Hier ist eine wunderschöne Anlage entstanden, die, obwohl erst Ende April eröffnet, schon erstaunlich grün ist. Die neu angepflanzten Palmen sind großteils im Juli geöffnet worden. Schon bei der Ankunft betritt man den Andalusischen Garten. Rechts und links befinden sich Rezeption, Store, Theater, Autovermietung etc. Wir empfinden diesen Club als sehr guten Family-Club in der Hauptreisezeit. Singles sollten die Ferienzeit meiden, da doch überwiegend Familien hier Ferien machten. Hauptsächlich wurde der Club von Deutschen gebucht. Einige Franzosen, Holländer und Österreicher waren auch hier. Das Hauptrestaurant hat eine große Terasse und mehrere Innenräume (einer nur für Erwachsene). Leider verfolgt Robinson wohl neuerdings die Philosophie, das bewährte System der kommunikativen 8er-Tische durch 2er - 6er Tische auf der Terasse zu ersetzen (Die ist wohl das Ergebnis einer Gästebefragung). Im Innenbereich findet man weiterhin die bekannten 8er-Tische vor. Wir hoffen, dass Robinson zur alten Philosophie zuiückkehrt. Neben dem Restaurant ist die Palace-Bar mit einer sehr schönen Terasse. Hier spielt sich "das Leben" ab. Über der Palace-Bar liegt das traumhaft schöne Café Maure mit einem wunderbaren Panoramablick über die gesamte Anlage bis zu den Dünen und den Strand. Im Café Maure besteht ein Kinderverbot, da dieser Platz ein Ort der Entspannung und Ruhe sein soll und tobende Kinder nur stören. Es war aber überhaupt kein Problem, ruhige und gut erzogene Kinder in diesen Bereich mitzunehmen. Wir finden diese Regelung sehr gut. Unterhalb liegt der Pool, der Roby-Club und der Spabereich. Geht man an der wunderschönen Lagune vorbei, so erstrecken sich auf der rechten Seite die Gästehäuser. Der Weg vom Pool bis zum Strand dauert ca. 5 min. Wir sind diesen Weg mehrmals täglich gegangen und haben ihn als nicht unangenehm oder zu lang empfunden. Kurz vor dem Strand liegt das Beach-Volleyball-Feld, das Strandrestaurant und eine zweite Rezeption (sehr gute Einrichtung, denn man kann dadurch an 2 Stellen die Handtücher tauschen, und das ganztägig ohne Mittagspause). Fazit: Es handelt sich um eine wunderschöne, neue Club-Anlage mit kleinen Anlaufschwierigkeiten. Das Team bemüht sich aber, diese schnellstmöglilch zu beheben. Wer Robinson bucht, der entscheidet sich für einen Cluburlaub. Dazu gehört für uns Kommunikation, Relaxen, lockerer Umgang und Entertainment. Das alles haben wir vorgefunden. Wir hatten den Urlaub, den wir wollten. Auch Zimmer und Restaurant fanden wir, wie schon beschrieben, als gut. Wer aber Sterneküche und Luxuszimmer erwartet, der sollte lieber ein 5-Sterne-Hotel buchen. Dies machen wir auch öfters, gehört aber für uns nicht zum Badeurlaub sondern z. B. zu einer Städtereise. Einziger Wermutstropfen, aber dafür kann Robinson nichts, war das Wetter. Bis Mittag ist es, aufgrund der Thermik, bedeckt und manchmal kühl (aber trotzdem Vorsicht vor Sonnenbrand). Manchmal scheint die Sonne aber auch morgens schon. Für den Abend emfpehlen wir eine leichte Jacke, da es bei den Außenveranstaltungen schon kühl werden kann.
Das beste Familienzimmer, das wir bei Robinson je hatten. Es handelt sich um 2 komplette Doppelzimmer, davor ein kleiner Flur und eine zusätzliche Tür. Handtücher wurden umgehend auf Wunsch gewechselt. Die Zimmer waren immer sauber. Man braucht keinen Adapter.
Der Tag beginnt mit einem wirklich hervoragenden Frühstücksbuffet. Als Spätaufsteher freuten wir uns, dass noch alles bis 11 Uhr angeboten wurde. Auch fanden wir immer einen Platz auf der Terasse. Mittags waren wir meist im Hauptrestaurant, sowie manchmal im Strandrestaurant. Das Strandrestaurant bietet eine abgespeckte Version des Hauptrestaurants. Das Strandrestaurant hat schließlich nur eine Snackline. Getränke (außer Wasser) müssen hier bezahlt werden, da das Standrestaurant schießlich bis 17 Uhr geöffnet hat. Für uns verständlich, denn dies ist nun mal kein "All-Inclusive-Club". Ab 19. 30 Uhr gibt es Abendessen im Hauptrestaurant. Leider haben einige Gäste die Unart, bereits um 19. 15 Uhr eine Schlange am Eingang zu bilden. Um 19. 30 Uhr stürzen diese ins Restaurant, um die besten Plätze auf der Terasse zu ergattern. Wahrscheinlich haben sie schon Hunger, weil der Tag für sie doch früh beginnt. Die Liegen müssen ja schon früh reserviert werden :-) . Danach stehen sie natürlich wieder in der Schlange an den einzelnen Essens-Stationen. Wir waren immer zwischen 20. 00 Uhr und 20. 30 Uhr zum Essen und fanden immer einen freien Platz. Auch gab es kein Gedränge am Buffet. Unser Essen war weder kalt noch korianderverseucht. Wir haben immer etwas gefunden und manchmal gab es auch Highlights. Jedoch fehlten uns ein bißchen die besonderen Sachen (Scampi etc.). Auch die Deko der Tische könnte nach Motto des Abends variieren. Besonderes Lob für die Desserts. Diese waren nicht arabisch überzuckert, sonder leider wirklich excellent. Das Spezialitätenrestaurant können wir absolut empfehlen. Wir hatten ein sehr gutes Menü, dieses sehr modern angerichtet war. Auch auf die Essensgewohnheit unsere heiklen Tochter wurde eingegangen und schnell wurden Schnitzel und Pommes aus dem Hauptrestaurant herbeigezaubert.
