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Jana (41-45)
DeutschlandAus Deutschland
Verreist als Paar • März 2012 • 2 Wochen • Wandern und Wellness
Tolle Lage aber auch Minuspunkte
3,8 / 6

Allgemein

Das Hotel ist nicht sehr groß, war mir persönlich aber schon zu groß. Alle Zimmer gehen zum Meer und bieten eine fantastische Sicht auf den Atlantik. Das Hotel wurde wohl 2009 vollständig renoviert, wirkt aber dennoch nicht modern, einiges mutet stark abgewohnt an. Unser Zimmer war ausreichend groß, der Balkon ist für die 2 Balkonstühle und den quadratischen Tisch überdimensioniert. Eigene Balkonliegen hätten dort ausreichend Platz gefunden und hätte ich wünschenswert gefunden. Das Zimmer war tadellos sauber. Das Frühstück war sehr eintönig, es gab 2 Wochen lang die gleichen drei Sorten Marmelade und die gleiche eine Sorte Schnittkäse, die Wurst fand ich unappetitlich. Der Kaffee schmeckte grauselig, so als würde er seit Stunden warm gehalten. Der Frühstücksraum ist sehr groß und ungemütlich, es ist laut, das Servicepersonal entsorgt und sortiert das gebrauchte Geschirr mitten im Raum, das ginge auch anders, wenn man denn wollte. Als ich dort war, waren überwiegend Deutsche dort und der Altersdurchschnitt lag wohl bei kurz vor der Rente. Alles in allem war es okay, aber nochmal würde ich das Hotel nicht buchen.


Zimmer
  • Eher schlecht
  • Die Zimmer sind ausreichend groß. Die Möblierung ist unpraktisch und old-fashioned. Wir hatten zwei Einzelbetten, die zusammen geschoben waren aber doch eine große Ritze aufwiesen. Nicht gerade schön für ein verliebtes Paar, was mal ohne Kinder Urlaub machen kann. Es gibt keine richtigen Bettdecken, sondern Wolldecken, die über einem Laken liegen. Ob die Wolldecken nach jedem Gast gereinigt werden? Dazu gab es für jeden ein Kissen 40x60 cm. Ich fand es sehr unbequem, sowohl zum Lesen im Bett als auch zum Schlafen. Handtücher gab es ausreichend (1 Duschtuch, 1 normales Handtuch für jeden, ein Gästetuch und eine Fußmatte) Der Fön sah aus wie ein Staubsauger (mit so einem flexiblen Schlauch und einer angeschrägten Düse), wer Wert auf gut frisiertes Haar legt, sollte sich seinen eigenen Fön mitbringen. Ein paar Handtuchhaken wären wünschenswert gewesen, die Handtücher hingen alle hintereinander an einer 4fach-Stange. Kleidung, die man vor dem Duschen auszieht, konnte man nirgends aufhängen. Es gab ein Bidet, das kann aber eigentlich nicht genutzt werden, weil die Marmorplatte des Waschtisches zu weit drüber hängt. Überhaupt gab es zu wenig Ablagemöglichkeiten für die persönlichen Dinge. Bei zwei Wochen Aufenthalt will man ja nicht aus dem Koffer leben. Klimaanlage gibt es nicht, war auch nicht nötig (Februar/März), eine Heizung, eine Minibar oder ein Wasserkocher kann man tageweise dazubuchen, kostet aber extra. Kenne ich so nicht von anderen 3-Sterne-Hotels.


    Restaurant & Bars
  • Eher schlecht
  • Es gibt ein Restaurant, das gleichzeitig auch der Frühstücksraum ist und gegenüber der Rezeption eine Hotelbar. Am Pool gibt es auch noch eine Bar. Das Frühstück war eine Katastophe, zwei Wochen lang die gleichen drei Sorten Marmelade (Orange, Erdbeer, Pfirsich), die gleichen drei Sorten Joghurt (Erdbeer, Scholostreusel, natur) und die gleiche eine Sorte Schnittkäse, dazu zwei, drei Sorten Wurst, die ich aber unappetitlich fand. Dazu ein englisch anmutendes Buffet mit Spiegel- bzw. Rührei, Bacon, gebackenen Bohnen und abwechselnd gegrillte Tomaten oder geschmorte Dosenchampignons mit Knoblauch. Etwa jeden zweiten Tag gab es kleine Pfannkuchen. Der Kaffee war schlecht und der Tee ebenso.


    Service
  • Eher gut
  • Personal ist freundlich und alle sprechen englisch. Auf deutsch habe ich verzichtet, ich erwarte nicht, dass man meine Sprache spricht, wenn ich ins Ausland fahre. Das Zimmer wurde täglich gereinigt, manchmal erst am späten Nachmittag. Es wird ein kostenpflichtiger Wäscheservice angeboten, die Hemden kamen gebügelt aufs Zimmer. Minuspunkt: Internet ist nur im Bereich der Rezeption verfügbar, entweder an einem der beiden Gäste-PC's oder per WiFi am eigenen Laptop. Die Kosten liegen bei 2 Euro für eine halbe Stunde. Es steht kein Drucker für Gäste zur Verfügung, drucken geht nur über die Rezeption per E-Mail oder USB-Stick. Das ist nicht zeitgemäß, das können kleine Hotels meist besser.


    Lage & Umgebung
  • Sehr gut
  • Positiv ist, dass das Orca Praia etwas ausserhalb von Funchal liegt, nach Camara de Lobos kann man entspannt am Meer entlang laufen. Das Orca Praia hat Alleinlage, nicht so wie die Hotelburgen in Funchal. Es liegt am Hang und ist daher sehr ruhig. In der Nacht hört man nichts weiter als das Meeresrauschen. Dennoch ist eine öffentliche Bushaltestelle fast vor der Tür, mit der Linie 1 kann man bequem nach Funchal fahren. Es gibt ein tolles, kleines Restaurant direkt nebenan (Solar do Piano) und auch eine nette Poncha-Bar (XXL-Poncha) sowie einige Lokale direkt an der Strandpromenade.


    Aktivitäten
  • Eher schlecht
  • Beliebte Aktivitäten

    • Wellness
    • Sport

    Vorab: ich brauche keine Unterhaltung vom Hotel. Aber das, was ich im Vorbeigehen abends in der Hotelbar mitbekam, ließ mich schütteln: mäßige Alleinunterhalter, Magier auf Provinzniveau etc. Internet ist kostenpflichtig (2 Euro je halbe Stunde) und nur im Bereich der Rezeption verfügbar. Ausdrucken nur über die Rezeption möglich, indem man das, was man ausgedruckt haben möchte, an das Hotel mailt. Die Liege am Pool kostet 2 Euro pro Tag! Ich bin niemand, der den ganzen Tag am Pool liegt aber ich hätte mich gerne mal am Nachmittag für eine Stunde an den Pool gelegt, aber für die eine Stunde 2 Euro bezahlen? So etwas habe ich ja in einem Hotel der Kategorie noch nie erlebt.


    Preis-Leistung
  • Eher gut

  • Infos zur Reise
    Verreist als:Paar
    Dauer:2 Wochen im März 2012
    Reisegrund:Wandern und Wellness
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Jana
    Alter:41-45
    Bewertungen:1