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Alfred (36-40)
DeutschlandAus Deutschland
Verreist als Familie • August 2012 • 2 Wochen • Strand
Anlage mit zwei Seiten
4,7 / 6

Allgemein

Sehr große Anlage, bestehend aus einem mehrstöckigen Hauptkomplex, mehreren zweistöckigen Holzhäusern und 12 zweistöckigen Villen mit Poolzugang. Auf Sauberkeit wurde großen Wert gelegt, überall wurde geputzt, gewischt und gepflegt. Leider wurde anscheinend nicht viel Wert auf die Wasserqualität der Pools gelegt, da im Hotel eine Mittelohrentzündungswelle grassierte(siehe auch weiter unten), das Wasserproben in den Pools genommen wurde, konnten wir nicht feststellen. Es ist eine reine All-Inklusive-Anlage, von 07.00 Uhr bis 02.00 Uhr gab es ständig erwas zu essen. Laut Auskunft eines Angestellten kamen 60 Prozent der Gäste aus Osteuropa, gefühlt waren es aber eher 90 Prozent, die nahezu alle kein Englisch sprachen, und sich viele auch nicht sehr gut benommen haben, überwiegend Familien aber auch einige Partyurlauber. Der Rest kam aus der Türkei, England, BeNeLux und Deutschland. Handy-Erreichbarkeit war sehr gut. Preis/Leistung war in Ordnung. Konstante Temperaturen im August um die 35 Grad. Wer in den Villen wohnt, sollte sich um Zimmer im ersten Stock bemühen(wir haben vorher eine E-Mail mit unserem Zimmerwunsch geschickt). Ansonsten glaubt man im Villenbereich wie in einem anderen Hotel zu wohnen, dort gibt es wirklich noch Ruhe und Entspannung. Ein besserer Mix der Gästenationen sollte von Seiten der Hotelleitung überdacht werden. Es ist nie gut, wenn die große Mehrheit der Gäste nur aus einem Land kommt (egal wo jetzt her). Im Gespräch mit Angestellten kam auch heraus, dass es vor zwei Jahren noch etwas anders war und es zu dieser Zeit auch noch netter war. Für Kinder sollte man Ohrenstöpsel mitnehmen, um die Gefahr der Mittelohrentzündung zu minimieren, da diese den urlaub doch ganz schön verderben kann.


Zimmer
  • Gut
  • Unser Villenzimmer bestand aus zwei Einzelzimmern, beide mit TV und Minibar, die regelmäßig mit Wasser befüllt wurde (offiziell nur zu Beginn auch mit Softdrinks und Bier, allerdings ließen die Jungs oftmals mit sich reden). Wasserkocher zur Zubereitung von Tee und Kaffee vorhanden, ebenso wie kostenfreier Safe und insgesamt drei Telefone. Wir hatten eine Villa mit großer Sonnenterrasse, was auch ein großer Glück war, denn hier gab es Sonne satt. Die unteren Villen bekamen leider überhaupt keine Sonne ab, sodaß es dort auch relativ finster war. Von anderen Gästen haben wir erfahren, dass die Zimmer im Hauptgebäude ebenfalls gut ausgestattet waren, es leider dort allerdings ziemlich laut war. Die Straße haben wir kaum gehört, leider aber den Bass der Open-Air-Disco.


    Restaurant & Bars
  • Gut
  • Außer dem Hauptrestaurant und dem Villenrestaurant gab es noch Spezialitätenrestaurants sowie unzählige Bars. Die Qualität und Quantität der Speisen waren sehr gut, große Auswahl an Fisch-und Fleischgerichten sowie viele Beilagen, viel Landestypisches aber auch international angehaucht. Leider herrschte im Hauptrestaurant Kantinenstimmung, eine ohrenbetäubende Lautstärke bei der eine Unterhaltung kaum noch möglich war. Der Galaabend war leider auch ein Flop, da an diesem Tag alle anderen Restaurants geschlossen hatten. Die schiere Masse der Gäste ließ keine Galastimmung aufkommen, schade, da sich das Personal sehr viel Mühe gegeben hatte. Leider ließen auch die Tischmanieren von relativ vielen Gästen zu wünschen übrig: Da wurde mit den Fingern in die Speisen gefasst und bei Nichtgefallen auch wieder zurückgelegt, da wurde mit den Fingern gegessen, von übervollen Tellern, von denen nur ein Bruchteil gegessen wurde, ganz zu schweigen. Man musste aufpassen, dass einem nicht der Stuhl von anderen Gästen unter dem Hintern weggezogen wurde, insgesamt leider sehr unangenehm. Im Villenrestaurant dagegen war es wie in einer anderen Welt: Ruhig, stimmungsvoll und sehr entspannend, der krasse Gegensatz zum Hauptrestaurant.


