phone
Reisebüro Täglich von 08:00-23:00 Uhr089 143 79 133HolidayCheck ReisebüroTäglich von 08:00-23:00 Uhr
arrow-bottom
100 €
50 €
Gutschein für Pauschalreisen sichern!Gutschein!Angebote finden
Archiviert
Sabine (46-50)
Verreist als Paarim September 2009für 2 Wochen

Unfreundliche Chefs, monotones Frühstück

1,6/6
2 Gebäude Baujahr 1995 und 2003 ca. 35 Einheiten
buchbar Übernachtung mit und ohne erweitertes Frühstück, HP
während unseres Aufenthalts vorwiegend Deutsche
Vorteil der Unterkunft: ca. 50 m bis zum schönsten Strandabschnitt der gesamten Bucht und bis zum Supermarkt,
für griechische Verhältnisse sauber, die Russland-Griechin Ellada bemüht sich.

Das Frühstück findet von 8-10 h als Frühstücksbuffet in dem zu dem Familienunternehmen gehörenden Café (Bar/Cafeteria)
statt.
Angebot in 14 Tagen im September: Filterkaffee, Tafelwasser, Orangensaft, Milch, Tee (Kamillentee, Waldfrüchtetee,
schwarzer Tee), 10 Tage Schokocornflakes / 4 Tage Cornflakes, griechischer Joghurt, Honig, Marmelade Aprikose u.
Kirsch (süß), 14 Tage lang ein Weißbrot und Toast, Butter (nicht streichfähig) und Margarine, Tomate und Gurke,
14 Tage lang Edamer, Feta, Schinkenformfleisch, manchmal Kassler, 13 Tage lang Wassermelone, einmal Äpfel und
Bananen, zweimal zusätzlich zur Melone Weintrauben, einmal zusätzlich Bananen.

Lage & Umgebung1,0
Wetter
Wir hatten von 14 Tagen (Mitte bis Ende SEPT 2009) an 4 Tagen durchgehend Sonnenschein, an 4 Tagen hat es
geregnet, die restlichen Tage waren morgens, nachmittags und abends oder ganztägig bewölkt.

Kassandra und Sithonia
Auf der Kassandra-Halbinsel hat man es fast geschafft, die Küste vollzubauen, dort baut man jetzt bei Pefkochori, Chanioti und
Polichrono, die z. T. ineinander übergehen schon landseitig der Küstenstrasse und auf Sithonia wird es schätzungsweise noch 5 Jahre dauern mit Ausnahme der Stellen, wo man auf Sumpfland nicht bauen kann, es sich mangels Interesse wegen eines Bergwerks nicht lohnt, oder wo sich bereits ein Campingplatz befindet, der im Sommer "Wegezoll" für den Durchgang zum Strand erhebt.
Obwohl die griechischen Strände öffentlich sind, muss man schon heute in Chalkidiki z. T. schauen, wie man trotz des dem Strand vorgelagerten Privatbesitzes mit Zaun, Schlagbaum etc. als Touri an den Strand kommt. Es wird der italienischen Riviera immer ähnlicher.

