- Preis-Leistungs-VerhältnisGut
Zuerst vorab: wir haben keine groben Mängel feststellen können und das Hotel ist absolut empfehlenswert. Die Ankunft erfolgt per Speedboat (ca. 40min) und ist unkompliziert. Man wird von einem Trommler begrüsst (Kleinkinder trommeln besser :-)) und zum Check-In über den langen Steg begleitet. Der Check-In war absolut top und unkompliziert. Ein Hotelmitarbeiter erklärt die Anlage und Nutzungsbestimmungen (sogar in gutem Deutsch). Die Insel verfügt über eine gute Mischung in jeglicher Hinsicht (Gäste, Angebot, Preis/Leistung). Es könnte einiges in qualitativer Hinsicht noch besser gemacht werden, in den Beschreibungen unten gehe ich näher darauf ein. Wir haben den Aufenthalt sehr genossen. Das Hotel haben wir gewählt, da für uns das Preis-Leistungsangebot stimmte und es gute Bewertungen erhalten hat. Wir sind der Meinung, dass es vier Sterne verdient hat. Der Beach-Bungalow ist echt toll, der Strand schön, das Essen ok. Was will man mehr... wie beschrieben, könnte man durch einige Detail-Aufbesserungen den Standard nochmals markant steigern. Aber für den Preis darf man nicht meckern. Achtung: telefonieren ist teuer! Man kann alles aufs Zimmer schreiben lassen, einige Dollar als Trinkgeld kann man aber sicherlich dennoch brauchen. Trotz knapp vor der Regenzeit hatten wir keinen Tag Regen und ein riesen-Glück mit dem Wetter. Unbedingt gute Sonnencrème mitnehmen (ausser man will 50 Dollar für ne Tube im Kiosk bezahlen). Mücken hab ich nur einmal geklatscht. Es waren einige Kinder auf der Insel, die uns aber nicht gestört haben. Anders könnte es sein, wenn man ein Zimmer hat, da diese eher ringhörig sind.
Wir hatten einen Beach-Bungalow (403) und waren voll happy damit. Er ist sehr geräumig und gut ausgestattet. Der Wohraum verfügt über ein grosses (ca. 2m) Bett, Minibar (eher dürftig), Sitzgruppe, Flatscreen-TV und kleiner Schreibtisch. Das Freiluftbad ist echt toll und schön eingerichtet (2 Duschen!) und schöne Materialien. Böden sind in Marmor und die Wände mit einer Art Steinmuster schön verputzt. Das Zimmer ist gegen das Dach offen und somit entsteht mit ca. 5m Raumhöhe ein schönes Wohngefühl. Jeder Bungalow ist gegen das Meer ausgerichtet, mit einer privaten Terrasse mit Tisch und Liege und zwei eigenen Liegestühlen ausgestattet. Der Strandabschnitt ist einer der schönsten der Insel und windstill. Wir hatten Ruhe pur (bis auf ein paar Renovationsarbeiten, die man bei den Wasserbungis gehört hat). Die Insel war bei 70% Ausbuchung nie voll und man hatte teilweise echtes Robinsonfeeling. Die Reinigung war ok, jedoch hätte man das Bett mal frisch beziehen können. Vermisst haben wir ein paar Früchte auf dem Zimmer.
Es gibt ein Hauptrestaurant, ein Japanisches Restaurant, ein Lagoon-Restaurant (haben wir nie Gäste gesehen) und 2 Bar's mit Snacks. Das Frühstücksbuffet ist relativ reichhaltig, jedoch fehlts im Detail. Es gibt 3 Sorten Müsli, einige Salate (Gurken, Tomaten, Eisberg), 2 Sorten Wurst, einige Süssigkeiten/Gebäck (wechselnd), einige saure ungeniessbare Joghurts, 2 Sorten Früchte (meist Melonen und Apfel) sowie Rührei, Omelette, Speck (gewöhnungsbedürftig), einige weitere warme Speisen (z. b. Würstchen, Bohnen in Sauce) und eine Sorte Curry. Es stehen ca. 3 Sorten Brot und 2 Sorten Marmelade zur Verüfgung (die nicht wirklich überzeugt). Die Qualität der Frühstücksspeisen fanden wir eher dürftig. Wir hätten uns sehr über frischen Organgensaft (gegen Gebühr 6Dollar) oder einige frische Früchte gefreut und verstehen es nicht, wieso es beim Abendessen mehr Brot- und Fruchtauswahl als beim Frühstück hat. Das Buffet am Abend ist toll. Die Speisen sind eigentlich allesamt sehr lecker. Es gibt Themenabende, wobei auch hier der Teufel im Detail steckt. Wieso gibt es beim Asia Dinner keine Frühlingsrollen, dafür beim Italienischen? Auch erwarte ich auf den Malediven nicht wirklich ein "Mittelmeer-Buffet". Die Auswahl ist sehr gross und es hat für jeden etwas dabei. Meist gibt es einen Pastakoch, einen Grill mit 2 Sorten und ca. 10-15 Hauptspeisen zur Auswahl. Immer ein Curry und Fisch. Die Qualität ist sehr gut. Leckere Salate in grosser Auswahl (ca. 10-15), wechselnder Nachtisch (toll waren bei der Maledivischen Nacht die merkwürdigen, undefinierbaren Süssspeisen :-)), Früchte. Die Burger und Club-Sandwiches an den Pool-Bars sind recht gut und reichhaltig. Die Drinks haben gut Alkohol drin und sind