Die Anlage ist sehr groß und erstreckt sich über viele mehrstöckige Gebäude und mehrere Pools, einer davon beheizt. Letzteres führte bei meinem Aufenthalt dazu, dass v. a. Gäste mit Kindern sich verständlicherweise dort vermehrt aufhielten. Die Anlage ist insgesamt wohl schon etwas älter und kam mir in ihrer Größe dann doch etwas überdimensioniert vor. Das benachbate "Schwesterhotel" Teneguia hat z. B. eine riesige Eingangshalle, in de sich aber nichts abspielte. Die Gäste kamen überwiegend aus Deutschland, England und Spanien, es waren alle Altersgruppen vertreten. Ich war in den letzten zwei Jahren 6 mal auf den Kanaren und heuer das erste mal auf La Palma. Die Insel ist sehr beeinduckend, aber auch aufgrund des Preis-Leistungsverhältnisses im Vergleich zu meinen anderen Urlauben würde ich dieses Hotel nicht mehr buchen.
Das Zimmer war großräumig. die Ausstattung auch schon etwas älter. Bißchen komisch fand ich, dass der Duschkopf fest in der Wand montiert war, so dass man sich direkt an diese stellen muss, um Wasser abzubekommen. Die Zimmerreinigung fand ich grundsätzlich gut, allerdings hatte ich einmal ein großes schwarzes Ungeziefer im Bad, was auch nach der Zimmerreinigung noch da war. Ich hab dann das Zimmermädchen gesucht, die hat es per Giftspray getötet und entsorgt. Tipp: Schließen sie das Fliegengitter am Balkon, wenn Ihre Balkontür auf ist. Ich habe es am Anfang offengelassen und hatte danach (im zweiten Stock!) eine Eidechse im Zimmer.
Ich habe im Hauptrestaurant gegessen, wo das Personal sehr schnell und höflich war. Das Essen fand ich nichts wirklich besonderes, bei manchen Speisen hat ich eher den Eindruck, dass da sehr zusammengerührt wurde, was vom Vortag übrig bleibt. Ich mag u. a. auch keine Ente, wo die Federkiele noch drinstecken. Und was als italienischer Abend angekündigt wurde, hieß dann drei Nudelsorten mit Käse- oder Tomatensauce. Dafür gibt es ein sehr süsses und umfangreiches Nachspeisenbuffet. Im Poolbereich gibt es verschiedene Bars, eine bei der es mittags auch warme Snacks gibt, eine wo man Sandwiches haben kann oder auch Eis. Zur Atmosphäre: Bei der Snackbar laufen - wie im übrigen überall im Hotel - Eidechsen rum. Ich fand das auf Dauer nicht so wirklich appetitlich. Abends konnte man gut auf der Terasse vor der Empfangshalle sitzen, mit Bick zum Sonnenuntergang im Meer, allerdins war das manchmal wenig romantisch, da von rechts die Fußballübertragung schallte, von drinnen die Live-Musik und von oben der Restaurantbetrieb.
Grundsätzlich fand ich, dass das Personal bemüht war, in manchen Fällen auch sehr freundlich. Allerdings wurde ich in manchen Fällen erst nach sehr langer Warterei bedient. Vielleicht für den ein oder anderen noch wichtig: Es gibt einen öffentlichen Internetanschluss (1 € für 10 min).
Wie hier schon geschrieben wurde: Es gibt in fußläufiger Entfernung nichts, aber auch gar nichts außer Bananenplantagen. Ich selber bin öfters mit dem öffentlichen Bus gefahren, der vor dem Schwesterhotel Teneguia abfuhr. In die nächste Ortschaft Fuencaliente, wo es ein paar Einkaufsmöglichkeiten (Achtung: nachmittags geschlossen) und Restaurants gibt, fährt man so 20 min. für 2 Euro. Ab dort gibt es Anschlussverbindungen nach Santa Cruz (2 €) und nach Los Llanos. Vom Hotel aus kann man auch zum Leuchtturm an der Südspitze der Insel fahren. In Fuencaliente gibt es auch einen Taxistand. Selber Auto fahren hätte ich mich aufgrund der Steilheit des Geländes und der kurvigen Straßen nicht getraut.
Beliebte Aktivitäten
- Wellness
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Da nicht benutzt, keine Wertung, außer vielleicht, dass man im Spa-Bereich ein Handtuch bekam, was ein wenig verlottert war.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Alleinreisend |
| Dauer: | 2 Wochen im April 2009 |
| Reisegrund: | Wandern und Wellness |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Birgit |
| Alter: | 36-40 |
| Bewertungen: | 3 |


