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Archiviert
Paul (31-35)
Verreist als Paarim September 2015für 3 Wochen

Schnell zum nächsten Hotel!!

4,1/6
Das angeblich beste Hotel in Varadero lebt anscheinend nur von seinem guten Namen. Mit 5 Sterne hat das nichts zu tun, da bekommt man in anderen Hotels für weniger Geld sicher das gleiche geboten, wir hoffen es zu mindestens.

Verglichen mit anderen 5 Sterne Hotels von Iberostar ist das Ganze ein schlechter Scherz. In den anderen Hotels wollte man am letzten Tag am liebsten das halbe Personal per Umarmung verabschieden, hier wollte man nur noch schnell weg. Wir fragen uns wo die vielen guten Bewertungen herkommen, als würde man den Leuten einen Streich spielen und Sie absichtlich in die Falle laufen lassen. Ebenfalls dachten wir, die wenigen negativen Bewertungen kommen von Dauernörglern die immer was auszusetzen haben, aber leider spiegeln sie die Realität wieder. Spart euch das Geld, bei diesem Hotel ist nur der Preis 5 Sterne!

Essen:
In den a la Card Restaurants deutlich besser aber auch kein Highlight.
Im Buffet Restaurant war das Essen auf dem Niveau einer durchschnittlichen Arbeitskantine, ich betone "einer durchschnittlichen". Wer andere Iberostars besucht hat, z.B. in Punta Cana oder Mexico wird nicht nur leichte Abstriche machen müssen, es sind Welten. Vom weißen Reis konnte man sich zu mindestens immer sättigen, wenn man sonst nichts gefunden hat! Das Fleisch so abartig das man fast zum Vegetarier mutiert. Das Besteck war häufig dreckig und bei den Tagesausflügen haben wir zwar einfacher aber deutlich besser gegessen.

Wer hier von guten Essen im Hotel spricht hat entweder andere Zeiten erlebt, in denen hier andere Köche am Werk waren oder weiß nicht was gutes Essen ist, sorry.

Die Anlage:
Klein, übersichtlich und sehr gepflegt. Die Gärtner haben hier ohne Hightech wirklich eine tollen Job gemacht. Das konnte man täglich sehen. Das gleiche Engagement hat man bei den meisten anderen Angestellten vermisst.

Service:
Der Service insgesamt in großen Teilen echt ein Witz. Zu behaupten alles wäre schlecht wäre falsch, es gab ein paar wirklich richtig gute Kellner, die man gerne mit reichlich Trinkgeld überhäuft hat, aber die waren leider wirklich die Ausnahme. Gerade die verantwortlichen Oberkellner, vor allem im Buffet Restaurant waren eher mit baggern beschäftigt als mit ihrer Arbeit. Das ist wirklich kein Witz, solche Lustmolche haben wir selten erlebt. Das muss man sich einmal vorstellen, man sitzt am Tisch, einer der Verantwortlichen der gerade genau vor einem steht brüllt wie von der Tarantel gestochen wooooow und hechtet im Sprint durchs Buffet Restaurant um sich von einer Dame zu verabschieden, die gerade das Restaurant verlässt. Am nächsten Mittag, der gleiche Ort, beide Kaffeemaschinen sind leer (wie so häufig defekt oder leer), es wird verzweifelt nach dem Verantwortlichen gesucht und wer ist es wohl, genau unserer Wow Schreier und wo steckt der wohl gerade wieder, ja genau bei der Dame vom Vorabend, um ihr beim Essen Gesellschaft zu leisten. Auch in den folgenden Tagen hatte der Herr anscheinend seine Position vergessen und war zum persönlichen Buttler der Dame mutiert. Bis zum Sektfrühstück war hier alles geboten. Wenn das die Vorgesetzten sind, kann man sich das Chaos unter den anderen vorstellen, da hat jeder gemacht was er wollte.
Gleiches Restaurant an einem anderen Abend. Eine Gruppe Leute betritt das Restaurant zum ABENDessen. Die Damen und Herren kommen direkt vom Strand, die Klamotten einfach über die nassen Badesachen gezogen, was man gerade bei den Damen deutlich erkennen konnte. Jeder der sich schon einmal mit seiner Abendgarderobe auf so einen nassen Stuhl gesetzt hat , weiß wie ärgerlich dies ist. Die Leute dürfen dennoch Platz nehmen. Im Anschluss wird einer der nassen Damen mit üppiger Ausstattung noch der Teller von einem der Köche abgenommen, welcher dann an eine der Menschenschlangen vorbei geht, die Vordersten noch zur Seite bittet, um dann der Dame nach Ihren Wünschen den Teller zu füllen. Generell haben die Köche hinterm Tresen gerne Damen nach ihrer Wahl herbei gerufen, um diese dann von hinter der Theke zu bedienen, trotz wartender Menschen vor der Theke. Jeder der diesen Text gerade ließt kann sich jetzt selber entscheiden, ob er denkt wir fantasieren oder gehören zu den notorischen Nörglern die immer das Haar in der Suppe suchen, ich bzw. wir dachten auch wir sind im falschen Film. Zum Glück haben wir andere Leute kennengelernt die uns quasi kneifen konnten, nein wir waren nicht am träumen. Wenn man z.B. das Frühstück um kurz nach 9 besucht hat, wurde man bereits wie ein ungebetener Gast empfangen. Viele Kellner haben es dann gerne so gehandhabt, dass alle Tische um einen rum bedient wurden nur der eigene Tisch nicht und die anderen Zuspätkommer. Da konnte man noch so wild winken und rufen oder den Kellner persönlich ansprechen, die Kellnerinnen beherrschten es so gut, dass man außer ihren Hintern nichts zu Gesicht bekam, auch wenn man den Kellner vorher persönlich angesprochen hatte. Obwohl das Frühstück bis 10 Uhr angesetzt war, begannen die Kellner bereits ab 9 Uhr für das Mittagessen um 13 Uhr zu decken und waren dann wohl beleidigt, wenn man einen der bereits gedeckten Tische verunstaltet hat. Nein wir kamen nicht um 9:55 Uhr, wir reden hier wirklich von 9:10 Uhr.