Nikiti
Der ursprüngliche Ort liegt ca. 1,5 km vom Strand entfernt am Berg. Durch den Ort führt eine viel befahrene
zweispurige Landstrasse, die Thessaloniki mit den Orten auf der Halbinsel Sithonia mit dem nördlichen Teil von Athos verbindet. Oberhalb der Landstrasse wohnen wohl überwiegend Einheimische und ein paar Deutsche, die dort alte Häuschen restauriert haben.
Unterhalb der Landstrasse hat der Ort einen Bauboom erfahren und dieser hält noch an. Fast die gesamte Bucht ist am Strand bebaut. Man baut jetzt auch noch Ferienhaussiedlungen auf den letzten freien Grundstücken am Strand und weil das nicht mehr ausreicht auch in 2. bis 5. Reihe oder
am Berg auf der Landzunge, die die Grenze zur nächsten Bucht bildet. Da die wenigsten Besitzer der Ferienwohnungen und -häuser im September dort sind, war der untere Teil des Ortes nur zu ca. 15 % bewohnt,
einige Tavernen, etc. am Strand waren Mitte September bereits geschlossen oder schlossen, die Speisekarten waren dezimiert und in einigen "Gaststätten" herrschte gähnende Leere. Gut für uns, denn so war der Strand nicht voll. Im August möchte ich dort keine Sardine sein.
Dies hat aber auch zur Folge, dass die Tavernen für wenige Touris überdimensioniert und deshalb nicht gemütlich sind und dass jeder sein
leerstehendes Eigentum schützen muss mit Zäunen etc., Hinweis auf bissigen Hund oder Security.
Tavernenpreise: wir haben für 2 Personen jeden Abend für Getränke, 2 kleine Vorspeisen und 2 Hauptgerichte
nicht jedoch teuren Fisch oder Steaks 36 - 40 € bezahlt. Preise aus der Erinnerung: Stifado (2 kleine magere Fleischstücke mit 5 kleinen gekochten Zwiebeln und etwas Sud 7,80 €, Xoriatiki (Bauernsalat) 6,50 €,
Beilagenportion Pommes frites 2,50 €, gekochte grüne Bohnen (Dessertteller) 5 €, eine Scheibe Feta 3 €, griechische Flaschenweine ab 12 - 15 € aufwärts (sind auch im Supermarkt teuer), Portion Ziegenfleisch je nach Art der Zubereitung 12 - 15 €, 2 kleine gefüllte Paprikaschoten mit einer Kartoffel 6 €. Fazit: Für die Güte des Essens überzogene Preise in Nikiti im Vergleich mit anderen Orten auf Sithonia, dafür aber weiße Tischdecken (Man will sich kultiviert geben oder hat das etwas mit dem Preisniveau zu tun, kann man dann mehr nehmen?).

Es mach(t)en dort viele Deutsche, vor allem Süddeutsche Urlaub,so dass man in den Tavernen auf deutsch bedient wird.
Viele Bulgaren und Rumänen fahren mit ihren PKWs dorthin.
Strand: Der Strandabschnitt an der Hafenmole ist der beste. An einigen Stellen sind wegen eines Streifens von Steinen im Wasser Badeschuhe angeraten. Daher haben auch die Feriensiedlungen Wege mit Säcken im Meer verlegt.

Griechische Gastfreundschaft
Die in jedem Reisekatalog für Griechenland gepriesene Gastfreundschaft haben wir anders als bei vorangegangenen Urlauben nirgendwo in Chalkidiki gespürt. An einer Hand abzählbare Leute waren freundlich, obwohl ich relativ fließend griechisch spreche und die Sprache auch angewandt habe. Wir hatten fast überall den Eindruck auf Griechen zu treffen, die ihr Sommergeschäft bereits gemacht hatten, es jetzt eigentlich nicht mehr nötig hatten und uns somit abfertigten.
Falls sich dieses Verhalten auf ganz Griechenland ausbreitet, werden wir unsere Urlaube auf Bali oder sonstwo,
aber sicher nicht mehr in Griechenland verbringen.

Fazit
Einmal Nikiti bzw. Chalkidiki und nie wieder!!!
Wer noch ein bisschen ursprüngliches Griechenland sucht, ist hier völlig fehl am Platze. Es gibt mindestens 1000 schönere Orte in Griechenland.
Wer einfach nur Sonne haben will, egal, ob Italien, Spanien, Portugal oder Griechenland und egal zu welchem Preis und zu welchen Bedingungen (sardinenmäßig), fährt besser früher als Mitte September.
Wer wandern will, sollte besser in die Berge ziehen, sich für die gesamte Urlaubszeit einen Mietwagen von Deutschland aus anmieten und bei Bedarf ans Meer fahren.

Zimmer3,0
Standard-Studios im alten Haus, "Superior"-Studios und -Appartements und Maisonettes im neuen Haus
Eine Maisonette kam für uns nicht in Frage,
da der Schlafbereich unter der Dachschräge liegt und mein Mann über 1,90 m groß ist. Wir hatten ein Superior-Appartement gebucht, weil mein Mann stark schnarcht und um den jeweils anderen nicht zu stören, wenn sich einer von uns 'mal auf dem Bett ausruhen will.
Aufgrund des Zuschnitts und der Aufteilung war diese Möglichkeit leider nur eingeschränkt gegeben, da der Balkon an das Schlafzimmer grenzte und der zusätzliche Raum als Durchgangszimmer ungemütlich war. Allerdings war eine gute Belüftung gegeben, da das Appartement auch über Fenster an den Seiten verfügt, was bei den "Superior"- Studios fehlt. Blick vom Balkon auf das vorgelagerte Gebäude siehe Foto. Preis für Appartement incl. Frühstück ohne Flug und Transfer 65 € pro Nacht. Es gibt ca. 5 "Superior?"-Studios im Souterrain des neuen Gebäudes, deren
Terrassen im "Eingangs- / Lauf- / Hofbereich der anderen Gäste liegen. Dort ist eine gute Kommunikationsmöglichkeit gegeben, da die anderen Gäste an einem Teil der Terassen vorbei müssen, je nachdem aus welcher Richtung sie kommen oder gehen. Wer eine privatere Atmosphäre bevorzugt, sollte sich als Reisevertragsbestandteil ein Studio im 1. Stock zusichern lassen. Die Balkone der Studios dort sind bis ca. Hüfthöhe durch Mauern voneinander getrennt.