auch ok (klar, nicht mit einem Drink aus einer guten Bar in Europa vergleichbar, aber durchaus lecker). Michshakes und frische Fruchtsäfte sind bis auf Orangensaft nicht so zu empfehlen. Entweder zu dünn/wässrig oder extrem süss. Die Preise fanden wir eigentlich ganz ok. Süssgetränk 5 Dollar, Saft 6 Dollar, Drink 12 - 15 Dollar, Snack 6 - 15 Dollar. Die Sauberkeit ist gut. Die Atmosphäre naja. Die Hauptbar (Lagoon-Bar) ist am Abend stockfinster. Man muss die Karte mit einer Taschenlampe anschauen. Versteh ich echt nicht. Da kommt keine schöne Stimmung auf, ist einfach zu finster. Es gibt ausser bei Spezial-Anlässen (die extra kosten) kein Essen am Strand. Aber die Tische auf den grossen Terrassen am Wasser sind auch schön und recht bequem. Das Ambiente in den Restaurants ist gut. das Japanische Restaurant haben wir nicht genutzt, soll aber gut sein. Schade ist etwas, dass jedes Restaurant über die selbe (zwar gute) Ausstattung an Tischen und Stühlen verfügt. Was uns echt auf den Keks ging, war die einschläfernde und immer selbe monotone Sphären-Musik in den Restaurants. Die Möbel und das Holz auf den Terrassen, beim Pool ist noch ok, muss aber bald mal geschliffen und neu lackiert werden.
Hier zeigt sich das Hotel von einer unterschiedlichen Seite. Der Check-In war super und die Mitarbeiter, die eher in Führungspositionen arbeiten super freundlich und kompetent. Auch die Mitarbeiter im Spa sind sehr kompetent und freundlich. Beim Service muss man teilweise SEHR viel Zeit mitbringen (die man auf der Insel ja auch hat) - aber 30min. auf ne Cola in einer halb besetzten Beach Bar zu warten, ist doch heftig. Dies ist nicht die Regel aber auch nicht die Ausnahme. Es gab auch einige sehr freundliche Service-Mitarbeiter, die tadellosen Service geboten haben. Die Room Boys sind auch freundlich. Über Trinkgeld hat sich niemand speziell bedankt oder gefreut, ich glaube, man könnte es genausogut weglassen. Die Zimmerreinigung ist ok, das Zimmer wird gegen Mittag gemacht und das Bett gegen Abend nochmals aufgedeckt. Es wurde während einer Woche aber nicht neu bezogen. Mit Englisch kommt man gut durch, andere Sprachen nur an der Rezeption.
Das Hotel ist im Süd Male Atoll gut gelegen. Die Anreise (40min) per Speedboat angenehm. Es existiert eine Nachbarinsel (Fun Island), die gerade umgebaut wird. Wir haben davon jedoch nichts mitbekommen, ausser dass man einen riesigen Bagger sieht, der einen neuen Zugang zu Fun Island gräbt. Die Mitarbeiterunterkünfte sind auf einem abgetrennten Teil der Insel (gegen Fun Island). Es sind schöne Tauchplätze in der Nähe. Es werden Standardausflüge angeboten, die wir nicht genutzt haben. Es gibt zwei Pools, die wir nicht genutzt haben (warum auch, wenn eine warme glasklare Badewanne zu Füssen liegt)
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Es gibt einen Tennisplatz (nicht genutzt), ein Wassersport Zentrum (Pedalo, Catamaran, Kanu, Speed-Boat für Banana Riding (nie gehört/gestört), Schwimmringe und Surfbretter. Die Tauchschule ist separat und am Hausriff gelegen. Das Hausriff ist ok aber es gibt sicher schönere . Die Tauchgänge, die angeboten werden, sind gut (preislich ok) und das Personal freundlich (bei 4 Ausflügen habe ich Napoleon, Haie, Turtles, Mantas, Feuerfisch, Steinfisch und vieles mehr gesehen, toll!!). Das Spa ist sehr empfehlenswert und schön (aber auch teuer). Einen Kiosk (Auswahl dürftig und teuer), einen Schmuckladen (wer kauft auf den Malediven einen überteuerten Goldring?) und ein Internet Cafe (30min 5 Dollar). Das Gym ist gut ausgestattet und kostet 10 Dollar die Stunde. Es gibt einen Billardtisch und man kann Badmington, Gesellschaftsspiele usw. gratis ausleihen. Die Unterhaltung an Themenabenden hätten sie sich allerdings sparen können. Die Maledivische Tanz- und Musikgruppe war ein Witz (die sangen so falsch, dass man sich die Ohren zuhalten musste), das obligate Krabbenrennen ganz lustig (arme Krabbe), die Disco unbesucht und der Karaoke Abend total merkwürdig organisiert (es gab keine Songliste und es sangen nur die Angestellten). Man muss diese Animationsabende aber natürlich nicht nutzen.
Infos zur Reise | |
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Verreist als: | Paar |
Dauer: | 1 Woche im April 2009 |
Reisegrund: | Strand |
Infos zum Bewerter | |
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Vorname: | Philipp |
Alter: | 31-35 |
Bewertungen: | 3 |