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Ralf (46-50)
DeutschlandAus Deutschland
Verreist als Paar • September 2004 • 1 Woche • Strand
Sehr gutes Hotel mit Schwächen in der Gastronomie
4,8 / 6

Allgemein
  • Preis-Leistungs-Verhältnis
    Schlecht

Die Anlage ist insgesamt beeindruckend. Rezeptionsgebäude mit Restaurants, Bar und Well-nessbereich. Dahinter liegt die Poolanlage, die aus mehreren, unregelmäßig konfigurierten Pools besteht. Wassertiefe zwischen 10 und 300, sehr ansprechend gestaltet, mehrere Inseln, zentral ein Grillbereich, der am Abend als Restaurant genutzt werden kann. Um die Pools zunächst eine Reihe von Liegestühlen, nur wenige überdacht, der Rest mit Schirmen ausgestattet. Den in einfacheren Hotels üblichen Kampf um Liegestühle mit frühmorgendlicher „Reservierung“ mittels bunter Badetücher haben wir hier nicht gesehen. Um diesen Bereich gruppieren sich dann unregelmäßig die Bungalowanlagen, die alle zweistö-ckig sind. Mehrere Wege führen zu den weiter entfernt liegenden Bungalows, die in einem schönen und gepflegten Garten hinter den Poolbungalows liegen. Einen direkten Zugang zum Strand gibt es nicht, allerdings ist der dem Hotel zugehörende Strandabschnitt über den Hafen-bereich schnell und problemlos zu erreichen Insgesamt gehört das Hotel Porto Sani Village zu einer Gruppe von mehreren Hotels, deren Gäste die Einrichtungen aller Hotels nutzen dürfen, dazu noch die im Hafenbereich liegenden Gastronomiebetriebe. Im Hafen (nur Yachten und Segler) zahlreiche Restaurants und Geschäfte, auch eine Bank. Kein Gebäude mit mehr als zwei Stockwerken, Zimmer in Bungalows, alles sehr sauber und gepflegt. a) Wenn Sie die Meteoraklöster besuchen wollen (berühmte Kloster auf steilen schmalen hohen Felsen – siehe James-Bond-Film), möglichst nicht bei Thomas Cook (auch Neckermann und andere). Vier Stunden Anfahrt, dann schnell durch zwei Kloster gejagt (nicht mal die besten), dann ein Fotostop (viel zu wenig bei dieser grandiosen Landschaft), dann ein Mittagessen mit Fastfoodqualität, schließlich vier Stunden zurück bei mäßiger Reiseleitung lohnt nicht. Mieten Sie einen Wagen, das ist (ab zwei Personen) billiger, und Sie haben alle Zeit, dort zu halten, wo sie wollen, und können sich die besten Klöster aussuchen. b) Hotel entweder ohne Halbpension buchen, oder das Dina-around-Programm reichlich nutzen. c) Wer Animation möchte, sollte eines der beiden Schwesterhotels (Porto Sani Beach oder Sani Beach Club) buchen, oder er muss jeden Tag die 500 m Weg zu diesen Hotels auf sich nehmen. d) Genauere Beschreibung des Hotels mit Bildern in Kürze auf www.ralf-tillenburg.de


Zimmer
  • Gut
  • Sehr groß, aus zwei Räumen plus Kochnische und Bad bestehend. Wohnzimmer mit gemütlichem Sitzbereich plus zusätzlicher Essecke, Fernseher (5 deutsche Programme), DVD-Player, Schlafzimmer mit zwei großen Betten, reichlich Schrankfläche und zweitem Fernseher, dazu ein Schreibtisch. Küche mit Zwei-Platten-Herd, Kühlschrank, Kaffeemaschine und Mikrowelle! Bad etwas klein und nicht mehr ganz frisch, aber alles da gemäß 5-Sterne-Qualität. Duschen in Badewanne möglich, dabei hängt einem aber der Wasserschlauch zwischen den Beinen – keine gute Lösung. Große Überdachte Terrasse mit Zugang von Wohn- und Schlafzimmer aus. Die Zimmerreinigung fand immer erst zwischen 15 und 16 Uhr am Nachmittag statt. Das war uns eindeutig zu spät.


