- Preis-Leistungs-VerhältnisEher gut
Das Treppengeländer im Hotel war lebensgefährlich. Alte Holztreppe die nicht mehr befestigt war. In der Hotelanlage oder Zimmer waren außer Ameisen keine Tiere zu sehen. Die Handtücher und Bettwäsche haben manchmal Flecken aufgezeigt. Das Hotel hatte eine schöne gepflegte Gartenanlage. Die Hotelgäste waren von jung bis alt bunt gemischt. Wir haben für 2 Wochen 395,- Euro mit HP bezahlt. Die dritte Person ist in der 2ten Woche nachgekommen und hat 370,- Euro bezahlt. Die Buchung war Last Minute - 5 Tage vorher. Im September hatten wir im Durchschnitt 35 Grad. Abend hat es manchmal etwas abgekühlt durch den Wind, so dass langärmliche Oberteile oder Hosen empfohlen werden können. Beim shoppen in Bodrum auf alle Fälle handeln. Die Preise variieren sehr stark, so dass man am besten gleich mal den Preis um 50 % kürzt. Unbedingt den leckeren Apfeltee probieren. In den Geschäften wird dieser oft angeboten, jeodoch sollte der nur getrunken werden, wenn man dort auch was kaufen möchte, da die Verkäufer dann zum Teil richtig gemein und unfreundlich werden. Bei Kauf von Lederwaren immer den Feuertest machen. Feuer kurz ans Leder halten. Wenn sich das Leder nicht verfärbt, dann ist es wirklich echtes Leder. Für Frauen ist es in Bodrum ungefährlich, egal ob blond oder schwarz. In Bodrum gibt es 2x die Woche einen großen Basar, so dass man nicht bis nach Milas auf den bekannten Basar fahren muss. Die Ware ist dort überall die gleiche.
Wir hatten ein 3-Bett Zimmer im 1. Stock. Die Aufteilung war sehr gut. 2 Einzelbetten mit Kommoden, Kleiderschrank, kl. Schreibtisch mit Kosmetikspiegel, Fernseher (nur türkische Sender) in einem Zimmer. Das dritte Bett (kein Zustellbett) stand in einem Extra Raum (ca. 4-5 qm) der durch einen kleinen engen Gang getrennt war vom Hauptzimmer. Bad war mit Dusche, Waschbecken, Fön und WC einfach ausgestattet und ohne Ablagefläche. Bei Anreise haben wir darum gebeten ein Zimmer mit Balkon zu bekommen, so dass wir eine schöne großen Sonnenterasse mit großem Tisch und 4 Stühlen hatten. Die Terasse mit Blick auf die Gartenanlage konnte mit dem Nachbarzimmer gemeinsam genutzt werden. Unser Zimmer war nicht hellhörig, wobei dies eher glücksache war. Lärm- und Geruchsbelästigung tritt keine auf. Steckdosen sind wie in Deutschland und genügend vorhanden. Kein Licht auf der Terasse, so dass wir uns mit Kerzen beholfen haben. Das Bad war überraschenderweise für uns sehr sauber und es gibt auch eine Duschwand (keine Duschvorhänge. Ich möchte jedoch anmerken, das andere Hotelgäste auch hier das Gegenteil erlebt haben. Unser Zimmer war im Hauptgebäude. Im Nebengebäude war auch fast nie warmes Wasser. Unser Zimmer war nach unserem Éindruck nach wohl eines der besseren. Falls ein Zimmerwunsch geäußert werden kann, empfehle ich Zimmernr. 302 Leider gab es im Hotel keinen Kühlschrank oder Minibar. Die Klimaanlage im Zimmer funktionierte einwandfrei. Wenig Stauraum. Mit den Betten waren wir sehr zufrieden, so dass man keine Rückenschmerzen o.ä. bekommt. Im Großen und ganzen waren wir mit dem Zimmer zufrieden. Jedoch kann ein Putzlappen empfohlen werden, da die Schränke und Schubladen verstaubt sind. Die Terasse wurde in 2 Wochen lediglich einmal gekehrt.
