- Preis-Leistungs-VerhältnisEher gut
Das Hotel besteht aus 3 U-förmig angelegten Zimmergebäuden (3 geschossig) sowie dem Empfangsgebäude mit Rezeption, Lobby, Bar, einem Gebäude mit 2 Speisesäälen und einem kleinen Gebäude mit a-la-carte-Restaurant und Cocktail-Bar (am Abend). Außerdem gibt es Bungalows auf der anderen Straßenseite. Die Anlage ist ganz gut gemacht, eher klein dafür sehr kurze Wege. Der Pool im Zentrum des U sieht am Foto super aus, alle Liegen sind aber ohne Schatten und das Wasser nur max 1m tief und immer brühwarm. Die Zimmer sind sauber, Bad ausreichend groß und sauber, Möblierung einfach, unser Bett war 2, 2m breit aber total durchgelegen wodurch ich allmählich Rückenprobleme bekam. Gästestruktur 50% französichsprechend (F oder CAN), 20% Italiener, 20% spanischsprechend (E, einheimisch oder Südamerika), 10% D. Ab Ende Juli etwas mehr Deutsche. Sprache im Hotel E, F, GB. Einge sprachen etwas deutsch, aber Verständigung klappte immer!! Zum Essen siehe unten. Trotz Regenzeit wurden wir nie nass. Es hat einmal wirklich stark geregnet aber nur von 7-8 Uhr Abends und dann war alles vorbei. Sonst fielen mal ein Paar Tropfen aber immer Abends oder nachts und alles war nach 10 min vorbei. Dadurch aber keine merkliche Abkühlung lediglich wurde es noch schwüler. Unbedingt Mückenschutz (Autan, o.ä.) mitnehmen, das hilft wirklich. Sonst abends innerhalb 1/2 Stunde 20 Stiche. Bargeld EUR mitnehmen. Geld nicht im Hotel sondern in Wechselstube 100 m rechts vom Hotel wechseln. da bekommt man 10% mehr. z. Zt: 1 EUR = 1, 22 CUC Alte T-shirts (bevorzugt adidas, Puma, oder deutscher Aufdruck) und Seife eigenen sich gut als "Schmiermittel". Oft tun einem die Leute auch leid und man möchte etwas geben, abgesehen von Trinkgeld. Wir hatten Havanna mit Tropicana Show gebucht, würden das aber so nicht mehr tun. Der Reiseleiter war sehr redefaul und die eigentliche Zeit in Havanna war nur 2 1/2 Stunden. Der Rest war Busfahrt, Zwischenstopp, Fahrt zum Mittagessen in einem Lokal am Stadtrand danach wieder Rückfahrt in die Stadt wodurch allein ca 2 Std verloren gingen, dann um 16h Fahrt ins Hotel zum Umziehen für den Abend mit m. E. unnötigen 2-3 Std Leerlauf. Ich würde das Angebot von Hotelangestellten wahrnehmen und für 35 statt 85 CUC nach Havanna fahren und evtl. im Stadtzentrum eine Kleinigkeit essen und mir viel Zeit für Spaziergänge nehmen. Tropicana-Show ist legendär und toll, kommt aber nicht ans Lido in Paris oder amerikanische Bühnen-Shows heran. Eine 2 1/2 std. Heimfahrt nach Mitternacht über die schlechten Straßen ist eine Strapaze - besser übernachten. Hier reicht m. E. die Show in Matanzas, ohne Übernachtung, aus. Die Katamaran-Fahrt mit Delfinschwimmen im Meer ist eine schöne Abwechslung und gute Stimmung an Bord garantiert. Leider sind die Delfine in einer gemauerten Anlage auf offenem Meer eingesperrt und schwimmen nur auf Kommando durch die schwimmenden Touris. Trotzdem toll einen Delfin mal anzufassen. Schnorcheln war etwas kurz. Leider gibt es keine Tour-Anbieter außerhalb des Hotels. Die 3 Agenturen im Hotel waren preisgleich! Mit Leihwagen fahren würde ich mir nicht trauen, da auch über Land alle 2 km eine Polizeistreife lauert und jeden 10. rauszieht. Und die finden immer was. Andererseits werden die Verkehrsregeln peinlich genau eingehalten. Unbedingt Bar im OG der Villa Dupont besuchen. Super Aussicht, gut klimatisiert, gute Cocktails, wenn auch mit ca 4 CUC nicht ganz billig. Dort spielte ein super Saxophonspieler tagsüber und abends von 19-21h. Beachbus hält vor dem Haus.