Unterschied zwischen "Normal" und "Superior": Die "normalen" Studios liegen im älteren Gebäude. Mit etwas Glück kann man von dort vielleicht das Meer sehen. Die Superior-Unterkünfte liegen im neueren Gebäude, das an eine kleine Verbindungsstrasse zwischen Uferstrasse am Strand entlang und einer parallel zur Uferstrasse laufenden Verbindungsstrasse, die nachts und in den frühen Morgenstunden von PKW- und Motorradrasern genutzt wird, liegt.
Zusätzlich verfügen
"Superiors" über Kaffeemaschine, Telefon, Satelliten-TV (ARD und RTL2), über eine angeblich geschmackvollere Ausstattung und sind angeblich geräumiger, was wir nicht vergleichen konnten.
Zimmertyp:Appartement
Zimmerkategorie:Superior
Ausblick:zum Innenhof

Service2,0
Begrüßung durch die Tochter, die zusammen mit ihrem Freund Kyriakos das Café betreibt im Originalton:"Ich zeige Ihnen jetzt Ihr Zimmer. Sie kennen das mit dem Schlüssel..." Kein "Herzlich Willkommen", keine Frage "Wie war die Reise?"

Zitat aus dem Attika-Katalog von 2009: "Die deutsche Besitzerin Angelika kümmert sich sehr aufmerksam um ihre Gäste." Darunter haben wir uns nicht vorgestellt, dass ihre Gäste ihr wohl nicht einmal ein "Guten Morgen" wert sind, wenn sie sich ihr Frühstück aus der "Küche" holt und an den frühstückenden Gästen vorbeiläuft. Wir haben 2-3 Tage gebraucht bis wir fast sicher waren, dass sie die Chefin ist. Bei Ansprache war sie allerdings freundlich und gab bereitwillig Auskunft.
Die Tochter und der angehende Schwiegersohn hielten es mit dem "Guten Morgen / Hallo"
genauso, obwohl wir an den ersten Tagen etwas in ihrer Caféteria verzehrt haben.

Gastronomie1,0
Das Familienunternehmen betreibt die Studios / Appartements, eine Taverne und eine Caféteria.

Qualität des Essens in der Taverne mittelmäßig zu Nikiti-Preisen

Da wir das Mindestmaß an Freundlichkeit der Chefs in der Caféteria vermisst haben, haben wir angesichts der saftigen Preise auf deren Dienste verzichtet. Auszug aus der Preisliste der Caféteria "To Spitaki":
Flaschenbier Heiniken, Amstel oder Mythos (0,5l ?) 3,50 €, Metaxa 3 Sterne 6 €, 7 Sterne 7,50 €, Cola, Fanta, Mineralwasser etc. 2,50 €, kleiner griechischer Kaffee 2,50 €, Erdinger Weißbier 0,33l 5 €, Frappé 3 €.
(Das o. g. gekühlte Flaschenbier kostet im Supermarkt ca. 0,90 €.)

Sport & Unterhaltung
keine Freizeitangebote
Liegen und Schirme am Strand; werden in der Hauptsaison vermutlich vermietet; waren zu unserer Reisezeit aufgrund des wechselhaften Wetters mit Mindestverzehr in Höhe von 3 € (pro Liege, Schirm ???) verbunden.

Hotel1,0

Hotel wirkt schlechter als angegebene Hotelsterne
Hotel ist schlechter als in der Katalogbeschreibung
Preis-Leistungs-Verhältnis: Eher schlecht
Infos zur Reise
Verreist als:Paar
Kinder:Keine Kinder
Dauer:2 Wochen im September 2009
Reisegrund:Sonstige
Infos zum Bewerter
Vorname:Sabine
Alter:46-50
Bewertungen:3
NaNHilfreich