Ich möchte dieser Bewertung kurz vorausschicken, dass wir ein normales Urlauberpaar aus Deutschland sind, etwa 60 Jahre alt, die Ruhe und Entspannung in netter Umgebung bei den freundlichen Kretern gesucht haben. Und das auch noch zu günstigen Konditionen. Wir waren n i c h t auf der Suche nach Fehlern oder auf der Jagd nach Missständen, die man später bei seinem Reiseunternehmen wieder versuchen könnte, zu Geld zu machen. - Hätte uns also etwas in diesem Hotel nicht gefallen, hätten wir es dort und sofort gesagt. Und auf diese Weise anderen Urlaubern sofort die Möglichkeit gegeben, auch davon zu provitieren! So also nun unsere Bewertung: Nettes, familiär geführtes Hotel mit sehr persönlichem Ambiente. Liegt an der sog. "Old Road", einer kleinen Verbindungsstraße östlich von Rethimnon. Hotel ist gepflegt, sauber und lädt mit Pool und Palmengarten zum Verweilen und Entspannen ein. Für uns das drittemal, dass wir in kleinen Abständen hier einbucht haben. Und auch diesesmal war es wie erwartet schön. Busanbindung möglich, aber bewährt hat sich doch, ein kleines Auto zu mieten. Es macht unabhängig und vor allem öffnet es die Türen zu den Kretern!!!! Kreter kommen nicht in das May Beach Hotel - man muss zu i h n e n kommen. Und das geht gut, in dem man mit einem kleinen Fahrzeug in die Berge fährt. Die Gastfreundschaft der Kreter ist spektakulär, es macht Freundschaften. Zudem kann man auch einmal auf die Südseite der Insel z.B. in die Damnoni-Bucht. Dort gute Küche und übrigens fast das einzige Mal, dass wir es geschafft haben, außerhalb des May Beach zu essen. Kloster Arkadi kann, muss aber nicht. Der kleine Ort Maroulas hingegen liegt in der Nähe und ist wunderschön. Die Straßen in den Bergen sind wunderbar! Thema Handy o. Tablet. Es gibt ein kostenfreies W-Lan im May Beach Hotel. Zugangsdaten an der Rezeption erfragen. In Rethimnon am zentralen Stadtpark Dimotikos Kipos, dort bei der Touristinformation n i c h t auf die deutschsprachigen Abzocker hereinfallen, die einem zunächst ein kleines Preisausschreiben vorschlagen, dann den Hauptgewinn freirubbeln lassen (Oh! Sie haben den Hauptgewinn.....) und einen dann mit dem Taxi kostenlos in ein großes Hotel fahren, um den Preis entgegenzunehmen. Es geht in Wirklichkeit nur um ein Hotelsharing-Angebot über viele Jahre und zu vielen 1000 Euros. Also dort bitte ein wenig Vorsicht. Es ist auch die Urlaubszeit, die einem verloren geht, bei den meisten ein ganzer Nachmittag, denn solange dauert die Propaganda in dem Hotel, an dessen Ende man letztlich nur ein durchwalktes T-Shirt geschenkt bekommt. Abschließend: Tolle Ferien, etwas getrübt durch einige Gäste, die recht rücksichtslos wirkten. Wäre hier eine Tendenz erkennbar, Gäste, die kaum irgendwelche Grundregeln i.S. Benimm oder auch nur Höflichkeit zu kennen scheinen, in vermehrten Maße einzuladen, ginge der Zauber dieses kleinen sympathischen Hotels sicher bald verloren. Da war dieses Mal noch nicht der Fall - und dafür sind wir dankbar!
Zimmer in Richtung Garten mit Balkon, sauber, gepflegt. TV und kostenloses W-Lan!!!! Klimaanlage, alles perfekt! Kopfkissen am Anfang etwas ungewohnt hart, kann man sich aber zurecht drücken, schläft ab dann super gut!
Essen war bislang in den letzten Jahren gut - und ist jetzt noch besser geworden Es wurde ein neuer Koch eingestellt, der sich offenbar eigenständig aufstellen durfte. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Das Angebot besteht in drei Durchgängen: Frühstück, Mittagessen und Abendessen, alles jeweils in einer großen, freundlichen Halle im Souterrain mit Fenstern. Alle Durchgänge jeweils in Buffett-Form, reichhaltig, abwechselnd und für wirklich jeden Geschmack. Ob Vegetarier oder Fleischliebhaber, für Pastafans, oder auch für den Verfechter des "Ich esse nur Brot mit Olivenöl". Es gab jeden Tag frisch, lecker zubereitet und verführte stets dazu, mehrmals zu gehen.- Mehrere Versuche nebst konkreten Verabredungen, z.B. heute Abend einmal woanders zu essen, scheiterten. Wir hatten vor dem Loszuckeln nach dem "Woanders" kurz das aktuelle Buffett angeschaut, und uns dann entschlossen, doch im May Beach Hotel zu essen. Getränke nach Landessitte, Wein sehr delikat, Wasser, Limo u.a. alles da. Sogar alkoholfreies Bier war angeboten da manch Gast gerne einmal ein herzhaftes Bier trinken würde, es aber wegen versch. Medikamente gerade nicht darf. An der Bar gab es leider abends nur die wirklich landestypischen Spirituosen, mit denen man zwar Cocktails herstellen kann, aber die dann doch meist nach einiger Zeit den Ouzo nicht mehr verbergen können. Aber dennoch wurde auch das internationale Angebot von Whiskey und kubanischem Rum vorgehalten, dass dann aber trotz AI kostenpflichtig.- Ist zu verschmerzen, kostet aber einen kleinen Punkt in der Bewertung Sauberkeit Küche, Restaurant und Bar gut und nicht zu beanstanden! Atmosphäre: Wie schon erwähnt, gab es auch Ausfälle, die aber nicht in der Verantwortung des May Beach Hotels lagen. Wenn einige Urlauber aus dem Lande des Wladimirowitsch (Wladimir) P. mit dem Angebot "all inclusive" nicht umgehen können, stattdessen meinen, sie müssen alles, was geht, auf ihre Teller bringen, um es dann angestochert liegen zulassen, dreimal am Tag, siebenmal die Woche, dann wirkt das abstoßend auf Gäste an den Nachbartischen. Wenn dieselben Gäste aus demselben Land nicht wissen, warum sich mitunter Menschen höflich zu einer kleinen Schlange formieren, also „anstehen“, sondern stattdessen an vorderster Stelle in diese Formation hineinbrechen, dabei nicht links und rechts schauen, bis mit dem Aufgeschaufel fertig ist, dann ärgert das schon die Umstehenden nicht wenig und kann auch eine ansonsten gute Atmosphäre stören. Davon abgesehen: es gab keine alkoholbedingten Ausfälle, kein Badeliegenbesetzen, es war bis auf die erwähnten Gäste ausgesprochen harmonisch.