Wir waren sehr positiv überrascht. Obwohl wir schon viele Robinson-Clubs kennen, dürfen wir nur sagen, dass wir noch nie ein so freundliches Personal erlebt haben. Dies umfasst alle tätigen Personen (vom Wachdienst über Zimmerservice bis zur Clubleitung). Am Anreisetag hatten wir ein kleines Problem mit den elektronischen Zimmerschlüsseln und dem Safe. Die deutschsprechende Rezeption sorgte schnell für Abhilfe und schickte uns umgehend ein Handwerkerteam. Besonders positiv ist uns folgendes aufgefallen: Als Nutzer der Robinson-Visa-Card sollte man eigentlich eine Einladung des Clubchefs zum Empfangscocktail erhalten. Nachdem dies in den vergangenen Jahren in den anderen Clubs nie geklappt hat (Einladung kam erst gar nicht oder Clubchef kam nicht) wurden wir hier im Café Maure gleich von 3 Mitarbeitern bewirtet. Der stellvertretende Clubchef Mike und seine Mitarbeiterinnen Steffi und Niki bewirteten uns mit Champagner und Canapes und nahmen sich unheimlich viel Zeit für uns. Desweiteren waren der stellvertretende Clubchef Mike (der Clubchef Markus war zur unserer Reisezeit in der Zentrale Hannover) sowie seine Assistentin STeffi täglich in der Anlage unterwegs und sprachen bei ihren Rundgängen die Gäste auf Wünsche und Probleme an. Unsere Vorschläge (z. B. Wochenprogramm Roby-Club) wurden mit Interesse aufgenommen und teilweise auch noch während unserer Urlaubszeit umgesetzt. Wir empfinden die Kritikfähigkeit und Kommunikation der Clubleitung als äußerst positiv. Selten haben wir so gute Gastgeber vorgefunden.
Nach einem kurzen Transfer (ca. 25 min) erreicht man den Club. Dieser liegt am Ende des öffentlichen Strandes von Agadir. Rechts neben dem Club wird seit 4 Jahren ein Hotel errichtet (es gab keine Störungen durch Bautätigkeiten). Links vom Club liegt hinter einer traumhaften Dünenlandschaft der Sommerpalast des Königs. Agadir ist eine moderne Stadt, da nach dem Erdbeben von 1960 fast alles neu aufgebaut wurde. Das Ausflugsprogramm des Clubs haben wir nicht genutzt. Wir können jedoch die Nutzung der roten Taxis empfehlen. Diese stehen direkt vor dem Club. Unser Taxifahrer zeigte uns auf einer ca. 2-2, 5 stündigen Tour die Ziele, die wir gerne sehen wollten. La Kashba inkl. Kamelreiten, Alter Hafen, neue Marina, Villenviertel, Souks etc. Der Preis betrug inkl. Trinkgeld ca. 18 Euro.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Sport: Wir haben nur den Wellfit-Bereich genutzt. Hier gibt es ein sehr umfangreiches Programm. Dank der tollen Wellen haben wir das Body-boarden für uns entdeckt. Der Verleih der Bretter ist für eine Stunde kostenfrei. Pool: Der Pool ist in 3 Bereiche aufgeteilt. Zusätzlich gibt es noch einen Baby-Pool. An den Pools fanden wir trotz unverbesserlicher Liegenreservierer immer einen schönen Platz. Es sind genug Liegen, Schirme und gemütliche Betten vorhanden. Am oberen Pool findet das Entertainment-Programm statt. Der untere Pool ist animationsfreie Zone. Strand: Auch am Strand fanden wir ausreichend Liegen und Betten. Der Sandstrand ist sehr schön und gepflegt, darf aber zur linken Seite nicht betreten werden (Strand des Königs). Es ist aber genug Platz vorhanden. Außerdem hat man dadurch einen traumhaften Blick auf einen leeren und unberührten Strand. Das Meer fällt flach ab und hatte eine angenehme Temperatur. Der obere Teil des Strandes, wo die Liegen und Betten stehen, ist nur für Robinson-Gäste und durch Wachpersonal geschützt. Der untere Teil ist öffentlicher Strand, aber wegen der abgelegenen Lage kaum von anderen Personen genutzt, auch wurden wir nie von Händlern angesprochen. Kinderclub: Hat unsere 10-jährige Tochter nicht mehr so häufig genutzt. An der Kindershow sowie dem D!-Kids-Dance hat sie jedoch begeistert teilgenommen. Die Robins aus dem Roby-Club (unter der Leitung von Claudi) waren auch noch zur späten Stunde auf dem Schachbrett für die Kleinen da. Entertainment: Selten haben wir ein so gutes Entertainment-Team angetroffen. Besonders Micha und Thomas begeisterten nicht nur uns mit ihren vielen Aktionen rund um Pool und Bar. Leider gab es weniger Shows als in anderen Clubs. Man ist aber bereits dabei, weitere Shows einzustudieren und das Abendprogramm wird aufgestockt. Nach der Show trifft man sich am Schachbrett an der Palace-Bar. Hier war für einen Family-Club relativ viel los. Den Nightclub haben wir nicht besucht. Gut gefallen hat uns auch die Bronx-Party in den Katakomben des Clubs.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Familie |
| Dauer: | 2 Wochen im Juli 2008 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Jamne |
| Alter: | 36-40 |
| Bewertungen: | 1 |


