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Konrad (26-30)
DeutschlandAus Deutschland
Alleinreisend • August 2005 • 2 Wochen • Strand
Kuredu = Erholung + gutes Essen + etwas (!) Sport + Sonne, S
5,2 / 6

Allgemein
  • Preis-Leistungs-Verhältnis
    Gut

Die Hotelanlage nimmt die ganze, relativ große Insel Kuredu im Lhaviyani-Atoll ein und ist (bis jetzt) die nördlichste Anlage in den Malediven. Die Insel ist verhältnismäßig sehr lang und die Wege von den Bungalows zum Zentrum, wo Rezeption, Bars, "Einkaufsmeile", Tauchschule, Restaurants, Pool und Fitnessraum liegen, können sich etwas ziehen. Kuredu ist eine reine Barfußinsel, wobei der Regen den Sand auf den Straßen wegspült und es mit Schuhen angenehmer ist. Die Angestellten füllen den Sand aber regelmäßig wieder auf. Dadurch, dass überall Sand ist, gibt es halt auch Einiges an Kleingetier, das an den Füßen rote Flecken hinterlässt (Voraussetzung: man ist wie ich anfällig für solche Kameraden). Wenn man nicht All inclusive gebucht hat, bekommt man kein schmuckes, gelbes Armband und man muss die Getränke beim Abendessen selber bezahlen (Glas Bier/Wein 4-5 USD, Flasche Wasser 3 USD). Für die Cocktails an der Bar zahlen aber auch die AI-Gäste 8-9 USD. Außer man hat das "Gold-AI-Packet" für 50 USD am Tag und alles ist dabei (auch die Minibar). An Gästen sind viele Engländer, Amerikaner, Italiener und Deutsche da, die anderen Nationen in nicht erwähnenswerter Zahl. Die Beach- und Watervillen sind vor ein paar Jahren neu erbaut und mit offiziell 3,5 Sternen eindeutig unterbewertet - die renovieren Beachbungalows sind wohl eher die 3-Sterne-Kategorie. Die Insel kann man empfehlen, weil man hier alles hat: Sport + Unterhaltung, aber auch Ruhe + Wellness (toller Spa-Bereich!). Das Essen ist abwechslungsreich und gut (Tipp: Vor dem Hauptgang ist ein kurzer Blick auf das Nachspeisenbuffet für die Essenskalkulation äußerst hilfreich). Ausflüge sind rar - aber wer will von hier schon weg? Im LTU-Flieger von München ist man in der Economy-Class in der Bewegungsfreiheit sehr eingeschränkt, wobei die First-Comfort den Luxus des Urlaubs herrlich abrundet ;-) ! Im August/September gibts die meisten Regentage, aber baden geht bei angenehmen Außentemperaturen trotzdem und ein Tag faul im Bett liegen und ein prima Buch (kann man sich übrigens auch aus der Bibliothek kostenlos in allen möglichen Sprachen ausleihen) ist genau das Richtige für einen erholsamen Urlaub!!!


Zimmer
  • Sehr gut
  • Die Beachvillen sind geräumig, geschmackvoll-minimalistisch eingerichtet und auf der eindeutig schöneren Südseite der Insel. Die Lage direkt am Strand ist ideal. Kein Taschenpacken und ab zum Strand; kein "Wo-Ist-Die-Nächste-Dusche" und kein Liegestuhl-Kampf. Bademäntel, Dusche, zwei Waschbecken, Fön, drei Handtücher und ein CD-Spieler (CD's mitnehmen - die Auswahl von Leih-CD's ist dürftig!) ist vorhanden. Die Stromversorgung kommt von Dieselgeneratoren und führt zu britischen Dreier-Steckern. Zu den anderen Kategorien kann ich nichts sagen. Nur, dass die Beachbungalows und die Watervillen auf der Nordseite den "bewachseneren Teil" des Strandes haben.


    Restaurant & Bars
  • Sehr gut
  • Jeder Bungalow-Typ hat sein eigenes Restaurant, wobei das täglich wechselnde Abendessen-Motto in den Restaurants Bonthi (Beachvillen) und Coamas (Beachbungalows) gleich ist. Das Buffet morgens, mittags und abends ist vielseitig (Fisch, Geflügel, Rinder- und Schweinefleisch) und wird sofort nachgefüllt. Das Gemüse ist frisch und knackig und als Beilagen gibts immer Pastavariaten und Reis auf verschiedenste Art. Die Getränke bringt der Ober, der spätestens nach dem zweiten Tag weiß, was man zu den jeweiligen Mahlzeiten trinkt. Super Service. Auch die "Automatische-Gläser-Auffüll-Funktion", die der Ober übernimmt, klappte bis auf ein Frühstück sehr gut. Es gibt vier Plätze, wo man direkt bekocht wird (Grill, Pasta) und wo die Köche sehr gesprächig sind. Leider versteht man 3/4 von dem, was uns der Herr auf nuschelndem Englisch mitteilen will, nicht. Aber man kriegt mit der Zeit schon raus, wann die Zeit zum Antworten gekommen ist. Zum Sangurestaurant kann ich keine Bemerkung abgeben.


