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Ralf (46-50)
Verreist als Familie • Juli 2011 • 2 Wochen • StrandVier Sterne in vergangener Zeit
3,2 / 6

Das Hotel Perola do Algarve verfügt über knapp 120 Apartments. Es ist in einen Hang gebaut, so dass z.B. die dritte und vierte Etage (von 6) sich auch auf Straßenniveau befinden. Das Gebäude wurde in U-Form errichtet, mittig befindet sich der Pool-/ Freizeitbereich und ein Kleinstgarten. In Sachen Sauberkeit sind größere Anstrengungen erforderlich, was teilweise auch dem nicht mehr ganz zeitgemäßen Zustand geschuldet ist. Aufgrund der Hanglage muss mit Lärm durch anfahrende Lkws gerechnet werden, da sich die Zufahrt zu dem größten Einkaufszentrum der Stadt gegenüber dem Hotel befindet. Gebucht werden können "All Inclusive" und "Selbstverpflegung". Letztere wird von vielen jüngeren Gästen wahrgenommen, da sich im Einkaufszentrum ein großer Supermarkt befindet (tägl. bis 22:00 Uhr). Das Hotel wird größtenteils von Briten besucht. Holländer und Belgier sind dort auch zu finden,vereinzelt auch Deutsche. Neben Familien kommen hier auffällig viele Grüppchen junger Erwachsener (Anfang 20) unter. Die Holtelklassifikation war vielleicht mal zur Eröffnung gerechtfertigt. Die Realität sieht anders aus, mit Anstrengung wären vielleicht drei Sterne zu erreichen.


Lage & Umgebung
5,0

Albufeira ist ein beliebter größerer Ferienort. Das Hotel befindet sich in guter Stadtlage, etwa 15 Gehminuten vom Strand entfernt. Der nächste Flughafen, Faro, ist etwa 40 km entfernt. Das größte Einkaufszentrum der Stadt befindet sich direkt gegenüber vom Hotel gelegen, an der Hauptstraße. Ein großer Continent-Supermarkt sowie zahlreiche kleinere Geschäfte gibt es hier. Das goldene "M" leuchtet natürlich nebenbei auch weit sichtbar, ein Stückchen weiter, als guter örtlicher Orientierungspunkt. Diverse Unterhaltungsmöglichkeiten gibt es in der nahe gelegenen Altstadt in Strandnähe sowie am so genannten Strip. Letzterer ist eher eine (Ballermann-)Partymeile mit viel offener Gastronomie und Trubel bis nach 06:00 Uhr. Für Ausflugsfahrten entlang der Küste oder ins Landesinnere bietet sich ein Mietwagen an, der recht günstig zu mieten ist. Der öffentlich Bus kostet pro Fahrt 1,20 €, ein Taxi zum 8 km entfernten Bahnhof etwa 8 €. Eine Bimmelbahn verbindet Strand und Vergnügungszentren. Für den, der den hügeligen Weg zurück zum Hotel nicht zu Fuß bewältigen will, eine Alternative. Vom Bahnhof Albufeira (im Ort Fereira) kann man dann auch mit dem Alfa Pendula nach Lissabon fahren. Die Zugfahrt sollte in der Saison ein paar Tage vorher gebucht werden, da Platzkarten vergeben werden. Sind die ausverkauft, ist ein Fahrtantritt mit diesem Zug nicht mehr möglich.


Zimmer
2,0

Die Apartments bestanden aus Schlafzimmer, Wohnraum mit Küchenecke und Badezimmer. Im geräumigen Flur befindet sich noch ein Einbaukleiderschrank. Die Ausstattung ist nicht mehr zeitgemäß, Abnutzungsspuren sind allzu deutlich sichtbar. Der tiefste Punkt im Bad befindet sich in einer der Ecken, so dass sich dort das Wasser sammelt, welches eigentlich durch den mittig gelegenen Abfluss abfließen soll. Toilette und Waschtisch sind ungünstig positioniert, was besonders für größere Leute ab 1,80 m schon zu Komplikationen führen kann. Helle Silikonfugen wiesen in den Ecken schon mehrere verdächtige dunkle Stellen auf. Ein kleiner Röhrenfernseher, im Zustand unakzeptabel, ist auch vorhanden. Die Küchenzeile ist für Selbstversorger ausreichend. Der allgemeine Zustand der Räumlichkeiten entspricht keinesfalls einem Standard von vier Sternen, eher dem von zwei Sternen.

