- Preis-Leistungs-VerhältnisEher gut
Das Hotel erstreckt sich über die gesamte Insel und ist in 2 Bereiche eingeteilt. Einmal der Sangu Bereich (Wasser-Villen und Jaccuzi-Villen) und einmal der Bereich für die Beach-Bungalows und Beach-Villen. Alles ist sehr schön angelegt und mit Palmen und Bäumen eingewachsen. Es gibt die Möglichkeit All Inclusive oder Halbpension zu buchen. Es waren überwiegend Engländer (70 %) auf der Insel, einige Franzosen, Spanier und Italiener, den deutschsprachigen Anteil schätzen wir auf ca. 20%. Wir haben in unserer 14 Tagen kaum Kinder gesehen und können die Insel auch nicht als kinderfreundlich einstufen. Es gibt keine Kinderbetreuung, kaum Spielmöglichkeit im Hotelbereich und auch sonst kaum Möglichkeiten Kinder zu beschäftigen, außer bei den Eltern natürlich. Wir würden den Anteil an Flitterwöchlern hoch einstufen. Es wurden uns kurz nach Ankunft 2 "Honeymoon" T-Shirts geschenkt und wir haben bestimmt 40 % der Gäste auch in diesen T-Shirts gesehen. Man ist auf jeden Fall nicht das einzige frisch verheiratet Paar auf einer Malediven Insel. Die Insel ist eine komplette Barfuß-Insel: Schuhe oder Flip-Flops können getrost zu Hause gelassen werden. CD's nicht vergessen. 2 Wochen sind aber äußerst ausreichend für die Malediven, dann wird es langsam langweilig. Auf der Insel bzw. in den Bereichen die von allen Besuchern genutzt werden, herscht Handy-Verbot = gut so! Wir würden evtl. nochmal auf die Malediven kommen, aber dann auf eine kleinere Insel. Bilder und Eindrücke von der Insel oder dem Hotel: www.kuredu.com
Wir haben uns von Anfang an für eine Beach-Villa entschieden diese war auch wirklich sehr, sehr schön. Groß mit tollem open-air Badezimmer, erhöhte Terasse mit 2 Liegestühlen, CD-Player (CD von zu Hause nicht vergessen!) schön in die Vegetation integriert so das man auch Schatten vor der Hütte hat. Auf der "schönen" Strand und Wasserseite der Insel befinden sich die Beach-Villen und Jacuzzi-Villen: traumhafter weißer, weicher Sand ohne Steine und Badewannen warmes Wasser. Die Beach-Bungalows und Wasser-Villen befinden sich auf der Außenatollseite der Insel: hier ist das Wasser aufgewühlter und steiniger, der Strand ist kleiner bis gar nicht vorhanden und die Bungalows sehen nicht wirklich einladend aus. Wir hatten in unserem Reisebüro schon gesagt, das wir ein ruhiges Zimmer weit ab vom Trubel haben wollten. Dieses bekamen wir bei unserer Ankunft leider nicht, aber wir haben nach einer Villa am Ost-Ende (ab Villa-Nummer 240) der Insel gefragt und haben dieses auch bekommen. Den Fußmarsch zum Essen (ca. 10 Minuten) haben wir gerne auf uns genommen.
Das Essen war zu jeder Mahlzeit sehr frisch, abwechslungsreich und äußerst lecker. Zum Mittag- und Abendessen gab es mehrere Köche die frische Nudeln, Hühnchen oder Rind zubereitet haben. Wir fanden die Anordnung des Buffets sehr toll, da man durch viele kleinere Tische, nie wirklich Gedrängel beim Essen hatte. Aber nach 2 Wochen kehrte auch bei uns dann langsam Monotonie beim Essen ein, da dann doch manchen wiederholt wurde. Aber das ist ja auch irgendwie verständlich.
Das Personal war immer sehr freundlich, sofern man vorher Trinkgeld gegeben hat. Uns kam es so vor: umso mehr Trinkgeld umso freundlicher und hilfsbereiter waren Kellner und Zimmerboys. Ca. 5-10 Dollar pro Woche und Kellner bzw. Roomboy sind aber völlig ausreichend. Man bekommt im Restaurant am ersten Tag einen festen Tisch und Kellner zugeteilt, deshalb können wir natürlich auch nur einen Kellner beurteilen! Einen Tag wurden wir von einer Kellnerin bedient, die freundlicher war als unserer.
Die Insel ist ca. 45 Flugminuten von Male entfernt und man wird mit einem Wasserflugzeit zur Insel gebracht. Wir hatten übrigens den Transfer mit dem Speedboot von Deutschland aus gebucht, wurden dann aber auch mit dem Wasserflugzeit zur Insel gebracht (ohne extra Gebühr). Von Deutschland aus hätten wir dafür € 150,- pro Person bezahlt!!!!! Wenn man die 4 Stunden Zeit die man mit dem Boot benötigt, einkalkulieren kann und will, so sollte man nicht Wasserflugzeug buchen, sondern vor Ort versuchen mit dem Flugzeug mitgenommen zu werden, für € 150 kann man das Risiko ruhig eingehen, falls es doch nicht klappt.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Auf der Insel kann man eine Menge Wassersport betreiben: Surfen, Segeln, Kanu fahren, Kite-Surfen, Tauchen, Schnorcheln usw. Es gibt auch einen Volleyball-Platz, Badminton, Tennis und Golf. Wir haben außer Tauchen nicht viel der Angebote genutzt und über die Tauchschule können wir uns nicht wirklich positiv äußern: Die Preise sind einfach unverschämt teuer (aber anscheinend normal für die Malediven), das Personal der Tauchschule könnte durchaus freundlicher und etwas entgegenkommender sein, aber die haben bei deren Preisen auch wirklich kein Trinkgeld nötig. Für Bootstauchgänge wurden noch einmal 10 Dollar pro Person und Tauchgang extra verlangt und für Equipment wurde auch nochmal ordentlich abkassiert. Selbst Tauchgänge am Hausriff bei denen kein Guide dabei war und nur eine Flasche nötig war, wurden mit 39 Dollar p.P. berechnet. Wir sind von Asien hier speziell Bali andere Preise und Serviceleistungen gewöhnt. Die Bewertung in dieser Kategorie bezieht sich aber wirklich auch nur auf die Tauchschule.
Infos zur Reise | |
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Verreist als: | Paar |
Dauer: | 2 Wochen im September 2005 |
Reisegrund: | Strand |
Infos zum Bewerter | |
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Vorname: | Kristin & Bodo |
Alter: | 31-35 |
Bewertungen: | 1 |