Wir hatten ein Zimmer im Haupthaus mit Meerblick. Die Zimmer sind sauber, Bad ausreichend groß und sauber, zu wenig Ablagen im Bad, Möblierung recht einfach fast spartanisch aber OK und funktional, unser Bett war 2, 2m breit aber total durchgelegen wodurch ich allmählich Rückenprobleme bekam. Ein Kühlschrank steht zur Verfügung in den man selbstgekaufte Getränke stellen kann. Tip: leere 0, 5l Getränkeflaschen an der Bar kostenlos nachfüllen lassen. Fernseher brauchen wir im Urlaub nicht, dort nur Deutsche Welle. Radio wäre vielleicht wünschenswert, ist aber im Zeitalter von IPod und MP3-Player nicht mehr nötig. Klimaanlage gibts nur im Zimmer und da schaffte sie nur mit Mühe die Hitze runterzudrücken. Aber man gewöhnt sich daran, auch an das Geräusch des eingebauten Ventilators. Vorteil: durch den permanenten leichten Geräuschpegel bekommt man von Geräuschen wie Nachbarzimmer, Gang, Straßendisco nichts mit und das meine ich nicht ironisch. 220V Steckdose leider nur mit englischem (!) Stecker, ansonsten nur 110V amerikanische Flachstecker für Rasierer usw.. Handynetzteile vertragen keine 110V! Das Zimmermädchen gab sich immer viel Mühe und nachdem wir 3 CUC Trinkgeld hingelegt hatten, lief die Klimaanlage rund um die Uhr. Handtuch- und Bettwäschewechsel problemlos. Vom Straßenlärm / Disco bekommen nur die wenigen Zimmer zu Straßenseite etwas mit, notfalls Zimmer wechseln. Leider ist das Hotel selbst nicht klimatisiert und man ist auf Durchzug angewiesen. Das war aber bei allen Hotels auf Kuba so. Der Speisesaal hatte zwar Klimaanlage aber durch die ständig offenen Außentür hat die nicht wirklich viel gebracht.
Man muss es sagen wie es ist, die Essensauswahl und -qualität ist einfach schlecht. Es gibt 3-4 Hauptgerichte wo man nie genau weiß was man bekommt, da 1. nur teilweise angeschrieben, 2. Buffet schlecht beleuchtet, 3. Fleisch meist in irgendwelchen Saucen eingetunkt, 4. Fleisch oft flexig, knorpelig und mit kleinen Knochen, 5. es wird nicht schnell genug nachgelegt so dass es teilweise recht abgefressen aussieht, bzw. eben ein Gericht nicht mehr da ist. Richtig geschmekt hat es uns nur 3 mal, wenn Schweinefleisch bzw. Spanferkel frisch gebraten vom Stück runtersgeschniten wurde und einmal frisch aufgelegter Fisch. Beilagen immer Kartoffelbrei, Country Potatoes, Reis, Bohnen. Aber wir sind trotzdem nicht verhungert. Dazu kommt die schlechte Ausleuchtung des hinteren Speisesaals. Nachspeisen ebenfalls mangelhaft: Früchte alt, hart, ausgetrocknet, Gebäck geschmacklos obwohl es gut aussieht, und Eis war immer schon fast aufgetaut. Die Snacks am Nachmittag sind grottenschlecht: Pizza ist eigentlich nur Teig mit Tomatensauce, Sandwich heißt eine Scheibe Schinken und eine Scheibe Käse lose zwischen zwei Toastscheiben gelegt, der Hotdog ist unbeschreiblich, und der Hamburger ein lapriger Fleischbrätling in einem Brötchen. Das alles muss man an der Poolbar bestellen und dann auf die Zubereitung 2-3 Min warten. Manchmal werden ein paar Salatblätter völlig trocken mit auf den Teller gelegt. Allein die Pommes waren spitze. Cocktails nur an der Abend-Stand-Bar live gemixt und sehr gut, ansonsten fertig-Essenzen mit Rum aufgegossen. Leider kein Poolbarbetrieb mehr nach 17 Uhr.
Fast alle Angestellten waren überaus freundlich, immer fröhlich und hilfsbereit und haben so manche Unzulänglichkeit wettgemacht. Mit Englisch kommt man überall weiter. Beschwerden hatten wir keine, wo wir uns Abhilfe versprochen hätten. Der Service im Speisesaal war sehr unterschiedlich. Einen Tag wurden wir freudig begrüßt, erhielten sofort die Getränke und der Tisch wurde eingedeckt, Männer erhielten eine Zigarre geschenkt - anderntags dauerte das recht lange und eher lustlos. Das Personal wurde leider oft ausgetauscht, so dass wir uns auf keinen Lieblingskellner einstellen konnten. Vermutlich versucht man so auch andersrum zu verhindern dass das Personal zu eng mit den Gästen wird. An der Poolbar und der Lobbybar nur 0, 1 l Plastikbecher. Also immer gleich mehr Becher bestellen wenn man Durst hat! Cocktails nur an der Abend-Stand-Bar live gemixt und sehr gut, ansonsten fertig-Essenzen mit Rum aufgegossen. Leider kein Poolbarbetrieb mehr nach 17 Uhr.
