- Preis-Leistungs-VerhältnisGut
Vom 18. 10.-01. 11.06 waren wir bei unserer ersten Fernreise auf den Malediven zu Gast in "Summer Island Village". Hier braucht man normalerweise keine Schuhe, denn man läuft eigentlich nur barfuß herum, da auf allen Wegen Sand ist. Wir waren im Bungi Nr. 14 untergebracht und hatten einen tollen Blick auf den Strand schon am Morgen wenn die Sonne aufging. Das Durchnittsalter auf der Insel würde ich zwischen 30 und 50 ansetzen und man hat keinerlei Probleme sich zu unterhalten, da meist deutsche Urlauber anwesend waren. Es gab zwar auch einige Briten, aber mit denen konnte man sich auch verständigen. Badesachen (Schnorchel, Flossen, Handtücker ect.) kann am Bungi liegen bleiben wenn man weg geht. Geklaut wird hier nichts. Handy funktionert auf der Insel (Kosten für Gespräche sollte man aber vorab beim Provider nachfragen). Gespräche sollte man aber nur im Notfall annehmen, da es sehr teuer ist, ansonsten kann man von der Rezeption aus telefonieren. Wir hatten leider auch einige Regentage obwohl die Regenzeit schon vorbei war. Aber auch bei Regen ist es dort sehr warm und man kann baden. Die Bar ist täglich von 9. 00 - 24. 00 Uhr geöffnet. Hier kann man Karten spielen, Dart und Tischtennis wird auch angeboten oder einfach nur hinsetzen und sich mit Urlaubsbekanntschaft unterhalten (hierbei Grüße an Marco, Silvia, Stefan und Nicole). Wer sein Wassersportzubehör, Sonnenmilch und Filmmaterial vergißt ist selbst schuld. Dies kann man zwar im Souvi-Shop kaufen, ist aber sehr teuer (Taucherbrille mit Schnorchel ca. 70 USD, Luftmatratze 35 USD, Sonnenmilch LF 4 (viel zu wenig) für ca. 20 USD und Film für Foto 12 USD). Für die Bibliothek kann man von zu Hause Zeitschriften und Bücher mitbringen und hier lassen. Dirk von der Wassersportschule freut sich darüber, da es hier keinerlei deutsche Zeitschriften gibt.
Wie im Katalog beschrieben. Die Wasserbungis haben einen Fernseher, die normalen Bungis nicht. Aber wer braucht auf so einer Trauminsel schon einen TV. Ich jedenfalls habe keinen vermißt. Der Service für die Zimmer ist auch allererste Sahne (Roomboy kommt 2 x täglich). Bitte auch beim Roomboy das Trinkgeld nicht vergessen.
Es gibt ein Restaurant auf der Insel in dem sich alles abspielt. Gleich am ersten Tag bekommt man seinen Tisch und den Kellner zugewiesen, den man dan für den ganzen Urlaub inne hat. Unser Kellner hieß Hassim und war sehr freundlich (sollte man auch nicht an Trinkgeld sparen). Jeden Tag war ein anderer Themenabend angesagt, was das Essen betrifft. Es gab Salate und jeden Tag Fisch und dazu Fleischgerichte (kein Schweinefleisch). Alles war sehr lecker zubereitet und ich hätte nicht gedacht das es so gut schmeckt. Sehr traumhaft war das Dessertbuffet. Da kann keiner widerstehen. Abwechselnd gab es auch frisches Obst, das man mit dem Obst hier nicht vergleichen kann. Die Orangen und Ananas waren so was von zuckersüß. Auch gab es Papaya und andere Früchte. Der einzige Nachteil ist, das bei AI nur ein Tagescoctail angeboten wird. Zwei zum Auswählen wären vielleicht besser.
Die Freundlichkeit auf der Insel ist kaum zu übertreffen. Ob Roomboy, Gärtner, Kellner, der Cashier und alle Angestellten haben immer ein Lächeln übrig, sind sehr freundlich und grüßen immer wenn man sich begegnet. Auch mehrmals am Tag. Es gibt auf der Insel auch eine Wäscherei in der man seine schmutzigen Sachen abgeben kann. Der Wäschebeutel iegt im Zimmer und wird von Roomboy mitgenommen und am nächsten Tag wieder gebracht. Hierzu muß man nur einen Zettel ausfüllen was man zum Waschen in den Beutel gibt.
Die Entfernung zum Strand war von unserem Bungi nicht mal 50 m. Wir gingen quasi aus dem Bungi durch ein paar Grünpflanzen und waren schon am Strand. Zum Restarant waren es ca. 3 Gehminuten durch eine wunderbar angelegte und gepflegte Grünanlage. In unmittelbarer Nähe befindet sich auch ein Souveniershop und ein Juwelier. Hier sollte man auf keinen Fall den ausgezeichneten Preis akzepieren sondern handeln.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
In dem klaren, blauen Wasser kann man alles machen was das Herz begehrt. Ob Schnorcheln, Tauchen oder einfach nur baden. Die Wassersportschule unter Leitung von Dirk und seinem Mitarbeiter Niklas ist absolut zu empfehlen. Hier kann man Surfen, Wasserski fahren, Parasailing und vieles mehr machen. Das Hotel bietet täglich vier Schnorchelausflüghe an, von denen zwei im AI-Programm incl. sind. Weitere Schnorchelausflüge kosten 3 US§. Bei den Schnorchelausflügen ist auf jeden Fall Riff 3 zu empfehlen (habe ich Turtle-Island getauft). Hier gibt es wunderschöne Wasserschildkröten und auch andere Meeresbewohner. Auf den anderen Riff´s war ich gar nicht. Wenn man die Bootscrew ein wenig besticht, fahren die immer auf Riff 3. Besonders Ali ist mit seinem kleinen Boot die Wucht. Er geht mit zum Schnorcheln und kenn das Riff wie seine Westentasche. Die Tauschschule unter Leitung von einem Österreicher haben wir nicht genutzt (darauf möchte ich aber nicht weiter eingehen - wer braucht schon Leo)
Infos zur Reise | |
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Verreist als: | Paar |
Dauer: | 2 Wochen im Oktober 2006 |
Reisegrund: | Strand |
Infos zum Bewerter | |
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Vorname: | Ralf |
Alter: | 36-40 |
Bewertungen: | 9 |