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Katja (31-35)
DeutschlandAus Deutschland
Verreist als Paar • Mai 2011 • 2 Wochen • Strand
Flitterwochen in einer Postkarte
5,5 / 6

Allgemein

Das Hotel ist wunderschön gelegen und bereits bei der Anfahrt in den Eingangsbereich ist man schon beeindruckt. Empfangen wurden wir in der offenen Eingangshalle mit einem atemberaubenden Blick über die Bucht und von einem Muttersprachler, der uns bei einem Glas gekühltem Tee und einem feuchten Handtuch die Abläufe erklärte. Es liegt in einer Bucht und beeindruckt durch seine wunderschöne Grünanlage. Der Spa-Bereich ist ebenfalls wunderbar grün und sehr schön aufgemacht. Da es zudem im Westen liegt, sind jeden Abend wunderbar romantische Sonnenuntergänge zu sehen. Wir haben Fotos gemacht, die man sonst nur auf Postkarten zu sehen bekommt. Einfach fantastisch und perfekt für Flitterwochen. Die Winterzeit auf Mauritius war für uns sehr angenehm. Nicht zu warm mit ca. 27 Grad, ein wenig Wind. Das Wasser war ähnlich warm. Einen Tag gab es auch mal Regen, aber das war sehr schnell vorbei. In der zweiten Woche haben wir die Insel erkundet. Die ersten Tourismusfleckchen haben wir im Rahmen einer organisierten Rundfahrt zu Grand Bassin, Troix au Cerf, den Wasserfällen sowie der roten Erde und der Rhumerie in Carmarell gemacht, die auch sehr schön war, allerdings mit einem eigenen Taxifahrer sicher für das halbe Geld zu haben gewesen wäre. Super war dann die Katamaranfahrt nach Ilot Gabriel. Hier können wir das Boot "Topcat" empfehlen, dass als einziges mit lediglich 15 statt 50 Leuten besetzt war. Auf der unbewohnten Insel kann man dann am weißen Strand liegen oder im türkis blauen Wasser schnorcheln. Wir haben sogar eine Schildkröte und Delphine gesehen. Das Mietwagenerlebnis im Linksverkehr war wirklich ein Abenteuer, hat aber Spaß gemacht, auch wenn man vorsichtig sein muss und am besten einen kleinen Wagen mietet, die da Straßen klein sind uns mangels Bürgersteig Zwei- und Vierbeiner auf der Straße rumlaufen. Hier haben wir den Rest der Sehenswürdigkeiten gesehen. Die Beschilderung ist nicht sehr gut, aber mit der TomTom Iphone-App für Mauritius hatten wir ein Navi, was uns zu den schönsten Fleckchen auf der Insel führte. Da die Straßen abends schlecht beleuchtet sind, sollte man sich nach Sonnenuntergang die Fahrt außerhalb der Autobahn besser sparen. Anti-Mückenspray sollte man auch dabei haben, auch wenn es nicht so schlimm war, wie teilweise beschrieben. Alles in allem wirklich ein Hotel auf einer wunderschönen Insel, das einem das Paradies zum Greifen nah bringt.


Zimmer
  • Sehr gut
  • Unser Privilege Zimmer bestand aus einem einem offenen Badezimmer mit Badewanne, das durch Schiebetüren abtrennbar war und einem großen Wohnteil mit Flachbildfernseher und Terrasse mit Meerblick sowie WC und Dusche. Es war wirklich schön eingerichtet, sehr sauber und noch ziemlich neu. Wer sich abends nicht an die Bar setzen wollte, konnte auch einen Film auf Deutsch aus dem Hoteleigenen Kinoprogramm ansehen. Die Klimaanlage kühlt das Zimmer tagsüber so gut runter, dass man sie nachts ausschalten konnte. Der Safe stand kostenfrei zur Verfügung. Ebenfalls kostenlos waren Bademäntel und Hausschuhe. Auch gab es einen kleinen Kühlschrank mit Minibar sowie einen Wasserkocher mit Tee und Aufgusskaffee.