    Service
  • Gut
  • Freundlichkeit im Villenbereich war überragend, ständig wurde auf der Terasse gefragt, ob wir noch etwas trinken möchten, auch der Service während des Abendessen im eigenen Villenrestaurant war wunderbar(Vielen Dank an Mister Rifat). Im Hauptrestaurant wurden die Angestellten wegen der Anzahl der Gäste heillos überfordert, sodass oftmals viele Tische unaufgeräumt waren. An der Rezeption dagegen wurden wir nicht wirklich bei Ankunft willkommen geheißen, nahezu wortlos wurde uns das Anmeldeformular in die Hand gedrückt. Auch bei der Abreise kam dort keine wirklich Freundlichkeit auf. In Deutsch kommt man in diesem Hotel nicht weiter, Bestellungen funktionieren gerade noch. Englisch an der Rezeption und bei Bestellungen, sowie bei wenigen Angestellten im Servicebereich. In Russisch kommt man klar besser weiter. Die Zimmerreinigung war in Ordnung, wenn auch nicht perfekt. Ein Arzt war vorhanden, der auch sowogl von uns als auch von vielen Gästen in Anspruch genommen werden musste, da viele Gäste an Mittelohrenzündung litten, diese Gäste wurden dann in ein Privatkrankenhaus gefahren (das zufällig auch dem Hotelbesitzer gehört), die dortige Behandlung kostete circa 300 Euro. Die Arztbehandlung im Hotel kostet 70 Euro, Fahrt zur Apotheke in Avsalla (die zufällig auch dem Hotelbesitzer gehört) inklusive.


    Lage & Umgebung
  • Eher gut
  • Der Strand ist über eine Unterführung zu erreichen, da er durch die Schnellstraße von Antalya nach Alanya vom Hauptgebäude getrennt ist. Einkaufsmöglichkeiten gab es in ausreichender Menge in Avsallar, circa 10 Minuten mit dem Dolmus entfernt. Eine Fahrt nach Alanya dauerte circa eine halbe Stunde. Wir hatten einen Privattransfer vom Flughafen und waren deshalb auch nur 75 Minuten unterwegs, mit dem Bus können es auch wohl mit Pause mehr als zwei Stunden sein.


    Aktivitäten
  • Eher gut
  • Beliebte Aktivitäten

    • Strand

    Diverse Pools vorhanden, ein Rutschenpool, der Nachmittags allerdings Badewannenqualität hatte (und damit - so meine Vermutung- auch der Nährboden für alle möglichen Keime war). Der Strand war nicht sehr breit, man musste sich zwei Meter durch Steine und Kiesel quälen, ehe man dann auf Sand im Wasser stehen konnte. Liegen waren zu jeder Zeit überall vorhanden, sodass lästige Reservierung entfallen konnte. Kleiner Freizeitpark mit diversen Fahrgeschäften vorhanden, leider auch hier ein riesiges Gedränge, Geschiebe und Geschubse. Zwei Kinderclubs vorhanden, ebenso wie zwei Discos. Im Tunnel gab es diverse Geschäfte, die nicht viel teurer waren als die Läden in Avsallar, teilweise wurden Waren dort sogar günstiger angeboten, auch konnte man dort handeln. Kostenfreies W-Lan im gesamten Hotelbereich.


    Preis-Leistung
  • Gut

  • Infos zur Reise
    Verreist als:Familie
    Dauer:2 Wochen im August 2012
    Reisegrund:Strand
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Alfred
    Alter:36-40
    Bewertungen:33