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Thomas (66-70)
DeutschlandAus Deutschland
Verreist als Paar • Januar 2026 • 1 Woche • Strand
Ein Meisterstück einer Negativerfahrung
1,0 / 6

Allgemein

Wir hatten uns auf einen Kurzurlaub über Neujahr gefreut, und um Enttäuschungen zu vermeiden, dieses recht teure und der Eigenbeschreibung nach hochwertige Hotel gebucht. Und wenn man glaubt, es kann nicht mehr schlimmer kommen – dann kommt es schlimmer.


Zimmer
  • Sehr schlecht
  • Die Zimmer sind ausreichend groß, das Design von Toilette und Dusche mit Glaswänden stammt offensichtlich von einem Architekten mit Hang zur Perversion. Es ist daher sicherlich ein Erlebnis für Voyeure, ihren Zimmerpartnern auf Toilette und Dusche zuzuschauen und zuzuhören. Die Zimmerwände und Möbel sind teilweise abgewohnt, fleckig und verschmutzt. Die Beleuchtung der Fahrstühle, Gänge und Zimmer ist im Notlichtdesign optimiert, was für das Hotel Vorteile hat: Es spart Strom und man sieht Verschmutzungen schwerer. Die Beschriftung der Fahrstuhlsteuerung ist nur mit einer Taschenlampe zu entziffern.


    Restaurant & Bars
  • Sehr schlecht
  • Die Auswahl der Speisen des sehr übersichtlichen Buffets stürzt niemanden in Entscheidungszwänge, die Qualität ist für ein Bahnhofshotel (das soll keine Beleidigung für Bahnhofshotels sein) ausreichend, man fragt sich aber, wo die 5-Sterne-Bewertungen dieses Hotels herkommen. Honi soi qui mal y pense... Die angebotenen Speisen bestehen zu 80 % aus Convenience-Food, die wenigen "frisch" zubereiteten Hauptgerichte und Beilagen werden unter grellen Heizlampen zu vertrockneten Speiseresten reduziert oder in lauwarmen Rechauds langsam zu zähen Massen verdichtet. Das "Show-Cooking" besteht aus einem einzigen Counter, an dem ein oder zwei fertig zubereitete Gerichte rationiert an eine lange Schlange hungrig wartender Gäste ausgegeben werden. Die Beschriftung der Speisen des Buffets oder die Speisekarte des Restaurants "Alambique" gibt sich Mühe, den Gast nicht mit unwichtigen Details zu überfrachten, wie z. B. das Gericht "Wagyu" mit Gemüse und Pilzen für preisgünstige € 65,00 pro Person, natürlich ohne Getränke. Wir haben am zweiten Abend beschlossen, unser Abendessen und unsere Drinks in den Restaurants am Hafen zu uns zu nehmen, wo man deutlich bessere Qualität zu erheblich günstigeren Preisen serviert.


    Service
  • Sehr schlecht
  • Die Mitarbeiter im Restaurant sind freundlich, submotiviert, unaufmerksam und undereducated. Es kommt vor, dass einen ein "Das-ist-nicht-mein-Tisch"-Gefühl beschleicht.


    Lage & Umgebung
  • Gut
  • Das Hotel liegt direkt am Wasser in Calheta, einem netten kleinen Küstenort mit Jachthafen und künstlich aufgeschütteten Stränden. Das Gebäude ist groß und modern, und bietet viele Annehmlichkeiten wie Spa, mehrere Indoor- und Outdoorpools, diverse Bars, ein großes Restaurant, sowie eine "Beachbar" ohne Beach.


    Aktivitäten
  • Sehr schlecht
  • Beliebte Aktivitäten

    • Strand

    Man kann sich über jede Leistung freuen, die nicht extra vom Hotel in Rechnung gestellt wird, wie z. B. die freie Benutzung der Fahrstühle oder der Blick aus dem Zimmerfenster. Ansonsten ist so gut wie jede zusätzliche Leistung mit einem Preisschild versehen, wie z. B. die Sonnenliegen am Pool oder der Strandbar mit € 35/Tag, ein Parkplatz für € 11,00/Tag. Zudem wird 10% Zwangstrinkgeld für jede Extraleistung mit der Rechnung erhoben. Selbst die Kofferwaage in der Lobby ist nicht kostenlos.


    Preis-Leistung
  • Sehr schlecht

  • Infos zur Reise
    Verreist als:Paar
    Dauer:1 Woche im Januar 2026
    Reisegrund:Strand
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Thomas
    Alter:66-70
    Bewertungen:1