Das Frühstück der Champions von 5-7 Uhr. Um die Uhrzeit gehen wohl nur Leute Frühstücken die einen Ausflug machen, wie auch wir. Wir waren nach dem ersten mal schockiert haben es aber dann leider noch ein zweites mal versucht, die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt. Vertrocknetes Brot vom Vortag und Butter, Personal das zwar da ist aber irgendwo in einem Nebenraum rumgackert. Leute die in anderen Hotels dazu gestiegen sind hatten Lunchpakete dabei, von so was konnte man bei uns träumen.

Am Eingang des Buffet Restaurant stand zu Abend zwar wie gewohnt ein Schild das man warten soll bis man zum Tisch begleitet wird, da kann man aber lange drauf warten, wenn man fragt wird man ausgelacht, es sei doch genug frei. Die Frau wurde erst aktiv als das Frühstück, Mittagessen oder Abendessen zu Ende ging, dann war sie als Türsteher sehr sehr engagiert.

Sauberkeit:
Bei unserer Ankunft im Hotel um ca. 1 Uhr morgens wurden wir nach dem Koffer auspacken von einem roten ekligen großen Fleck in mitten des Bettlaken begrüßt. In dem Moment kam einem nur das Lied der Gruppe "Echt" in den Kopf. Nach dem Wechsel des Lackens blieb dies weiß, an Flecken auf den Handtüchern gewöhnt man sich im Laufe seines Aufenthalts.
Die Reinigung insgesamt sehr oberflächlich. Gewischt wurde unregelmäßig, der Balkon war teilweise Tage lang vom Vogelmist übersäht ohne das etwas passiert ist. Die Zigarre die ich am Balkon geraucht habe lag auch noch nach Tagen im Aschenbecher. Um die Toilette wurde ein großer Bogen beim putzen gemacht. Gegenstände wie Mülleimer oder der Fön waren so versifft, dass es einem fast die Sprache verschlagen hat. Wir hatten unseren eigenen Fön dabei, versehentlich habe ich aber gelegentlich mal am eigenen Fön vorbei gegriffen und den Hoteleigenen in die Hände bekommen. Das Ding war so klebrig das man den abschütteln musste, die Haare standen einem hierbei zu Berge. Trotz üppigen Trinkgeld wollte die Putzfrau anscheinend nicht ordentlicher sein. Nachdem wir das Trinkgeld dann nach ca. 1 Woche wegließen wurde nicht gründlicher geputzt, die Zeit wurde lieber zum gestalten von Handtuchtierchen verschwendet.

