- Preis-Leistungs-VerhältnisEher gut
Vorneweg: Alle Meckerer über mangelnde Hygiene oder fürchterliches Essen sollten das nächste Mal ein 5-Sternehotel wählen. Vielleicht meckern sie dann über den hohen Preis. Okay, das Frühstück war etwas einseitig (englisches Frühstück: Bohnen, Eier in allen Variationen und Speck). Doch es gab auch Müsli, Marmelade, Obst, Brötchen und Brot von hell bis dunkel. Doch Mittagessen und Abendessen war absolut in Ordnung. Lecker war es besonders an den Themenabenden. Es wurde auf jeden Fall jeder satt. Das Hotel ist schön und sauber, ordentlich angelegt und in einer angenehm überschaubaren Größe. Hier kommt der Aufruf an alle Tierfreunde!!!! Auf dem Weg zum Strand kommt man am Funpark vorbei. Hinter dem Funpark steht ein einzelner Baum. Dort ist Tag und Nacht ein braunes Pony angeseilt, das dem Schatten, welcher der Baum spendet, hinterher läuft. Wie wir gehört haben, heißt es Fivo. Fivo trägt abends, wenn der Funpark offen hat, die kleinen Kinder spazieren. Dann muss es wieder an den Baum. Dort steht zwar ein Eimer Wasser, doch den haben wir bei unserer täglichen Kontrolle auch schon leer vorgefunden. Also, wenn ihr Erbarmen mit Fivo habt, dann greift doch mal im Restaurant nach Äpfeln oder Brot und gebt dem Pferdchen etwas, worauf es sich freuen kann, wenn ihr zum Strand lauft. Das arme Ding ist echt abgemagert. Danke!
Gut. Sauber. Karg. Doch der Schrank im Doppelzimmer hatte eindeutig mehr Regale als der im FZ. Warum auch immer.
Obwohl ich gelesen hatte, dass es in der Hauptsaison des Öfteren Crepe zum Frühstück gibt und sich meine Tochter schon wie ein Schneekönig gefreut hatte, gab es diese in den ersten eineinhalb Wochen unseres Urlaubes nur einmal! Dies teilte ich dann dem Restaurantchef mit (Englisch sprachen alle). Prompt gab es Crepes am nächten Morgen. Diese Abwechslung am eher einseitigen Frühstück verursachte Schlangen durch den gesamten Gastronomiebereich! Der arme Koch. Zur Hygiene: Auch hier wurden ständig die Böden gewischt. Am Mittag saßen wir drinnen, weil wir vom Strandgang so aufgeheizt waren, dass wir die Klimaanlage genossen haben. Morgens und abends saßen wir draußen.
Yep, war in Ordnung. Auch wenn die Jungs und Mädels im Gastronomiebereich (überwiegend aus den osteuropäischen Ländern) manchmal etwas langsam waren und nicht sofort alle Teller abgeräumt wurden. Doch hallo, wir sind im Urlaub, es war einfach sehr heiß und in der zweiten Woche obendrein auch noch subtropisch, so dass mir sogar beim Gabel-in-die-Hand-nehmen der Schweiß in Strömen floss. Also habt Erbarmen mit dem Personal. Irrtümlicherweise wurden wir (obwohl Familienzimmer gebucht) vom Hotel in ein Doppelzimmer mit Zustellcouch gesteckt. Naja, zu viert stark beengt. Deshalb habe ich dies der Rezeption mitgeteilt. Die haben sich entschuldigt, uns die Kosten für den Safe überlassen und mitgeteilt, dass wir aber erst in fünf Tagen ein FZ bekommen können. Nun gut. Wir haben immer noch Urlaub, sind so gut wie gar nicht im Zimmer, und haben uns deshalb nicht aufgeregt. Die Reinigung der Zimmer war erstklassig. Die Böden wurden stets nass aufgewischt, die Handtücher und Bettlaken täglich gewechselt (das halte ich allerdings für etwas überzogen) und zweimal Trinkgeld für die Putzfrauen haben uns künstlerische Formen an den Schlafanzügen beschert.
Bis zum Meer (super klares Wasser, sauberer Strand mit Sand und ab und zu Kiesel) sind es vom Hotel aus ungefähr zehn Minuten zu Fuß. Diesen Weg sind wir jeden Tag hin und zurück mit unseren Kids zweimal gelaufen. Da die Temperaturen ca. 45 Grad betrugen, war der Gang schon etwas mühsam. Doch es geht gar nicht, nur am Swimmingpool abzuhängen, wenn man ein Hotel am Meer gebucht hat. Der Weg zum Meer war öde. Erst viel Asphalt, dann viel Dünen. Ausgetrocknete Landschaft, wie es im Süden nunmal üblich ist. Doch das Wasser und dessen glasklare Sicht auf den Grund macht alles mehr als wett. Faliraki ist sehr auf Tourismus getrimmt. Waren zweimal dort, ein drittes Mal wäre absolut überflüssig gewesen. Wir haben den "Drei-Buchten-Bootsausflug" am Strand gebucht und waren begeistert. Vom Boot aus konnten wir dort ins Wasser springen. Es gab genügend Schwimmutensilien an Bord (Schnorchel, Schwimmnudeln- und Ärmel) und den Anblick von Höhlen und Grotten. Des weiteren waren wir mit dem Schiff in Lindos (am Vormittag wegen der unglaublichen Hitze). Unsere Kinder sind auf Eseln den Berg zur Akropolis hoch, mein Mann und ich zu Fuß hinterher. Wir waren zwar schweißüberströmt, die knallige Sonne in der Akropolis hat daran nichts geändert, doch die Sicht auf die Buchten war es wert. Dann ging es weiter zu Fuß in das malerische Städtchen und dessen verwinkelte Gassen. Wirklich toll. Anschließend an den Strand und die Cafés. Unser schönster Ausflug.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Okaaay: Viele Engländer, viel Bingo, extreme Lautstärke! Hat mich echt genervt. Zu Beginn, als wir im Haupthaus gewohnt haben, lag unser Zimmer direkt gegenüber der Animationsbühne. Es war echt nicht zum Aushalten. Der Krach aus den Boxen ging locker bis Mitternacht. Doch damit war der Lärm nicht vorbei. Die Besucher, die es (wo auch immer) sehr lange aushielten, kamen dann so gegen zwei Uhr morgens ins Hotel (mit kleinen Kindern!). Und anscheinend kennen viele Urlauber keine Griffe an den Türen. Denn ununterbrochen krachten die Türen ins Schloss, so dass man meinte, man fiel aus dem Bett. Und witzig fanden es die Leute auch noch (es war egal, aus welchem Land sie kamen - letztendlich waren sie alle gleich) schrien sich gegenseitig an oder grölten lautstark, Pech war weiterhin, dass die ersten Besucher schon wieder um sieben Uhr morgens wach wurden. Da ging das Getöse gleich wieder weiter! Alles hatte ein Ende, als wir im Nebengebäude ein FZ bekamen. Wir atmeten erleichter auf. Soll ich noch etwas über die Liegestühle sagen? Nun gut, steht um sechs Uhr morgens auf, dann bekommt ihr vielleicht auch noch eine Liege. Da die meisten Gäste Engländer waren, ist diese Unart also nicht alleine den Deutschen anzukreiden.
Infos zur Reise | |
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Verreist als: | Familie |
Dauer: | 2 Wochen im Juli 2012 |
Reisegrund: | Strand |
Infos zum Bewerter | |
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Vorname: | Sabine |
Alter: | 41-45 |
Bewertungen: | 1 |