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Archiviert
Alex (41-45)
Verreist als Paarim Februar 2017für 2 Wochen

Lets get lost in Cape Panwa

6,0/6
Wir verbrachten im “Pullman Cape Panwa“ zwei Wochen und waren begeistert von diesem stylischen, luxuriösen Hotel..... es war einfach perfekt zum Entspannen.
Das Hotel liegt in einer üppigen, dicht bewachsenen tropischen Gartenanlage, inmitten von Palmen, Mango- und Granatäpfelbäume, Frangipani-Büschen und verschiedenen Orchideenarten. Es gibt mehrere vierstöckige Hotelkomplexe mit Zimmern, außerdem die verstreut in der Anlage liegenden Villen (mit eigenem Pool).
Gästestruktur: Der Anteil von asiatischen und europäischen Gästen liegt etwa bei fifty/fifty – wobei in der ersten Woche mehrheitich Asiaten anwesend waren (chinesische Neujahrs-Ferien!), in der zweiten Woche waren vermehrt Europäer im Hotel: Deutsche, Österreicher, Engländer, Finnen, Franzosen, Italiener – ein sehr angenehmer Mix, in dem keine Nationalität besonders hervorstach.
Lage: Cape Panwa ist ein winziges Zipfelchen Land im Südosten von Phuket, ziemlich “cast away“ und wirklich gaanz weit weg von den trubeligen Stränden von Kata und Patong. Wer hier herkommt, sucht Ruhe – und findet sie auch.
In der näheren Umgebung gibt es nicht wirklich viel Abwechslung - das ist jedoch der abgelegenen Lage geschuldet – dafür kann das Hotel natürlich nichts. Man findet eine Handvoll kleiner Restaurants oben an der Strasse und weiter unten an der Promenade.... aber kaum Möglichkeiten zum “spazieren“/“flanieren“. Oberhalb es Hotels gibt es schlicht nichts – und unterhalb liegt in zehn Gehminuten die winzige Promenade mit dem Aquarium, einigen Restaurants und kleinen Streetfood-Ständen. Dort an der Promenade (wo es auch ein winziges Stückchen Strand beim Marinezentrum gibt) kann man wunderbare Sonnenuntergänge sehen! Leider starten auch alle Ausflüge erst ab Phuket City - also immer extra Kosten und extra Zeit einplanen (und mindestens 30 Min Fahrt bis dorthin).
So ist man weitgehend aufs Hotel angewiesen – doch das ist wirklich kein schlechter Ort, um verloren zu gehen: die Lounge-Atmosphäre der Lobby – und von dort der weite Blick über die Bucht... Die traumhaften InfinityPools mit den Cabanas...... Der dichte tropische Bewuchs der ganzen Hotelanlage... Wir haben uns hier sehr wohl gefühlt.
Gastronomie: Wir hatten im “Pullman“ Frühstück gebucht und das erwies sich als ebenso international wie die Gäste: es gab warme asiatische Nudelsuppen und Wantans, eine Pancake Station (als Toppings: Schoko- und Vanillesoße, Banane mit whipped ceam – alles sehr lecker), zwei Eier-Stationen für alle frischen Eierspeisen, english breakfast mit Würstchen, bacon und Bohnen, sehr viel Obst , frische Erdbeer- und Schoko-Shakes, Cupcakes, Kuchen und Gebäck, Toast und diverse Brotsorten, dazu erstaunlich leckere Wurst- und Käse-Sorten. Einzig der Service beim Frühstück ließ anfangs zu wünschen übrig und wirkte wuselig und desorganisiert.... (Mal bekam man lange keinen Kaffee... dann wurden Tische nicht abgeräumt....). Im Verlauf unseres Urlaubes besserte sich dies dann aber deutlich!
Mittags aßen wir entweder an der hoteleigenen PoolBar Steinofen-Pizza oder im wunderbaren kleinen “Treetop Restaurant“ auf der anderen Straßenseite: die köstlichen Curries und eine ausgesprochen nette und familiäre Atmosphäre zogen uns immer wieder dort hin. Auch das “Sawasdee“ Restaurant unten an der Promenade gefiel uns gut – hier gab es das allerbeste Massaman Curry, allerdings sind die Portionen klein und man sitzt sehr gedrängt. Das “Baan Ra Tree“ hingegen ist deutlich teurer und hatte wenig Charme (Essen und Service war jedoch gut!).
Unser absolutes Lieblings-Restaurant war allerdings das “The Cove“ in der Nachbarbucht – sehr stylishes Beach-Restaurant, tolles Essen und Cocktails, super sympathische Betreiber. Eine top Empfehlung, insbesondere zum Sonnenuntergang!
Abends kann man allerdings auch im Hotel gut essen: im AQUA werden internationale Speisen serviert (wenn man mal eine Auszeit von den red and yellow curries der Straßenrestaurants braucht). Allerdings ist hier nicht nur die Speisekarte europäisch, sondern auch die Preise: wir sind abends zu zweit immer so um die 50 Euro losgeworden (und es war jeden Cent wert). Einmal aßen wir auch im hoteleigenen asiatischen Restaurant “Tamarind“ - und waren auch hier äußerst zufrieden: bester Service, tolles Ambiente und asiatische Gerichte mit dem gewissen Etwas – tatsächlich ganz anders als „unten an der Straße“ (und natürlich auch teurer). An der Hotel-Bar probierten wir einen der leckeren Cocktails und Likör – auch hier sind die Preise natürlich auch europ. Niveau angepasst. Einmal bestellten wir uns einen Snack aufs Zimmer (2Portionen Flatbread mit chicken, dazu 2 Softdrinks) - 20 Euro.
