- Preis-Leistungs-VerhältnisEher gut
Große Hotelanlage mit ca 650 Betten in einzelnen Häusern ("Hütten") mit jeweils 16 DZ. Anlage gepflegt (mit sehr viel Grün), wenn auch schon "etwas in die Jahre gekommen". Sauberkeit in der Anlage befriedigend bis gut, in den Zimmern gut. Teils weite Wege von den hinteren Häusern zu den drei Restaurants, den drei Bars und zum Strand. Üppiger Palmenhain zwischen Hotelbereich und Strand. Der Strand - der mit Abstand schönste, weil "karibischste" des gesamten RIU-Resorts! Schatten durch die vielen (teils niedrigen) Palmen, Liegen im Überfluss! Gästestruktur überwiegend angloamerikanisch und "mittelalt", eher wenig Europäer und wenig Kinder. Den deutschsprachigen Anteil der Gäste haben wir auf maximal 25% geschätzt. Dennoch keinerlei Verständigungsprobleme - schon gar nicht mit dem vielsprachigen Hotelpersonal in den Bereichen Rezeption und Gastronomie. Handyerreichbarkeit problemlos. Wenn man gerne ans Netz geht: eigenen WLAN-Laptop mitbringen! (Die gesamte Lobby ist Hotspot-Bereich!) Internet- und Telefonangebot im Hotel ist überteuert. Ausreichend Bargeld in US$ und/oder Euro mitbringen und vor Ort nur in der benötigten Menge in Pesos umtauschen. Für die Fitnessräume Turnschuhe mitbringen: vor Ort sind keine erhältlich. - Unsere Reisezeit von Mitte Februar bis Anfang März brachte uns nicht ausschließlich Sonne - ob das hier normal ist, wissen wir nicht, jedoch hatten wir das niemals auf den Kleinen Antillen zur gleichen Reisezeit erleben müssen.
Große, geräumige Zimmer, im landestypischen Stil ansprechend möbliert, zwei Queensize-Betten. Alle Zimmer mit Balkon bzw. Terrasse und stets gut bestückter Minibar (AI !), AC und Deckenventilator. Die Badezimmer vielleicht nicht ganz so uptodate, jedoch sauber und mit allem ausgestattet, was man so brauchte.
Das große zentrale Restaurant, zwei weitere (abends reservierungspflichtige) Spezialitäten-Restaurants und drei Barbereiche boten rings um die Uhr qualitativ gute und quantitav sehr gute "Versorgung". Anfangs fanden wir die Speisenauswahl (Buffet) üppig und vielfältig, ab der zweiten Woche wurde es allerdings für uns doch etwas eintönig, und wir bemängelten (a) das stets zu zähe Fleisch (aber es gab ja immer auch Fisch!) und (b) das für eine Karibikinsel arg eingeschränkte Obstangebot. (Andere Gäste beklagten das allerdings nicht so sehr.) Leckermäulern wurde eine Riesenauswahl an Süßspeisen geboten. Die Sauberkeit in den gastronomischen Bereichen war absolut nicht zu beanstanden. Der Küchenstil war uns dagegen etwas zu "international", zu wenig landestypisch.
Die Freundlichkeit des Personals ist - Karibik! - einfach superb! Stets verbindlich, stets zuvorkommend, stets mit Lachen im Gesicht! Die Fremdsprachenkenntnisse sind völlig hinreichend: Wir wünschten wir könnten soviel und so gut Spanisch sprechen wie das Personal im Gastronomie- und Animationsbereich Deutsch! Die Zimmerreinigung war untadelig - wenn auch die täglich variierenden Reinigunszeiten etwas nervten. - Zugegeben, auch wir fühlten uns etwas beschwert, weil wir durch die laufenden Renovierungsaktivitäten zwei Zimmerwechsel "erleiden" mussten. Doch wurden wir für diese Unannehmlichkeiten spontan und großzügig durch Zusatzleistungen entschädigt.