Strand:
Der Strand ist zwar schmal, hat uns aber persönlich sehr gut gefallen. Man wollte eigentlich kaum weg gehen. Der deutsche Exportschlager "Liegen mit Handtüchern reservieren" war leider sehr verbreitet. Es gab Tage da war der Strand komplett leer aber alle Liegen reserviert. Auch das Personal reserviert Liegen für Leute. Man hat meistens dennoch eine Liege gefunden auch wenn es manchmal länger gedauert hat oder man warten musste bis was frei wird. Sonntags war es immer Katastrophe, da hingen vermehrt Freunde und Bekannnte der Hotelangestellten am Hotelstrand oder am Strand genau nebenan rum. Wir staunten nicht schlecht, als wir Sonntags keine Liege bekamen und dann einfach am Strand spazieren gegangen sind. Direkt nebenan am Strand wurde im Gebüsch gegrillt, einige vom Personal standen auch bei und ja, die verschwunden Liegen waren auch dort. 6 Liegen konnte man auf anhieb entdecken,es waren aber sicherlich mehr. Schon eine Unverschämtheit, finden zu mindestens wir.

Zimmer:
Groß und mit allem ausgestattet was man braucht. Minibar wurde täglich nachgefüllt. Klima stank ein wenig nach Öl/Gas. Bei nächtlichen Stromausfällen sprang die Klima automatisch an und zwar auf voller Stärke, man wachte dann entweder unterkühlt oder vom Lärm auf und konnte diese wieder ausschalten. Zimmer insgesamt aber gut aber leider sehr schmuddelig.

Atmosphäre:
Man ist zwar auf Kuba, merkt man aber nur außerhalb des Hotels. Die Kubaner sind zwar stolz auf Ihre Musik, aber im Hotel läuft die ganze Zeit billige Chartsmusik, selbst im a la card Restaurant wurde der Radiosender nicht gewechselt als plötzlich progressiver Chartstechno lief. Hilfe!

Bar:
Die Lobbybar war leider nicht klimatisiert wie man es aus anderen Iberostars gewohnt ist, dennoch angenehm. Das Personal hier meistens freundlich. Eine gute Getränkekarte aber gerade die guten RUMs waren immer "genau heute" nicht verfügbar. Als ich wiederholt fragte wurde mir gesagt die Getränke gibt es nicht in diesem Hotel. Als ich dies zufällig gegenüber der Reiseleitung erwähnte weil ich mir nicht sicher war, welchen RUM ich kaufen soll, ist dieser direkt an die Rezeption gegangen. Am gleichen Tag wurde der RUM noch besorgt und war dann auch verfügbar. Aber insgesamt peinlich für so ein Hotel, das war von Oben so vorgegeben den RUM nicht vorrätig zu haben.

Reiseleitung:
Die Reiseleitung von Thomas Cook war wirklich die beste die wir je hatten.

Lage & Umgebung5,0
Verkehrsanbindung & Ausflugsmöglichkeiten5,0
Einkaufsmöglichkeiten in Umgebung4,0
Entfernung zum Strand6,0

Zimmer4,8
Ausstattung des Zimmers (TV, Balkon, Safe, etc.)4,0
Größe des Badezimmers6,0
Sauberkeit & Wäschewechsel3,0
Größe des Zimmers6,0
Zimmertyp:Doppelzimmer
Zimmerkategorie:Standard
Ausblick:zum Garten

Service4,7
Rezeption, Check-in & Check-out5,0
Fremdsprachenkenntnisse des Personals6,0
Freundlichkeit & Hilfsbereitschaft3,0

Gastronomie2,3
Vielfalt der Speisen & Getränke2,0
Sauberkeit im Restaurant & am Tisch2,0
Atmosphäre & Einrichtung3,0
Geschmack & Qualität der Speisen & Getränke2,0

Sport & Unterhaltung5,0
Qualität des Strandes5,0

Hotel3,0
Zustand des Hotels4,0
Allgemeine Sauberkeit2,0

Hotel wirkt schlechter als angegebene Hotelsterne
Hotel ist schlechter als in der Katalogbeschreibung
Preis-Leistungs-Verhältnis: Sehr schlecht
Infos zur Reise
Verreist als:Paar
Kinder:Keine Kinder
Dauer:3 Wochen im September 2015
Reisegrund:Strand
Infos zum Bewerter
Vorname:Paul
Alter:31-35
Bewertungen:1
NaNHilfreich