    Restaurant & Bars
  • Gut
  • Es gab 3 Restaurants und eine große Bar. Alles war dort sehr sauber. Wir hatten lediglich Halbpension, was aber aufgrund der Essenzeiten mit spät frühstücken (bis 10.30 h) und früh Abendessen (ab 18.30 h) gut zu überbrücken war. Wir haben uns lediglich 2x mittags am Strand den Service gegönnt uns eine Pizza bzw. einen Burger zur Liege bringen zu lassen. Cocktails werden ebenfalls zur Liege oder Hängematte gebracht, was wirklich wie im Paradies ist. Das Hauptrestaurant war unser Hauptanlaufziel, weil es sehr lecker und sehr abwechslungsreich war. Das Frühstück war sehr umfangreich mit diversen Müsli, Früchten, warmen Beilagen, Crepes, frischem Omelett auf Wunsch des Gastes zubereitet und vielen weiteren Leckereien. Lediglich bei Wurst und Käse hätte ich gerne noch ein kleinwenig mehr Auswahl gehabt (ich bin aber auch ein herzhafter Esser, mein Mann hatte an den ganzen süßen Sachen definitiv seinen Spaß). Das Abendessen gab es meist als Buffet, 1x pro Woche in Menüform. Beides war sehr lecker. Die Buffets standen immer unter einem Motto, was neben Italienisch, Französisch auch typische nationale Speise beim Kreolischen, Afrikanischen, indischen oder asiatischen Bufett beinhaltete. Daneben gab es auch jeden Abend die Möglichkeit frisch zubereiteten Sushi zu essen. Mein Magen war gar nicht groß genug, um alles zu probieren. Meist musste ich daher die große Nachtischauswahl sausen lassen. Die manchmal als zu teuer angesehenen Preise der Getränke, die in der Halbpension nicht inbegriffen sind, muss man differenziert sehen. Auch in D kostet ein Glas Wein durchaus 4,00 EUR und eine Cola 3 EUR. Wer sparen möchte kann auch die große 1l Flasche Wasser für knapp 1,50 EUR kaufen. In unserem Honeymoon-Special war auch ein Abendessen im Chateau Mon Desir inbegriffen. Hier bekamen wir ein sehr leckeres Menü serviert, das man auch auf den Wunsch meines Mannes ohne Probleme für ihn in "fischfrei" änderte. Das Le Mare, bei dem man mit den Füßen im Sand keine 20 m vom Meer entfernt sitzt, haben wir nicht probiert. Hier hätten wir abends einen Teil der Kosten erlassen bekommen, da man die gebuchte Halbpension im Hauptrestaurant nicht in Anspruch genommen hätte. Alles in allem kommen Menschen, die gerne gut essen hier in jedem Fall auf ihre Kosten.


    Service
  • Sehr gut
  • Der Service war wirklich beeindruckend. Alle waren sehr zuvorkommend und versuchten einem die Wünsche von den Augen abzulesen. Das gesamte Personal ist freundlich und offen. Auch das Reinigungspersonal versucht nicht geisterhaft unauffällig zu sein sondern grüßt auf dem Gang, fragt, wie es einem geht und ob alles perfekt ist (alles ok genügt offenbar nicht :-) Wünsche werden sofort aufgenommen und erledigt. Deutsch wird außer bei vereinzeltem Personal an der Rezeption nicht gesprochen (sowas, man ist ja auch am anderen Ende der Welt :-), aber alle sprechen Englisch und Französisch . Die Zimmerreinigung war sehr ordentlich und sehr sauber. Wir fanden sogar unsere Schuhe in Reih und Glied aufgestellt vor. Das Zimmer wird morgens gereinigt. Abends kommt der Service noch mal vorbei und schlägt das morgens gemacht Bett wieder auf und schaut grob durchs Zimmer. Fanden wir ein klein wenig übertrieben, aber gehört offenbar zu einem Hotel einer solchen Kategorie. Insofern sollte man, wenn man im Zimmer ist und nicht gestört werden möchte darauf achten, dass man auch das Bitte-nicht-stören-Säckchen draußen dran hängt. Zusätzliche Serviceleistung wie Wäscherei, Bügeln etc. waren möglich, haben wir aber nicht in Anspruch genommen.


