Das Hotel ist 7 stöckig im landesüblichen Baustil. Einen kleinen 4 Personen Aufzug, der gelegentlich aussetzte und einem schönen geräumigen Glasaufzug. Der Transfer zum Hotel dauerte 2 Stunden und war nach bereits 3 Stunden im Flugzeug sehr langwierig. Die Urlauber im Hotel waren größtenteils Familien mit Kindern und einige Pärchen. Das Hotel ist sehr Behindertenfreundlich gebaut, da mit einem Rollstuhl jeder Winkel erreichbar ist. Das Gebiet um Alanya hat Schwierigkeiten mit der Stromversorgung, d.h., jeden Tag fiel für mehrere Stunden der Strom aus. Dies wurde zwar vom Hoteleigenen Stromagregat kompensiert, jedoch blieben die Klimaanlagen für diese Zeit aus. Wir buchten über Öger Tours, dies beinhaltete einen Gratisausflug der eine Verkaufstour mit Besichtigung von Manafgat und Aspendos enthielt. Am Morgen des 11.08. sollten wir um 8.10 Uhr geholt werden. Gegen 8.20 Uhr hielt ein Bus von Öger. Dieser Bus war nicht für unseren Ausflug vorgesehen und als wir den jungen Reiseführer dieses Busses nach dem Verbleib des unseren fragten kam die Antwort:" Was geht mich das an!" (Frechheit Nr1) Als gegen 8.30 Uhr unser Bus eintraf und wir diesen Reiseführer fragten weshalb wir so lange warten mussten, fragte er uns, ob wir jetzt vor Gericht gehen wollten -was wir Deutschen immer hätten mit unserer Pünktlichhkeit, wir wären in der Türkei und da ginge alles gelassener zu. Den stress den wir machten sei nicht gut für unsere Gesundheit! (Frechheit Nr2) Unser zweiter Ausflug war eine schöne Bootstour von Alanya nach Side.
Wir hatten ein schönes Zimmer mit Meerblick und Blick auf die Hauptstraße, die auch nachts stark befahren war. Immer wenn die Klima ausfiel und wir die Balkontüre offen hatten, strörte der Lärm der Straße erheblich. Unser Zimmer hatte ein Doppelbett (störend: eine Zudecke für beide), einen Fernseher mit deutschen Programmen :), einem kleinen Kühlschrank und einer temperatureinstellbaren Klimaanlage. Das einzig ekelhafte war die verschmutzt aussehende Toilettebrille. Diese braune Verfärbung ging auch durch putzen unsererseits nicht weg.
Mit der Beurteilung des Essens konnten wir uns nicht einig werden. " Dem einen" von uns schmeckte es, " die andere" fand es alles andere als appetitlich, da man nie so genau wusste was es denn gab. Das Essen war abwechslungsreich und es gab nie zweimal das selbe. Jeden abend wenn man sich mit vollem Teller an einen Tisch setzte musste man einem Kellner hinterherjagen um Besteck zu bekommen. Dann saß man mit knurrendem Magen vor seinem noch warmen Essen und wartete bis der Kellner, in gewohnt südländischer Gelassenheit, das Besteck brachte und wieder verschwand noch bevor man sich etwas zu trinken bestellen konnte. Teilweise kam es vor, dass wir das ganze Essen über nichts zu trinken bestellen konnten. Die Motivation der Kellner hing vom gegebenen Trinkgeld ab. Auffallend war, dass wenn wir das Geld nicht passend hatten, immer weniger zurückbekamen als wir hätten bekommen müssen. Tipp: Immer genügend Kleingeld haben um passend zahlen zu können.
Die Fremdsprachenkenntnisse des Personals beliefen sich auf ein paar Brocken englisch und ein paar Bröckelchen deutsch. Also sehr Mangelhaft, für nicht türkischsprachige deutsche Touristen. Tipp: Bei wichtigen Angelegenheiten die Reiseleitung als Dolmetscher einsetzen oder türkisches Wörterbuch mitnehmen. Außer an der Rezeption wurde man vom Personal so gut wie nie zurückgegrüsst. Um die frischen Handtücher, die einem alle 2 Tage zustanden mussten wir uns immer selber kümmern. Die Putzfrau legte uns sogar die Handtücher wieder zusammen, die wir extra zum Austausch auf den Boden gelegt hatten. Dennoch reingten die Putzfrauen das Zimmer sehr ordenrlich. Die angepriesene Animation entpuppte sich als Reinfall: Etwa jeden zweiten Abend traten Gruppen auf, die tarditionelle Volkstänze und Bauchtänze zum Besten gaben. Enttäuschend daran war, dass zwar stets unterschiedliche Gruppen auftraten, diese aber immer die selben Tänze zur selben Musik, in ähnlicher Reihenfolge vorführten. In den 2 Wochen traten ein einziges Mal ein Zauberer und eine Schlangentänzerin auf.
Der Strand war zwar nur durch eine Staße getrennt, die aber beinahe wie eine Stadtautobahn befahren wurde. Wenn man den Strand erreichen wollte musste man viel Geduld haben, damit das Überqueren nicht zum Himmelfahrtskommando wurde. Der Strand war sauber, das Wasser mal trüb, mal klar. Der Strand war bis kurz vor dem Wasser feinsandig, die Brandung grob kiesig, dahinter Felsplatten. Pro Liege wurde man 2 Millionen TL (etwa 1,20 €) los ein Sonnenschirm kostete ebenfalls soviel. Nach Alanya waren wir zu Fuß etwa 30 Minuten unterwegs, mit dem Dolmusch (Stadtbus) dauerte es 5 Minuten und kostete für 2 Personen 1€. Kleine Lebensmittelgeschäfte gab es an jedem Eck, für größere Einkäufe (Klamotten bsp.) war man im Zentrum besser bedient.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Ein schöner Pool, mit sehr wenigen Liegen, um die schon in den frühen Morgenstunden durch Handtuchbelegen erbittert gekämpft wurde. Der Pool war an keiner Stelle tiefer wie 1,60 m und für das Hotel ausreichend groß. Ein Kinderpool war auch vorhanden. Eine Sportanimation, wie man sie aus anderen Hotels kennt, gab es nicht.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 2 Wochen im August 2003 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Thomas u Sarah |
| Alter: | 19-25 |
| Bewertungen: | 2 |