    Restaurant & Bars
  • Eher schlecht
  • Getränke mit reichlich Auswahl. Die Preise waren hier akzeptabel. Ein lokales Fassbier kostete 3 Euro, Wasser, Cola und ähnliches war im gleichen Preisrahmen. Ouzo bekam man für 3,50 Euro, jedoch in einer Menge (etwas das 5 bis 7fache wie in Deutschland), die für viele schon zum Vollrausch gereicht hätte. Im (Abend-) Essen bei Halbpension liegt jedoch der Schwachpunkt des Hotels. Vor und Nachspeise als Büffet, Suppe und Hauptgericht werden serviert. Das Büffet war soweit in Ordnung, nicht sehr umfangreich, aber brauchbar, die servierten Gänge hatten leider nur Kantinen-Niveau. Werder Fisch noch Fleisch geschmacklich akzeptabel, Beilagen zerkocht und offensichtlich ohne Gewürze. Alles übereinander und mit Soße zermatscht. Ausnahme: Sehr lecker der griechische Grillbüffetabend an einem der Tage mit Essen am Pool Aber: Möglichkeit zum „Dine-Around“, man kann bei Halbpension mit einem Gutschein (15 Euro) des Hotels (fast) überall in den drei Hotels und Hafen essen, Gutschein wird entsprechend verrechnet! Dort war die Qualität deutlich besser. Das A-la-carte-Restaurant des Hotels ist preislich unverschämt. 70 Euro für ein Rinderfilet pro Person sind eindeutig zu viel, zumal der Koch der gleiche ist wie im Restaurant für die Halbpensionsgäste! Frühstücksbüffet wie in einem Hotel dieser Klasse üblich, ich habe dort nichts vermisst, und auch die Qualität war in Ordnung. Kinder´sitze gab es reichlich, Personal in der Regel recht schnell.


    Service
  • Sehr gut
  • Am Service hatten wir in diesem Hotel schlicht und einfach nichts auszusetzen, die Mitarbeiter waren stets freundlich, unauffällig zuvorkommend, und die meisten sprachen zumindest etwas deutsch. Alles unaufdringlich, aber gekonnt. Im Wellnessbereich wurden die üblichen Beautyprogramme angeboten, dazu einige Massagen. Leider war es schwer, dort einen Termin zu bekommen, da der Bereich angeblich schon Tage im Voraus ausgebucht war. Shuttle-Bus zu den anderen Hotels des Komplexes alle 20 Minuten kostenfrei, zu anderen Orten einmal täglich (3 Euro), jeden Tag ein anderer Ort als Ziel.


    Lage & Umgebung
  • Gut
  • Das Hotel liegt in Sani, einem kleinen Ort auf dem westlichen der drei Finger von Chalkidiki, der Halbinsel Kassandra. Der Transfer vom Flughafen Thessaloniki nach Sani dauert bei Thomas Cook etwa 70 Minuten, da dieses Hotel ziemlich am Eingang der Halbinsel liegt und daher zu den ersten Hotels gehört, die angefahren werden. Entfernung zum (Hotel-) Strand 500 m, über den Hafenbereich von Sani (gehört alles mit zum Gesamtkomplex).


    Aktivitäten
  • Gut
  • Beliebte Aktivitäten

    • Strand

    Schlicht und einfach: Unterhaltung gibt es im Porto Sani Village tagsüber nicht. Einerseits hat man so seine Ruhe, andererseits ist halt am Pool „nichts los“. Uns hat dies nicht gestört, die Kleinkinder im Kinderbecken waren Unterhaltung genug. Wer es aber gerne lebhaft hat, muss am reichhaltigen Animationsprogramm der beiden anderen Hotels der Gruppe teilnehmen. Dort fanden auch abendliche Shows statt, während in unserem Hotel dezente abendliche Livemusik von teilweise sehr hoher Qualität (täglich wechselnd) geboten wurde. Sonntags Frühstückskonzert. Kinder werden auf Wunsch im Nachbarhotel betreut. Wir geben fünf Sonnen, weil wir es ruhig wollten!


    Preis-Leistungs-Verhältnis: Eher schlechtHotel entspricht der KatalogbeschreibungHotelsterne sind berechtigt
    Infos zur Reise
    Verreist als:Paar
    Dauer:1 Woche im September 2004
    Reisegrund:Strand
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Ralf
    Alter:46-50
    Bewertungen:13