Das positive ist der super Strand mit hellem Sand und türkisblauem Wasser. Der Strand läuft flach ins Meer, keine Steine, Felsen, Algen, und was man sonst vom Mittelmeer so kennt, sondern echt tolles kristallklares, karibisches Wasser. Das Hotel liegt am Ende des Zentrums von Varadero, soweit man von einem Ort sprechen kann. Gegenüber sind einige kleine Geschäftchen (Souvenir, Rum, Zigarren, Lebensmittel, Klamotten, Keramik, Getränke 1L 1-2 CUC !). Einen günstigen Supermarkt haben wir vergeblich gesucht. Außer Plaza Americas 5km östlich. Vor dem Haus ist eine Bushaltestelle des Doppeldecker-Beachbus (Tageskarte 5 CUC) der sehr praktisch ist weil er alle Hotels und Märkte der ganzen Halbinsel anfährt. Auch Taxi, Mopedverleih, Pferdekutschen sind immer verfügbar. 3 Restaurants unmittelbar neben bzw gegenüber des Hotels, die wir wegen AI nicht genutzt haben. 1 Snackbar "Calle62" gegenüber, wo abends der Bär abgeht mit Liveband, Touri-Competitions, usw.. Wir waren 2x dort. Unter dem überdachten Bereich sitzen nur Touristen, da sich einheimische das nicht leisten können (Cola 1, -, Bier 1, 5, gute Cocktails 2, 5-3, 5 CUC), jedoch auf der Nebenstraße tanzen die Einheimischen zu hunderten begeistert mit. Sehenswert! Deshalb auch die Lautstärke die unter dem Dach ohrenbetäubend war. Und das bei Nachttemperaturen um 30°C und hoher Luftfeuchte. Uns lief schon beim bloßen dasitzen der Schweiß in Strömen herunter, aber es wir getanzt bis man bis auf die Haut patschnass ist. Das ist auf Cuba normal. Haupt-Touri-Markt ist in der 13. Straße ansonsten mehrere kleinere Märktchen mit 5-10 Ständen. Handeln bringt nicht viel - 10-20%. Wegen der Extremen Hitze von 33-35 Grad und Luftfeuchte von über 80% machte das herumlaufen keinen großen Spaß. Am ehesten geht es noch am Morgen.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Animation hatten wir bis auf einen Salsatanzkurs nicht mitgemacht. Der Tanzkurs war echt super professionell gemacht. Man hatte viel Spass und in kurzer Zeit eine Menge Schritte und Figuren gelernt. Besser als in Deutschland! Das kann man halt schlecht behalten und wenn Kubaner tanzen tropfen einem die Augen angesichts der Geschwindigkeit, Eleganz und Schrittfolgen. Die allabendlichen 45 min-Shows wurden vom Team der Animation mit professionellen Sängern und TänzerInnen recht ansprechend und gut gestaltet. Dabei wurden zu verschiedene Themen getanzt und gemimt: Cuba, Spanien, Romantik, Südamerika. Leider wurden die Shows nach einer Woche wiederholt und leider waren immer dieselben 3 Mädels und 2 Jungs am Werk. Einmal war ein Zauberer da, der nur ein Paar Karten- und Seiltricks draufhatte, einmal ein super-tolles, professionells Wasserbalett für das man woanders viel Eintritt hätte zahlen müssen. Wir hätten uns mehr Shows mit Zuschauerbeteiligung gewünscht, aber das kam nur 1x pro Woche vor. Liegen Am Pool sind alle den ganzen Tag ohne Schatten und daher für uns "ungeeignet". Am Strand sind ca 40 große Sonnenstrohschirme die guten Schatten spenden und wo man viel Platz darunter hat. (Sogar zu dritt). Am besten vor dem Frühstück schon mit Handtuch belegen, dann bekommt man einen guten Platz und eine gute Liege. Lieder sind alle Liegen ohne Auflage und nur einige lassen sich waagerecht stellen, so dass man schlafen kann. Am Strand und am Pool gibt je 1 Dusche. Klo nur im Poolbereich, aber der Strand schließt unmittelbar an das Hotel an und die Wege sind sehr kurz. Für Kinder haben wir direkt nichts gesehen. Alein der Pool hat einen flachen Bereich, und auch der Strand fällt sehr langsam ab, so dass Kinder dort bequem baden können.
Infos zur Reise | |
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Verreist als: | Paar |
Dauer: | 2 Wochen im Juli 2007 |
Reisegrund: | Strand |
Infos zum Bewerter | |
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Vorname: | Guido |
Alter: | 41-45 |
Bewertungen: | 21 |