    Service
  • Gut
  • Die Beachvillen (und vermutlich die anderen Kategorien auch) werden zweimal täglich gereinigt, wobei der Vormittags-Service an sehr starken An- und Abreisetagen (z.B. Montag) wegen der Aufbereitung der "Wechsel-Bungis" auch mal erst am späten Nachmittag erfolgen kann. Der Roomboy war höflich und gewissenhaft in seiner Arbeit und freute sich über das Trinkgeld und einen kleinen Plausch. Ebenso aufmerksam war der Kellner, der einen die ganze Zeit über ohne Beanstandungen bedient, wenn man auch höflich zu ihm ist! Es gibt doch immer wieder (leider deutsche) Gäste, die meinen, wenn sie All Inclusive gebucht haben, können sie den Ober schief von der Seite und auch noch auf Deutsch (!) anreden - da muss man sich wundern (und auch schämen). Der Herr von der Rezeption war etwas launisch, erledigte aber die ihm übertragene Aufgabe zur vollsten Zufriedenheit. Den Punktabzug gibts eigentlich für die Tauchschule, die meint, aus jeden Schnorchler, der einen Schnupper-Tauch-Kurs besucht, zu einem "vollwertigen" Tauchkurs überreden zu müssen. Die können ganz schön hartnäckig sein - ich aber auch. Der Arzt ist wie jeder Urlaubsarzt - möglichst viele Tabletten verschreiben um viel abrechnen zu können. Aber dafür gibts die Auslandskrankenversicherung.


    Lage & Umgebung
  • Gut
  • Der Transfer mit dem Wasserflugzeug (Ohrenstöpsel nicht vergessen!!!) von Male aus beträgt knappe 40 Minuten. Den typisch-Meerurlaub-Strand mit weißem, feinem Sand, grünen Palmen und türkisfarbenen Meer hat die Südseite der Insel mit den Beachvillen. Den besseren Blick zum Sonnenuntergang hat man auf der Nord/West-Seite, wo die Watervillen und Beachbungalows liegen. Ausflüge mit den Dhonis oder Wasserflugzeugen werden angeboten, aber empfehlenswert sind nur die Schnorchel- oder Tauchfahrten. Inselhüpfen ist für den, der es mag, das Größte. Das Laub wird ca. alle zwei Tage von eifrigen Frauen zusammengekehrt. Die Krähen (oder Raben?!?) haben bereits in aller Herrgottsfrühe ein ziemlich lautes Organ, das aber das Summen der Klimaanlage ein bisserl überdeckt (Tipp: ebenfalls Ohrenstöpsel für eine angenehme Nachtruhe). Ansonsten gibt es hier Geckos, Hasen, Eidechsen, Flughunde (größere Fledermäuse) und in den Wellen des Meeres viele Fische.


    Aktivitäten
  • Gut
  • Beliebte Aktivitäten

    • Strand

    Es gibt die verschiedensten Arten von Wassersport wie Surfen, Katamaran, Wasserski, Bananaboot, Kanus,... Der Fitnessraum ist gut klimatisiert und die Laufbänder (wobei eines permanet "out of order" ist) sind ein guter Ersatz für den wegen der Hitze doch anstrengenden Strandlauf. Täglich wird Beachvolleyball gespielt und Möglichkeiten zum Golfen, Tennis- und Badminton sind vorhanden. Mittwochs ist ein Fussballmatch zwischen Angestellten und Gästen. Kostenfrei sind auch Tischfussball und Dart. Abends gibts in der Babuna-Bar ein täglich wechselndes Programm, das aber wegen der Lautstärke und den etwas stark wummernden Lautsprechern von mir nur zweimal besucht wurde. Da ist die Akiri-Bar zu empfehlen, wo die Musik dezent im Hintergrund verläuft. Der Minimarkt ist teuer, dafür gibts auch einen langsamen Internetanschluss mit drei Plätzen. Der Strand war in der ersten Woche sehr sauber, aber nach vielem Wind und Regen in der ersten Septemberwoche lag ein Streifen mit Muscheln und Korallenresten zwischen mir und dem Meer (Badeschuhe!). Obwohl die Insel nach Auskunft der Rezeption voll belegt (also ca. 600 Gäste) war, trifft man am Strand nur wenige Touristen. Es verläuft sich hier prima! Der Poolbereich war tagsüber brechend voll und - wie könnte es anderes sein - bereits vor dem Frühstück mit "Ich-Bin-Das-Liegestuhl-Reservierende-Handtuch" übersäht.


    Preis-Leistungs-Verhältnis: Eher gutHotel entspricht der KatalogbeschreibungHotelsterne sind berechtigt
    Infos zur Reise
    Verreist als:Alleinreisend
    Dauer:2 Wochen im August 2005
    Reisegrund:Strand
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Konrad
    Alter:26-30
    Bewertungen:1