- Preis-Leistungs-VerhältnisSehr schlecht
Wir können nur bestätigen, was unsere Vorbewerter geschrieben haben. Die Anlage im Bungalowstil ist recht hübsch und gepflegt, leider lieblos gestaltet, wenig Pflanzen etc. Der Pool ist nichts für Schwimmer und abends schwamm ein Fettfilm über dem Wasser. Diesem wurde dann mit reichlich Nachschütten von Chlor nachgeholfen. Wir haben ihn nicht genutzt Hatten gottseidank nur Frühstück, was wir bei den reichlichen Möglichkeiten Essen zu gehen nur empfehlen können. Die Gästestruktur bestand primär aus englischen Familien mit Kleinkindern bis 6 Jahre. Diese bevölkerten dann auch den Pool. Kassandra ist nicht das ruhige unentdeckte Griechenland, wie wir uns das vorgestellt haben. Massentourismus von Engländern und Russen überwiegt. Am besten hat uns der Ort Aphitos gefallen, der eine malerische, ursprüngliche Bauweise aufweist. Hübsche blauweisse Häuschen, wie man sie sonst in ganz Griechenland hat, fehlen hier. Lohnenswert ist der Ausflug zu den Meteora-Klöstern und nach Thessaloniki. Auf keinen Fall die Schiffstour mit einem Piratenschiff (vollgepfercht mit 500 Touristen) nach Athos unternehmen. Hier sollte man eine der zahlreichen anderen Anbieter aufsuchen.
Die Zimmer entsprechen nicht den angepriesenen Standards eines 5 Sterne Hotels. Das Bad ist winzig klein (4 qm) und man konnte sich kaum darin bewegen. Die Austattung ist zweckmäßig (Rattanmöbel),wenig Beleuchtung. Wir hatten ausreichend Vergleichsmöglichkeiten mit anderen 5-Sterne-Anlagen (weltweit), die allesamt besser waren. Ein abisoliertes Kabel von der Nachttischlampe hatte sich gelöst und wir können von Glück sagen, dass nichts Schlimmeres passiert ist. Der Wechsel in eine besser ausgestatteten Deluxe-Suite mit Marinablick hatte sich auf jeden Fall gelohnt.
Insgesamt sehr hochpreisige Gastronomie, die aber nicht den Gourmetstandards, wie beschrieben entspricht. Auch hier Preis-Leistung nicht immer stimmig. Ansonsten war das Essen lecker und man konnte auch günstiger Essen gehen (Tavernen). Das Frühstück war gut, besser war es dann noch im Byblos-Restaurant (nach unserem Zimmerwechsel). ACHTUNG: Cocktails sind sehr teuer. In der Bar am Strand zahlt man hier schlappe 12 EUR. Im Hotel war es mit 9 EUR etwas günstiger, Preise für Bier sind in Ordnung (2-3 EUR). In der Anlage bekommt man überall sehr guten Kaffee (Illy).
Wir waren mit dem Service sehr zufrieden, die Kellner sind ausgesprochen freundlich und auch an der Rezeption hat man sich bemüht, alle Wünsche zu erfüllen. Leider muß man den Service am Strand und der Strandbar als etwas ungeschult und muffelig bezeichnen. Vermutlich waren primär Studenten angestellt. Die Zimmerreinigung war ok, allerdings wurde das Zimmer auch 2x offen gelassen, was wir nicht besonders prickelnd fanden.Die TUI-Betreuung vor Ort war eine Vertretung und daher auch eine Katastrophe. Ein Zimmerwechsel war nur mit Aufpreis möglich, der uns dann nach viel Streiterei erstattet wurde.
Das Hotel liegt direkt am Marinahafen, zum Meer sind es etwa 5 Gehminuten, aber man konnte sich auch mit einem Shuttle-Car hinfahren lassen. Einkaufs- und Unterhaltungsmöglichkeiten gab es genug. Man muß aber dazu sagen, dass die gesamte Sani-Anlage künstlich geschaffen wurde und dadurch etwas steril wirkt (nicht typisch griechisch). Ausserhalb der Anlage herrscht landwirtschaftliche Nutzung vor, zur nächsten Stadt sind es etwa 10km. Am besten mietet man sich einen PKW.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
ein Glück gab es keine Animation, bis auf die abendliche Piano-Unterhaltung. Der Pool war wie oben beschrieben nett anzusehen , aber ein Kinder-Planschbecken. Der Privat-Strand wurde leider auch nicht von Algen befreit. Insgesamt gab es massig Wespen, die dann auch am Strand in den Algen nach Futter suchten. Leider bin ich dann auch in eine reingetreten, ich war aber auch kein Einzelfall. Die Wespen waren den ganzen Tag (beginnend beim Frühstück) vorhanden. Prima war der Handtuchservice am Strand, die Privatliegen sowie die Strandbar. Leider wurde die erste Liegenreihe mit Blick aufs Meer für die Yachtbesitzer reserviert. Man durfte sich nicht dort hinlegen. Der Vorteil des Privatstrandes war, dass er nicht so überfüllt war, wie die anderen Strandabschnitte (wie Mallorca). Für viele Leute aus Tessaloniki ist Chalkidiki ein ein Naherholungsgebiet (vor allem am WE), wie für uns Holland.
Infos zur Reise | |
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Verreist als: | Paar |
Dauer: | 2 Wochen im Juli 2005 |
Reisegrund: | Strand |
Infos zum Bewerter | |
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Vorname: | Christina |
Alter: | 31-35 |
Bewertungen: | 1 |