    Lage & Umgebung
  • Eher gut
  • Das Hotel liegt in einer eigenen Bucht, daher ist der Weg zum Strand sehr kurz. Da wir uns in der ersten Woche lediglich im Hotel aufgehalten hatten, bemerkten wir erst relativ spät, dass es rund um das Hotel nichts gibt. Wer also gerne bummeln, shoppen oder in Cafés geht, muss erst einmal Taxi fahren. Der nächste kleinere Ort ist ca. 3 km entfernt, der nächste Bankautomat ca. 5 km, so dass wir erstmal an der Rezeption zu einem eher schlechten Kurs Bargeld besorgen mussten. Im Hotel selbst braucht man kein Bargeld, alles kann über eine Zimmerkarte (auch Trinkgeld beim Abendessen) laufen, die man dann immer mit sich führen muss. Da es aber jeden Tag ein 1 Liter Wasser kostenlos gibt und man auch für umgerechnet knapp 1,50 EUR diese Wasserflasche auch an der Bar kaufen kann, haben wir einen Supermarkt eigentlich nicht vermisst. Das Hotel bietet Taxifahrten an und über den Reiseveranstalter kann man diverse Ausflüge buchen. Auch Mietwagen werden zum Hotel gebracht für normale Preise (ca. 45 EUR pro Tag).


    Aktivitäten
  • Sehr gut
  • Beliebte Aktivitäten

    • Strand

    Es gibt ein sehr reichhaltiges Wassersportangebot, was zudem auch überwiegend kostenlos ist. Wir sind mehrfach Wasserski gefahren, aber auch Tretboote, Kanus per Schnorchelausrüstung sowie Fahrten mit dem Glasbodenboot raus zum Riff waren inklusive. Toll war das Schnorcheln am Riff. Der Strand selbst bot als wir da waren keine großen Möglichkeiten zum Schnorcheln, da das Meer in Strandnähe sehr aufgewühlt und daher schlechte Sicht war. Da es zudem etwas steinig ist, sind Badeschuhe empfehlenswert. Daher gab es leider auch kein türkises Wasser. Aber die ca. 10 minütige Fahrt mit dem Glasbodenboot führte uns in ein Schnorchelgebiet, das wirklich sehr beeindruckend war. Eine unglaubliche Anzahl an bunten Fischen, wirklich atemberaubend. Das Boot wartet draußen und fährt nach ca. 40 min Schnorcheln, die aufgrund der tollen Unterwasserwelt wie im Fluge vergehen, wieder zurück zum Strand. Letztlich haben wir unsere Zeit allerdings überwiegend mit Tauchen verbracht. Die direkt am Strand gelegene Tauchbasis wird von sehr netten Tauchlehrern geleitet, die einen in sehr kleinen Gruppen in die tolle Unterwasserwelt mitnehmen. Neben der unglaublichen Fischvielfalt gibt es auch ein paar tolle Wracks zu sehen. Die Tauchschule achtet zudem sehr auf Sicherheit, so dass man sich in guten Händen fühlt. Auch wird darauf geachtet, dass trotz Fremdsprache alle Taucher alles verstehen. Wir haben einen Aufbau-Tauchkurs gemacht und wurde uns hierzu auch ein Lehrbuch auf Deutsch organisiert. Der Pool ist ebenfalls sauber und bietet ebenfalls die Möglichkeit am bzw. im Pool Cocktails zu bestellen, was für uns mit den Blick aus dem Infinity-Pool den Strandtag wunderbar abschloss. Zu empfehlen ist ebenfalls die Beach-Massage direkt am Strand.


    Preis-Leistung
  • Eher gut

  • Infos zur Reise
    Verreist als:Paar
    Dauer:2 Wochen im Mai 2011
    Reisegrund:Strand
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Katja
    Alter:31-35
    Bewertungen:1