Archiviert
Roger (46-50)
Verreist als Paarim August 2015für 1-3 Tage

Karges apartement im hinterhof

3,0/6
ich kann die ganzen positiven bewertungen hier beim besten willen nicht nachvollziehen. entweder hat der eigentümer einen grossen bekanntenkreis der hier entsprechend bewertet oder die vorschreiber haben bisher nur in jugendherbergen genächtigt.
der erste eindruck ist nicht schön und der zweite schon gar nicht.



Lage & Umgebung4,0
anfahrt :
das hotel ist schwierig zu erreichen. es wurde zwar gesagt dass man mit dem wagen zum entladen des gepäcks direkt vor das hotel fahren kann, praktisch ist dies jedoch schwierig. eine entsprechende adresse fürs navi wird nicht genannt und wer die hoteladresse eingibt wird durchs gewimmel geführt. das hotel liegt in einer kleinen gasse in der fussgängerzone. wer sich dort mit dem wagen durchkämpfen will soll es probieren. zu unserer ankunftszeit war alles voller menschen. so haben wir vorerst irgendwo den wagen abgestellt und dann die koffer 300m über das kopfsteinpflaster schleifen müssen. ein kostenpflichtiger parkplatz ist in ca 10 minuten fussläufig hinter dem bahnhof gelegen ( P5 )

Lage :
mitten in der altstadt der insel gelegen. restaurant und einkaufen in unmittelbarer nähe. schlechte park- und anfahrtmöglichkeiten



Zimmer2,0
das haus ist alt und muffig. wir hatten ein „appartment“ ( Nr11 ) gebucht. zunächst mussten wir kurz auf die andere seite mit den koffern und diese dann durch einen dunklen alten flur über 2 schmale treppen in den 2. stock schleppen. ein lift ist selbstverständlich in derart alten bauten nicht vorhanden. das apartment zeichnet sich durch einen ca 18qm schlafraum, ein winziges bad und eine minikitchenett aus. diese ist nur mit einem toaster, wasserkocher , 2 herdplatten, einem abgegammelten topf, 0 bratpfanne, 5 stecknadeln und irgendwie zusammengewürfeltem geschirr ausgestattet welches nur aus 2 tellern und tassen besteht. nicht mal vollständiges besteck ist vorhanden. alles liegt lose irgendwodrinnen rum. im wasserkocher stand noch wasser vom vormieter und am kirscheis im gefrierfach durften wir uns auch noch erfreuen. da war es sicher nicht erst seit gestern. leider sind auch alle schubladen und schrankfächer nicht ausgewischt. viele fusseln und krümmel allerorts. es tut sich die frage auf wozu überhaupt soviele schubladen wenn doch gar nichts an equipment vorhanden ist. eine eingerichtete kitchenet sieht jedenfalls definitiv anders aus. diese hier dient höchstens zum nescafe kochen. frühstücken oder gar was zubereiten geht gar nicht. verzehren auch nicht, es gibt nämlich, wohl mangels raum, weder tisch noch stuhl. allerdings stehen 1 etage tiefer 1 tisch und 2 stühle im freien. es ist aber nicht klar ob diese zu unserem apartment gehörig sind.

eine klimaanlage ist, wen wunderts, natürlich nicht vorhanden, sehr unangenehm bei 37 grad. puuh. die aussicht in den hof ist ebenfalls nicht sehr berauschend und man schaut auf vergilbte fassaden, mietwohnungen und Wäscheständer und fahrräder. dazu gibt es orientalisches gedudel und essensgerüche aus irgendwelchen fenstern. insgesamt ist es leider relativ laut durch die enge im hof. jedes geräusch verstärkt sich durch die wände.

das wenige mobiliar ist ein kruder mix in weiss und macht einen billigen eindruck. die70- 90er ikea jahre lassen grüssen.alles sehr schlicht und ohne charme, geschweige denn chic, einfach lieblos zsammengewürfelt. die wände sind aber scheinbar frisch gestrichen. rauchmelder sind nicht vorhanden, dafür überall rauchen verboten Aufkleber. das bett ist gut und die matratzen sauber.

es gibt auch etwas „moderne technik“. einen flat TV und einen router fürs wlan. leider musste ich mich nach der ankunft erst mal damit rumschlagen die sat box neu zu starten, neue batterien für die „eine“ fernbedienung zu besorgen und ein passwort für den router zu organisieren. Die „eine“ fernbedienung ist nur für die box, die übliche 2. für den TV fehlt. so muss man dann zum ein und ausschalten doch wieder aufstehen. der router geht leider nicht online, trotz passwort und kennung. abhilfe wurde zwar versprochen aber es gab gleich auch mit auf den weg dass sich andere gäste doch oft in den frühstücksraum setzen weil es sooft probleme gibt. tja,dann bitte nicht mit freiem wlan im zimmer werben. mein handy netz D1 geht hier nur mit edge, also auch keine echte alternative.

Das bad ist klein und ebenfalls ohne charme. spiegelschrank, halbrunddusche,handtuchheizung. die klobrille wackelt, die seifenspender hängen schief, es gibt 2 steckdosen, eine lampe brennt nicht. unter den silikonverfugungen sammelt sich der obligatorische schimmel. in der duschkabine gibt es leider keine ablagemöglichkeit für shampoo und solche dinge.
Am Ausgang des hauses weist ein schild auf nagerbefall und ausgelegte köder hin. alles sehr fragwürdig.




Zimmertyp:Appartement
Zimmerkategorie:Standard
Ausblick:zum Innenhof

Service3,0
die handtücher wurden täglich gewechselt und die betten aufgeschlagen.
das frühstückspersonal ist freundlich und fleissig. die dame an der rezeption redet viel und handelt wenig.


Gastronomie4,0
nur Frühstück .
die qualität der angebotenen auswahl war durchweg gut. der umfang ist ausreichend. leider gibt es keine rühr- oder spiegeleier. warmes wird nicht angeboten.


Hotel2,0

Tipps & Empfehlung
Fazit :
das apartment hat seinen namen nicht verdient. viel zu klein und ohne echte kochmöglichkeit. für 164 euro pro nacht bekommt man auch in lindau bessere und modernere zimmer. die treppen sind eine zumutung. das hotel macht insgesamt einen billigen und unprofessionell geführten eindruck. ich kann es nicht weiterempfehlen. es ist das geld nicht wert. obwohl ich nach beschwerde einen geringen preisnachlass erhielt (9%).



Hotel wirkt schlechter als angegebene Hotelsterne
Hotel ist schlechter als in der Katalogbeschreibung
Preis-Leistungs-Verhältnis: Eher schlecht
Infos zur Reise
Verreist als:Paar
Kinder:Keine Kinder
Dauer:1-3 Tage im August 2015
Reisegrund:Stadt
Infos zum Bewerter
Vorname:Roger
Alter:46-50
Bewertungen:2
NaNHilfreich