Zu wenig Tische im Restaurant. Das Restaurant war um den Pool aufgebaut und sehr gemütlich. Frühstück gab es von 8 - 10 Uhr, Abendessen in der 1ten Woche von 20 - 22 Uhr und ab der 2ten Woche von 19:30 - 21:30 Uhr. Das Frühstück bestand aus Weißbrot, Marmelade, Butter, 1 Sorte Käse, 1 Sorte Salami (sah giftig aus), hartgekochtes Ei, Joghurt und Cornflackes. Kaffee und Tee war sehr gut. Leider kein Obst. Das Abendessen war in Buffetform. Das Salatbuffet und Nachspeisenbuffet war jeden Tag das gleiche. Es gab in 3 Behälteren warme Speisen wobei diese meistens kalt waren. Beipiele: kalte Nudeln oder Reise ohne Soße, kalte Ofenkartoffel mit einem Klecks Majonese, fettige Aufläufe und Gratins.... Die Suppe war warm aber ohne Geschmack. Im Außenbereich war täglich ein Grill aufgebaut wo es Fleischplanzerl, Fleisch, Gyrospfanne, türkisches Brot mit Schafskäse oder Pfannkuchen gab. Das Essen vom Grill war zumindest war. In 2 Wochen haben sich die Speisen 3x wiederholt wobei Salat und Nachspeise täglich gleich war. Viele haben auch auswärts gegessen und haben viel auf den Tellern zurückgehen lassen. An der Snackbar konnte man sich Sandwiches oder andere kleine Speisen kaufen, die jedoch nicht empfehlenswert sind. Das Buffet wurde oft nur nach Aufforderung nachgefüllt und zum Teil war das Geschirr etwas verschmutzt Fazit: Wir haben öfters auswärts gegessen und uns Essen aus dem Supermarkt geholt. Essen und Trinken darf man in die Hotelanlage nicht mitnehmen, jedoch machen das viele und es hat auch keiner was gesagt. Wir haben uns jedenfalls wieder sehr auf das Essen zuhause gefreut!
Das Personal war sehr jung und meist unfreundlich. Der Hotelmanager ist ein arroganter Typ und an der Hotelrezeption wird man einfach stehen gelassen. Deutsch konnte im Hotel lediglich eine Dame an der Bar, die auch sehr nett war. Englisch konnte das Personal schlecht sprechen oder gar nicht. Essen und Trinken an der Hotel- und Snackbar war verhältnismäßig überteuert. Bei Abreise wollten wir unsere Hotelrechnung begleichen die 3x so hoch ausgefallen als tatsächlich verzehrt wurde. Bei Beschwerde beim Hotelmanager wurden wir sehr abfällig behandelt. Aussage vom Hotelmanager: Wir sollten nicht so viel essen und trinken wenn wir als Studenten kein Geld haben! (Sind keine Stundenten) Wie haben uns sämtliche Belege vorlegen lassen, die alle von uns unterzeichnet waren. Letztendlich hat sich herausgestellt, dass das Hotel uns 2/3 von einem anderen Zimmer in Rechnung gestellt hat. Eine Entschuldigung vom Hotelmanager haben wir leider auch erst nach Aufforderung erhalten und die war mehr als arrogant. Die Zimmerreinigung war täglich. Hierzu gehörte Betten machen, Handtücher aufhängen, Klopapier auffüllen und oberflächliche Grundreinigung. Handtücher und Bettwäsche wird 2x wöchentlich gewechselt. Die Bedienungen im Restaurant brauchen sehr lange um dreckiges Geschirr abzuräumen oder die Tische neu aufzudecken. Entweder wurde der Teller ewig nicht abgeräumt, Teller selber weggebracht oder die Bediener wollten abräumen obwohl man noch den Mund voll hatte. Getränke können manchmal auch nur auf Aufforderung bestellt werden.