Das May Beach Hotel verfügt unverändert über besten Service. Die wenigen Mitarbeiter geben ihr bestes, und man merkt es! Die Handtüchersets werden täglich gewechselt, die Zimmer täglich gereinigt. Die Flure ebenfalls. Wir hatten ein sauberes Gefühl! Alle Mitarbeiter waren zudem sehr freundlich. Meine Frau und ich hatten den Eindruck, als würde es Ihnen am Herzen liegen, dass wir uns wohlfühlen. Da gab es den persönlichen Augenkontakt, manchmal auch diese kleinen zwischenmenschlichen Klönschnacks, ob nun mit dem Hoteldirektor Nicos, der sehr ambitionierten Maria oder auch der wirklich sehr höflichen und sympathischen Sophia vom Empfang. Wir fanden es bemerkenswert, dass sich Sophia in ihrer Eigenschaft als "Empfangsdame" trotz der großen Hitze auferlegt hatte, stets das Hotel in einer sehr edlen Weise zu repräsentieren. Sie trug während ihrer Arbeit stets einen dunkelblauen Anzug, der so eine Art Corporate Identity auswies. Sophia war es offensichtlich daran gelegen, das May Beach angemessen zu repräsentieren. - Das war gelungen! So etwas ist in anderen Hotels in der unmittelbaren Nachbarschaft hingegen nicht üblich und wird dort vernachlässigt. Da wird schon einmal die Jacke ausgezogen, die weiße Bluse rutscht aus dem Rockbund oder zerknittert, weil es so heiß ist. Obgleich man ebenfalls am Empfang arbeitet! Nicht, dass das nun so wichtig wäre, aber diese Feinheiten eben machen es manchmal. Hut ab vor dieser Mitarbeiterin! Auch die anderen Mitarbeiter bestachen wieder einmal durch ihre Freundlichkeit und auch ihre Geduld mit einigen (stets denselben!) Gästen u.a. am Buffett, die sich ihre Teller dort zunächst natürlich sinnlos überfrachteten, dann aber von allem nur probierten, um dann letztlich nichts zu essen. Fast volle Teller zurückgehen lassen, täglich .... Auch das kann AI (All inclusive) sein...- Anderen Gästen war es deutlich anzumerken, wie unverschämt sie solches "Proll-Verhalten" empfanden, aber die Mitarbeiter des Hotel nahmen auch das gelassen und blieben freundlich. Zum Essen selbst im nächsten Bereich.
Das Hotel liegt etwa geschätzte sechs Kilometer östlich der nächsten, sehenswerten (Alt-) Stadt Rethimnon. An diesem Küstenabschnitt zieht sich die vormalige Verbindungsstraße von Heraklion nach Rethimnon und weiter nach Chania. Diese wurde erst vor wenigen Jahren durch die parallel dazu verlaufende "New Road" entlastet. Somit wurde aus der ehemaligen, sehr stark befahrenen Straße eine deutlich ruhigere Verbindung, die die nebeneinander liegenden kleinen Badeorte durchzieht. Dennoch wird sie heute noch von den Einheimischen stark genutzt. Das Hotel liegt auf der nördlichen Seite dieser Straße. Was soviel bedeutet, dass man, um zum Meer zu gelangen, nicht eine einzige Straße überqueren muss! Um zum Meer zu kommen, verlässt man den Palmengarten des Hotels an seiner nördlichen Ecke und überquert auf einer kleinen Holzbrücke einen im Sommer trockenen Bachlauf. Dann folgt man über geschätzte 200 m einen kleinen asphaltierten Weg, links hoher Schilf, rechts kleine eingezäunte Felder bzw. ein kleines Haus - und ist am Sandstrand. Alles in allem ca. 230 Meter, beileibe nicht anstrengend. Am (Sand-!!!) Strand selbst gegen Gebühr von ca. 5 Euro/ Tag zwei Liegen und ein Sonnenschirm mietbar. Direkt dort ein kleines Strandrestaurant mit guter Küche zu günstigen Preisen.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Großer Pool, sehr sauber. Großer Garten, sehr sauber. Alles sehr schön und gepflegt.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 2 Wochen im Juni 2013 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Sven |
| Alter: | 56-60 |
| Bewertungen: | 2 |


