Kleines und familiäres Hotel mit mäßigem Service, eintönigem Essen, schmalem und engen Strand, jedoch in super Lage.
Seeehr klein und beengt mit altbackener Ausstattung (Marke Eiche rustikal). Alles wirkt irgendwie abgewohnt, wenn auch nicht ungepflegt. Die Sauberkeit war absolut in Ordnung in Zimmer und Bad, auch ohne Schimmer o.ä.
Ich habe noch nie in einem Hotel ein so eintöniges Essen erlebt! Es hat zwar nicht schlecht geschmeckt, aber es gab JEDEN Tag Hähnchen- oder Putengulasch mit Reis. Und zwar Mittags UND Abends! Hin und wieder eine Kleinigkeit vom Grill dazu, und das wars. Vorspeisen lecker, aber jeden Tag (fast) identisch, ebenso wie Salate, Nachspeisen. Alle zwei Tage konnte man sich beim Frühstück Eier braten lassen. Aber eben nur Eier ohne alles. Ein Omlette z.B. gabs nicht, Spiegeleier konnte der "Koch" auch nicht. Rührei auch nicht. Seine Variante: zwei Eier in die Pfanne, das Eigelb mit der Gabel zerstochen, kurz gebraten, das Ganze gewendet und nochmal gebraten. .. Was ist das...?? Ach ja, einen Toaster zum aufpeppen des labbrigen Brots gab es auch nicht. Essen war übrigens nur im Speisesaal erlaubt, draußen auf der Terrasse leider nicht! Und das AI-Angebot endet schon um 23.00 Uhr!
Bei der Ankunft hieß es, das Hotel sei ausgebucht, ich müsse in das Schwesterhotel. Das liegt aber nicht direkt am Strand sondern in der dritten Reihe dahinter, was für mich gar nicht geht! Nach massivem Protest und Telefonat mit dem Chef, habe ich dann die erste Nacht im Schwesterhotel verbracht, konnte aber am nächsten Mittag umziehen. In der folgenden Woche hat sich diese Szene mit anderen Gästen wiederholt abgespielt, wie ich im Vorbeigehen an der Rezeption mitbekam. Offensichtlich scheint das eine Masche zu sein, mit der Strandlage des Side Sun zu werben, um die Gäste dann vorort umzuquartieren und so auch das Schwesterhotel voll zu bekommen. Sehr ärgerlich!!! Dass jemand fragt, ob man etwas trinken möchte, habe ich nicht einmal erlebt. Entweder man holt sich seine Getränke selbst an der Bar, oder man muss aktiv einen Kellner ansprechen. Man ist wohl gehalten, möglichst wenig Getränke (freiwillig) auszugeben. Das manche der Bediensteten mit zerschlissenen, löchrigen Hemden (Hotelkluft!) herumlaufen, wirft auch ein entsprechendes Licht auf die Hotelführung. Hier gibt es deutliches Potential nach oben!
In direkter Umgebung des Hotels gibt es jede Menge Restaurants, Bars und Geschäftet zum Bummeln. Sowohl entlang der Strandpromenade als auch in den seitlich davon abzweigenden Straßen. Man ist zu Fuß gemütlich in 15 Minuten in Side, sehr schön entlang der Promenade zu laufen! Die Zentrale Lage bedingt natürlich auch einen gewissen Lautstärkepegel. Insbesondere das Nachbarhotel macht hier ziemlich rücksichtslos auf sich aufmerksam! Ob man zur Musik der Poolgymnastik auch noch am Strand tanzen können muss, halte ich für sehr fraglich! Der Hotelstrand ist seeehhhr schmal! Und da er auch noch vom Schwesterhotel genutzt wird, stehen die Liegen hier dicht an dicht, was ich als sehr unangenehm empfand. In der Hauptsaison dürfte es schwierig werden, überhaupt einen Platz zu bekommen, wenn man nicht zu den 7.00 früh Handtuchreservierern gehört, von denen es dort reichlich gibt. Das Publikum war insgesamt recht alt mit vielen Rentnern, selbst Ende Juni, wo ja durchaus schon vielerorts Ferien sind.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Man kann in der Umgebung jede Menge Touren buchen. Im Hotel gab es innerhalb einer Woche nur ein einziges Mal eine Animation (türkische Tanzvorführung). Naja... Dafür bekommt man ja genug vom lautstarken Nachbarhotel mit!
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Alleinreisend |
| Dauer: | 1 Woche im Juni 2017 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Gerald |
| Alter: | 51-55 |
| Bewertungen: | 21 |