Zum Yachthafen geht man ca. 10 Minuten wo sich viele Restaurants befinden. Ca. 5-10 Minuten wenn man am Hafen entlang läuft gelangt man direkt in die Shoppingmeile. Die meisten Clubs und Bars sowie der Strand befinden sich am anderen Ende vom Yachthafen. Fußweg vom Hotel ist ca. 20-30 Minuten. Taxipreise sind vergleichbar wie in Deutschland. Ca. 1 Minute vom Hotel befindet sich ein kleiner Kiosk, der 24 h geöffnet hat. Ca. 5 Minuten vom Hotel befindet sich ein riesengroßer Supermarkt (Migros), in dem man alles bekommt. Transferzeit zum Flughafen ist ca. 1 Stunde. Ca. 5-10 Minuten läuft man um zu den Bussen zu kommen, die in verschiedene Orte und zu den Stränden fahren. Die Busse nennen sich Dolmusch und sind sehr günstig. (z.B. 5 km zum Strand nach Gümbet 1 Euro einfach). Die Busse haben verschiedene Farben und vorne steht drauf wohin er fährt. Einfach auf die Strasse stellen, winken, einsteigen, bezahlen und Stopp sagen. Es gibt keine Bushaltestellen. Die Busse halten da wo man ein- oder aussteigen will. Wir haben uns verschiedene Strände angeschaut. Gümbet Beach - Fahrtzeit ca. 10-15 Minuten - viele Engländer - Liege an Liege - kostenlose Liegen die zu den Strandlokalen gehören und man andauernd gefragt wird ob man was trinken oder essen will (keine Pflicht aber nervig) - Sand- Kieselstrand - keine Toiletten Bitez Beach - selbe wie der Gümbet Beach aber etwas besser Yashi Beach- Fahrtzeit ca. 30 Minuten - Sand-Kieselstrand - kostenlose Holzliegen und Schirme - ruhig- nicht überlaufen - kein angequatsche von Restaurantpersonal. Camel Beach - Fahrtzeit ca. 40 Minuten - sehr schöner Sandstrand - ruhig - Camel reiten ist möglich - 2 Liegen und Schirm kosten ca. 3 Euro - nicht überlaufen - sehr sauber. Rückfahrt mit den Bussen nur zu jeder vollen Stunde. Fazit: Der Camel Beach ist der schönste Strand und sehr empfehlenswert. Die Wasserqualität ist allgemein super. Ausflugsmöglichkeiten: Das türkische Bad "Hamam" ist in der Türkei keinesfalls empfehlenswert. Im Gegensatz zu Deutschland zwar sehr preisgünstig 12, 50 Euro jedoch keine Entspannung, Massenabfertigung, man fühlt sich behandelt wie ein Tier im Stall und stinkt nach sehr lange Wartezeiten nach eckelhafter Seife. Des weiteren darf man sich nur Barfuss aufhalten und die Fusspilzgefahr ist hier sehr hoch. Boot-Trip bzw. blaue Reise Wir haben den Boot Trip für 10 Euro gebucht. Man fährt von 11 - 18 Uhr verschiedene Buchten ab wobei diese nicht sehr sehenswert sind. Auf dem Boot war Musik und ein Mittagessen (im Preis inkl.). Auf großen Liegeflächen konnte man sich den ganzen Tag sonnen und bei Badestopps ins Meer springen. Der letzte Stopp war an einer Buch, wo man ein Schlammbad nehmen konnte. Fazit: für 10 Euro empfehlenswert Ausflüge nach Pammukale oder Dalayan wären sehr interessant jedoch mit einer 6-8 stündigen Busfahrt verbunden. Die Ausflüge nicht über die Reiseleitung buchen, da die Preise an Buchungsständen im Zentrum wesentlich günstiger sind oder auch auf eigene Faust ohne weiteres gemacht werden können.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Im Hotel gibt es eine Tischtennisplatte und einen Tagungsraum. In der Hotelanlage gab es 2 Pools. Wir haben nur den Pool im Hauptgebäude genutzt, da dort täglich gute Musik (bunt gemischte Radiomusik) gespielt wurde und auch die Hotel- Snackbar war. Der Pool in der Nebenanlage war auch schön angelegt, aber sehr ruhig. Der Pool war sauber mit angenehmen Temperaturen. Am Pool standen ausreichen Liegen und Schirme zur Verfügung. Es gibt keinen Kinderpool. Handtücher müssen selbst mitgebracht werden. Kein Abend- oder Animationsprogramm.
Infos zur Reise | |
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Verreist als: | Freunde |
Dauer: | 2 Wochen im September 2004 |
Reisegrund: | Strand |
Infos zum Bewerter | |
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Vorname: | Melanie |
Alter: | 19-25 |
Bewertungen: | 40 |