Nach knapp 40 Minuten Bustransfer vom Flugplatz Punta Cana hatten wir das Hotel erreicht. Das RIU-Resort, bestehend aus fünf Hotels, liegt in einem total künstlich geschaffenen Urlauber-Paradies zwischen anderen Hotel-Resorts und weitab von jeder originären Ortschaft. Im RIU-Resort sind das "Bambu" und das "Macao" die Hotels mit den gefälligsten Anlagen und den attraktivsten Strandbereichen! Das Fehlen einer erreicnbaren Ortschaft oder gar eines Fischerhafens ist der eindeutig erheblichste Mangel des Resorts. Insbesondere dann, wenn es keine Strandwetter hat (Wir hatten bspw. von 21 Tagen neun Tage kein Strandwetter, sogar zwei volle Regentage !)Auslauf nur am kilometerlangen Sandstrand. Aus der im Resort integrierten "Karibiscgen Straße" könnte RIU einen schönen "Abendbummel-Treffpunkt" machen - hat es aber leider nicht getan. Die Einkaufsmöglichkeiten sind hier wie auch in den einzelnen Hotels äußerst dürftig und beschränken sich im Wesentlichen auf Souvenirs. Es gibt hier wie auch in den Hotels keine Möglichkeit, sich per Karte mit Geld zu versorgen. Bargeld - Euro oder US$ - sollte man nach eigenem Bedarf mitbringen, Eintausch in den Hotels möglich. Internetzugang über WLAN ist in den Hotels frei, über die hoteleigenen Internet-Terminals dagegen mit 10 bis 12 US$ pro Stunde recht teuer. Die Tagesanimation im Hotel ist ausreichend und unaufdringlich, die Abendshows sind teilweise hochprofessionell und würdem in Deutschland manchem Varieté zur Ehre gereichen. Was uns ein wenig fehlte, waren "Spielerecken", wo sich an Gesellschaftspielen interessierte Gäste zu Spielrunden hätten treffen können. Die angebotenen Ausflüge von Punta Cana aus sind nach unserem Dafürhalten - und wir haben viel Reiseerfahrung in der Karibik! - insgesamt unattraktiv und viel zu teuer. Es gibt hier im Osten der DomRep eigentlich keine attraktiven Ausflugziele - von Santo Domingo einmal abgesehen. Aber auch dafür sind zweimal vier Stunden Busfahrt zuviel ...
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Zu den Freizeitangeboten Animation, Einkaufsmöglichkeiten und Internetzugang habe ich mich bereits weiter oben geäußerst. Die Sportangebote, auch im Rahmen der Tagesanimation waren ausreichend, bis auf ein wenig Wassersport haben wir sie allerdings nicht genutzt. Auch am Pool fand man uns eher sehr selten, schließlich sind wir ja ans Meer gefahren. Und dort wurden alle unsere Träume wahr - wenn dann die Sonne schien ... In der Hotelbeschreibung wird mit "Sat-TV" und "Radiowecker" geworben. Beides kann man allerdings glatt vergessen: Von knapp 100 Kanälen war nur einer deutschsprachig, wobei die Deutsche Welle wohl in Verfolgung eines kulturellen Auftrages auch nur die halbe Zeit auf Deutsch sendete. (Keiner der an die 100 englischen und spanischen Sender hatte dagegen für die deutschen Touristen ein paar deutsche Minuten übrig.) Über den Radiowecker konnte man nur einen einzigen spanisch krächzenden Sender empfangen. Man bringe sich also je nach Bedarf den eigenen Laptop, Weltempfänger und mp3-Player mit, um vertraute Bilder und Töne empfangen zu können.
Infos zur Reise | |
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Verreist als: | Paar |
Dauer: | 3 Wochen im Februar 2010 |
Reisegrund: | Strand |
Infos zum Bewerter | |
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Vorname: | Wolf-dietrich |
Alter: | 66-70 |
Bewertungen: | 3 |