Wir nutzten auch den Wäscheservice des Hotels (denn die kleinen Laundrys an der Strasse sahen einfach zu schmuddelig aus) und waren mit dem Ergebnis sehr zufrieden (wir zahlten etwa 50 baht pro Shirt – also komplett für eine Ladung Shirts, Shorts und Unterwäsche etwa 20 Euro).
Generell waren sämtliche Angestellten sehr herzlich und zuvorkommend, die typische Thai-Hospitality ist hier allgegenwärtig. Als meine Frau während unseres Urlaubes Geburtstag hatte, stand plötzlich ein Hotelangestellter mit Kuchen und Karte vor der Tür und sang ein Ständchen.
Ausflüge bucht man bei Mr Ben, der seinen kleinen Stand direkt gegenüber des Hotels gleich neben dem Family Mart hat (in dem man sich rund um die Uhr mit Schokoriegeln, Obst und kalten Getränken eindecken kann). Hier findet man auch einen Geldautomaten (ATM) und den lokalen Taxistand. Das Hotel bietet selbst auch Transporte an: nach Phuket Town, zum Nightmarket (300 Baht p.P.) und nach Patong (500 Baht).
Zimmer: Wir hatten ein Seaview Zimmer mit Boxspring Twinbed (nagelneu und superbequem, mit richtig dicker Bettdecke - herrlich), Flat TV, großes Bad mit Badewanne und Regendusche, (Toilette separat), Minibar (mit Platz für eigene Getränke!), individuell regelbare Klimaanlage, großer, nicht einsehbarer Balkon mit daybed – viel Privatsphäre und perfekt zum Relaxen mit Blick aufs Meer.
Leider kam die Zimmerreinigung oft sehr spät und war überwiegend nicht wirklich gründlich – das geht deutlich besser, insbesondere für ein 5 Sterne Hotel!
Musik: Eine wirkliche Zumutung waren die Jungs von der Poolbar - sie spielten tatsächlich jeden Tag die gleiche Playlist.......!. Jeden Tag. Immer gleich. Jeden Tag gleich. Immer jeden Tag gleich. Meine Güte - ihr DJs from hell...! Spätestens ab Tag 4 hat man dann Ohrenbluten und ist wirklich nur noch genervt....! Jungs, ihr besitzt nicht allen Ernstes nur EINE EINZIGE PLATTE...?! (und darauf befanden sich solche musikalischen Preziosen wie “a lalalala long“ , “Shake that“ von Sean Paul und eine Reggae Version von “The final Countdown“ - grauenvoll...! ). Jeeeden Tag! Besonders perfide war die Kombination aus “Wir spielen immer nur dieselben zehn Songs“ und “Wir haben ECHT fette Boxen!!“ - so wird es schwierig, dieser Beschallung zu entgehen, die in den Mittagsstunden beginnt und erst am frühen Abend endet. Die Musik schwappt von der PoolBar und dem oberen Pooldeck bis zum unteren InfinityPool und zum Strand (wo man sie zwar leiser, aber dennoch deutlich genug hört) und beschallt auch ganz unerträglich alle Zimmer des gegenüberliegenden Hotelgebäudes in dem wir wohnten (also sämtliche Zimmer der Reihen 42... 43... und 44). Die Lautstärke macht es auch unmöglich, EIGENE Musik zu hören oder entspannt zu lesen. Nach mehreren Tagen (und einer Beschwerde per Messenger) hatten wir genug und baten um ein anderes Zimmer.
Nur zwei Stunden später bezogen wir Zimmer 1313 im Block 18 – weit weg vom Pool, mit einem noch weiteren Blick aufs Meer und absoluter Ruhe - perfekt! (Man hatte uns sogar eine der Poolvillas zum Vorzugspreis angeboten!)
Später entschuldigte man sich das Hotel per Mail bei uns versprach für die Zukunft mehr Abwechslung bei der Poolbaar-Playlist.... Gut so, denn eigentlich war die Musik in diesem Hotel eigentlich ganz wunderbar und passend zur relaxten Atmosphäre... Immer dezent, immer unaufdringlich.... In der Lobby lief Jazz und chillout-music a la Cafe del Mar.... beim Frühstück im AQUA gab es oft Folk (James Bay, Dylan), abends lief dort easy listening und Pop. Im Tamarind-Restaurant lauschten wir entsprechend asiatischen Klängen.
Da der zum Hotel gehörige Strand schmal und durch Ebbe/Flut wenig verlockend ist (dennoch mit Cabanas und Liegen bestückt), setzt das Hotel ganz auf die wunderschönen Pools – zwei große Infinity Pools mit Blick zum Meer und einen Ruhe-Pool weiter oben in der Anlage. Hier kann man ganze Tage verchillen (solange niemand die Musik aufdreht..), Getränke werden serviert, Poolhandtücher gibt es unbegrenzt.
Fazit: Abseits gelegenes, stylishes Luxus-Hotel... ideal zum Erholen. Ein guter Ort, um es sich gutgehen zu lassen – aber nichts für Strandläufer, Partygänger und Ausflügler. Bonus-Punkte gibt es für den Lounge-Stil des Hotels und die wunderbare Gartenanlage. Top empfehlenswert!

Hotel6,0

Preis-Leistungs-Verhältnis: Angemessen
Infos zur Reise
Verreist als:Paar
Kinder:Keine Kinder
Dauer:2 Wochen im Februar 2017
Reisegrund:Strand
Infos zum Bewerter
Vorname:Alex
Alter:41-45
Bewertungen:36
NaNHilfreich