung her.
Infos zur Reise | |
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Verreist als: | Paar |
Dauer: | 2 Wochen im April 2009 |
Reisegrund: | Strand |
Infos zum Bewerter | |
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Vorname: | Uli |
Alter: | 36-40 |
Bewertungen: | 1 |