Zimmertyp:Appartement
Zimmerkategorie:Standard
Ausblick:zur Straße

Service
2,0

Mit dem Hotelpersonal ist eine Unterhaltung in englischer Sprache möglich, was auch völlig ausreicht. Die Gastronomiekräfte sind sehr freundlich und hilfsbereit. Reinigungskräfte sind ebenfalls freundlich, die Tätigkeit umfasst häufig nur das Bettenmachen und Leeren der Mülleimer, weniger das Fegen oder Wischen des Fußbodens. Im Badezimmer wurde, nach Verbrauch der vier Einmalpackungen, keine Seife mehr nachgelegt. Die Freundlichkeit der Rezeptionsmitarbeiter lässt zu wünschen übrig. Für drei Personen gebucht, waren nur zwei Betten bereitgestellt worden. Das dritte Bett sollte die Couch im Wohnzimmer sein. Eigentlich kein Problem, allerdings gab es keine Bettwäsche. Die wurde von dem guten Mann verweigert. Da hat auch mein Hinweis, dass ich für drei Personen den vollen Preis bezahlt habe, nicht genutzt. Am nächsten Tag konnte ich die Reinigungskraft von dieser Erfordernis überzeugen. Wenigstens wurde mir an der Rezeption noch das Toilettenpapier ausgehändigt, welches auch nicht im Badezimmer zu finden war. Portionspackungen an Seife wurden überhaupt nicht nachgelegt. Der Rezeptionist hatte mir die Essenzeiten mitgeteilt. Allerdings ging ich davon aus, dass eine Infomappe zum Hotel pp. auf dem Zimmer bereit liegt. Fehlanzeige! Auf Nachfrage teilte der Herr an der Rezeption mit, dass er doch die Essenzeiten genannt habe. Der Zimmersafe schlägt mit 25 € zu Buche. So ein Modell habe ich schon für weniger Geld im Baumarkt gekauft. Die Mietgebühr ist also etwas überzogen.


Gastronomie
3,0

Das Hotel verfügt über eine Art "Buffetrestaurant" mit angeschlossenem Außenbereich sowie einer Bar (4.OG). Die Auswahl der Speisen war überschaubar. Zum englischen Frühstück gab es neben Rührei, Bohnen, Speck und Würstchen eine Sorte Wurst und eine Sorte Käse, täglich in gleicher Ausführung. Als positiv muss ich die Auswahl an Brot und Brötchen erwähnen. Heißgetränke kamen in Selbstbedienung aus einem Automaten, Eine Art "Fruchtsaft" gab es auch. Das Mittagessen war ebenfalls in der Vielfalt überschaubar, muss man ja auch nicht unbedingt in Anspruch nehmen. Zum Abendessen gab es jeweisl Fisch, (in der Regel paniert) und Fleisch, Backkartoffeln, Nudeln, Reis, Pommes Frites, Salate in vielen Varianten, Kuchen, Pudding und Obst. Kurz gesagt, für jeden ist etwas dabei. In der Qualität vielleicht etwas zu fetthaltig, wurde an der Menge jedoch nicht gespart. Der Küchenstil war nicht landestypisch, sondern eher gästeorientiert mit britischem Akzent. Die Atmosphäre war gut, da nur sechs bis sieben Tische belegt wurden und der Raum auch nicht überdimensioniert war.


Sport & Unterhaltung
4,0

Als Freizeitangebote lockten in erster Linie die beiden Pools, von der Größe her überschaubar, aber ausreichend. Der Kinderpool ist baulich getrennt vom Schwimmerbecken. Die Liegen waren bereits schon um 08:00 Uhr mit Handtüchern belegt. Es gibt natürlich mehr Gäste als Liegen, aber auch offensichtlich mehr Handtücher als Gäste. Ein Fitnessclub im Keller, mit Geräten an denen wohl schon Rocky für seine Boxkämpfe trainiert haben muss, ist über verwinkelte Wege zu erreichen. Ein Internetraum zeigte sich als leeres Bau-und Abstelllager. Zur Abendunterhaltung gab es Themenabende mit Live-Musikern, DJ oder Karaoke.


Tipps & Empfehlung

Während es in Deutschland immer regnete und alle über das Wetter meckerten, waren es am Urlaubsort beständige 30 Grad Celsius. Die Hitze nahm man am Strand aufgrund des Stetigen Windes nicht so wahr, dafür aber das äußerst kalte Atlantikwasser. Die Belästigungen am Strand durch Fliegende Händler hielten sich in Grenzen. Es genügte ein Nein, was dann auch akzeptiert wurde.


Preis-Leistungs-Verhältnis: AngemessenHotel ist schlechter als in der KatalogbeschreibungHotel wirkt schlechter als angegebene Hotelsterne
Infos zur Reise
Verreist als:Familie
Kinder:1
Dauer:2 Wochen im Juli 2011
Reisegrund:Strand
Infos zum Bewerter
Vorname:Ralf
Alter:46-50
Bewertungen:10

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