- Zustand des HotelsEher gut
- Allgemeine SauberkeitGut
Die auf meinen Bericht vom September 2007 folgenden Bewertungen kann ich - im guten wie im schlechten - überwiegend bestätigen oder zumindest nachvollziehen und mich daher auf ergänzende Einzelheiten und Beobachtungen beschränken. Die Empfehlung für dieses Hotel basiert auf der besonderen Lage und dem guten Preis-Leistungs-Verhältnis der Unterkunft bei Wahrnehmung der preisgünstigen Veranstalter-Angebote im Internet und gilt insbesondere für Selbstverpfleger oder Urlauber, die bevorzugt auswärts essen. Ein Tagespreis von weniger als 50 Euro für ein Einzelzimmer mit 40m2, Balkon und Meerblick einschließlich Halbpension sollte kleine Nachteile in milderem Licht erscheinen lassen. Wo Service stattfindet, ist er untadelig, effizient und freundlich bis zuvorkommend. Dem Wunsch nach Zimmern in möglichst ruhiger Lage wurde mit der Unterbringung im Gebäudetrakt am Arade (Marina Norte) im Obergeschoss vollinhaltlich entsprochen. Auch ein 'late-check-out' am Abreisetag wurde ermöglicht. Das Buffet-Restaurant Mediterraneo für Pensionsgäste zeichnet sich durch seine prominente Lage mit Blick von der Terrasse auf die Flußmündung und die Postkarten-Ansicht von Ferragudo aus. Die Servicequalität hängt dem Anschein nach davon ab, welcher Oberkellner Dienst hat und war mal erstklassig, mal gerade noch befriedigend, dabei jedoch stets bemüht und nie unfreundlich. Bei den Küchenleistungen ist fairerweise zu berücksichtigen, daß man für diesen Preis am Ort nirgendwo eine anständige Mahlzeit bekommt. Der Preisbestandteil der Veranstalterangebote für die Halbpension liegt im Durchschnitt bei 18 Euro. Nach Abzug von 6 Euro für das (tadellose und reichhaltige) Frühstück blieben gerade noch 12 Euro für das Abendbuffet mit Vorspeisen/Salatbuffet, Hauptgericht, Käse und Dessert. Gleichwohl sind die wiederholten Unfälle und Totalschäden bei der Zubereitung von Fleisch und Gemüsebeilagen unerklärlich. (Mit ähnlichen Enttäuschungen muß man allerdings auch im benachbarten Restaurant des mit großem Anspruch und gehobenem Preisniveau auftretenden Agua Beach Club rechnen). Die Vielfalt des Speisenangebotes ist durch 7 Wärmebehälter für den Hauptgang definiert. Mindestens 4 davon enthalten Beilagen. Vegetarische Gerichte werden nicht angeboten, frisches Obst regelmäßig auch nicht. Erfreulich war die Auswahl an Torten, Süßspeisen, Feingebäck und Brot. Die Snackbar Ithaka war während meines Aufenthaltes geschlossen, was man beim Anblick des Schuppens und der rohen Holzbänke ohne Bedauern zur Kenntnis nahm. So ist der Pool-Bereich in der Nachsaison eine servicefreie Zone, allerdings nicht nur in Bezug auf das leibliche Wohl der Gäste. Nach einem Regentag stand noch am folgenden Nachmittag das Wasser auf den Liegen. Die Benutzer des Pools im Arade-Bereich können sich nur an einem Automaten mit Mineralwasser und Süßigkeiten versorgen. In diesem Gebäude befindet sich auch der Fitnessraum. Dort werden zwar ausdauernd die großen Fenster geputzt, um die Einrichtung kümmert sich jedoch allem Anschein nach niemand. Bei meinem ersten Training funktionierten die Ausdauergeräte und partiell die zwei Multifunktionsmaschinen. Die Hanteln waren nicht verwendbar, weil nur 1 Klemmring übrig geblieben ist. Aus den leichten Gymnastikhanteln rieselte der Sand. Findige Benutzer kamen dann auf die Idee, die Hantelscheiben mit Polstern von den Kraftmaschinen zu "sichern" (siehe Foto) und damit sich und andere zu gefährden. Beim zweiten mal waren auch die Kraftmaschinen unbrauchbar, weil die verbogenen Verstellbolzen so verkeilt waren, daß das Gewicht nicht mehr eingestellt werden konnte. Der nördliche Unterkunftsbereich ist aus meiner Sicht mit dem Meerblick aus allen Zimmern und der vergleichsweise ruhigen Lage in der Summe die vorteilhafteste Location. Die 400 bis 500 Meter innerhalb der Anlage am Hafenbecken entlang bis zum Restaurant sind ein angenehmer Spaziergang, der nach Lust und Laune durch die Benutzung der Buggys ersetzt werden kann. Mit dem Auto ist der Zentralbereich wie der Strand allerdings nur über eine Umgehungsstraße (2 km) zu erreichen. Lärmstörungen beschränken sich im wesentlichen auf die knatternden Fischerboote. Das Gebäude selbst ist sehr hellhörig, aber die Gäste richten ihr Verhalten offenbar darauf ein, so daß dies selten zum Problem wird. Gelegentliche Geruchsbelästigungen in Abhängigkeit von der Windrichtung gehen vom Rio Arade aus (was der Gestank am Oberlauf dieses Flusses beweist) und dürften deshalb nur in diesem Bereich auftreten. Die Einrichtung der Zimmer ist im wesentlichen unverändert und in gutem Erhaltungszustand. Im Schrank gab es jetzt genügend Kleiderbügel. Sonst bleibt alles beim alten, auch die Probleme mit den Schließeinrichtungen. Die erste Keycard für die Zimmertür funktionierte nicht. Der Buggyfahrer brachte unverzüglich Ersatz. Der Safe kann nur nach der Anleitung in portugiesischer Sprache in Betrieb genommen werden. In allen Übersetzungen (engl., franz., span., deutsch) fehlt nach wie vor ein entscheidendes Detail. Der Buggyfahrer konnte es auch nicht und rief einen Mechaniker zu Hilfe. Man kann also nicht sagen, daß es an persönlicher Servicebereitschaft fehlt.
- ZimmergrößeSehr gut
- SauberkeitGut
- Ausstattung des ZimmersGut
- Atmosphäre & EinrichtungGut
- Sauberkeit im Restaurant & am TischEher gut
- EssensauswahlEher gut
- GeschmackEher schlecht
- Kompetenz (Umgang mit Reklamationen)Sehr gut
- Freundlichkeit & HilfsbereitschaftSehr gut
- Rezeption, Check-in & Check-outSehr gut
- Einkaufsmöglichkeiten in UmgebungEher gut
- Restaurants & Bars in der NäheGut
- FreizeitangebotEher schlecht
Beliebte Aktivitäten
- Strand
- Zustand & Qualität des PoolsEher gut
- Entfernung zum StrandGut
- Qualität des StrandesSehr gut
- Lage für SehenswürdigkeitenGut
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Alleinreisend |
| Dauer: | 1 Woche im September 2009 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Dieter |
| Alter: | 66-70 |
| Bewertungen: | 33 |


