Das Haus erscheint bei der Anfahrt wie ein langgezogener Bungalow. Vom Meer keine Spur zu sehen. Innen erst wird klar, das Haus erstreckt sich auf der Rückseite über 12 Stockwerke nach unten in den Steilhang zum Meer hin. Die Parkplätze für die Mietautos waren im Oktober gerade noch ausreichend obwohl das Haus nicht voll belegt war. Da es außer am Hotel keine Stellplätze gibt haben späte Heimkehrer, also die Gäste die außerhalb essen vermutlich Kummer. Es wurden gerade größere Bereiche saniert (Möbel, Sanitär Fliesen), jedoch waren die Arbeiten für uns nicht zu hören. Das Publikum war vielsprachig, auch altersmäßig gemischt, jedoch viel auf, dass kaum Kinder im Hotel waren. Wir hatten nur mit Frühstück gebucht. Über Service, Reingung und Verhalten der Hotelmitarbeiter können wir nur Gutes berichten. Wer hier selbst Auto fährt sollte mit Bergstraßen vertraut sein. Wir waren von der Vielfalt auf dieser kleinen Insel überrascht. Das Preisniveau für Restaurantbesuche liegt auf deutschen Level. Für Raucher, hier kosten Zigaretten (wie in Spanien) weniger als in Deutschland
Wir waren im unteren Teil des Hotels (11. Stock). Hier sind die Balkone kleiner, das Meer näher. Wer wie wir bei offener Balkontür schlafen will wird sich über den "Lärm" wundern, den der Atlantik zustande bringt. Ansonsten entsprach die Ausstattung und der Zustand dem erwarteten Niveau für Portugal und der Bewertung mit drei Sternen.
Der Speiseraum liegt in 9 Stock, wie schon erwähnt ab Rezeption nach unten, und liegt dennoch noch immer ca 50 Meter über dem Meer. Die lange durchgehende Fensterfront suggerierte ein Frühstück am Strand. Das Frühstück empfanden wir als ausreichend und schmackhaft. Einige Male gab es kleine lokale Spezialitäten und davon hätten wir immer gerne mehr in allen Hotels dieser Welt. Die sogenannte internationale Küche ist für mich eine unnötige Norm die regionale Genüsse verbringt. Trinkgelder waren nie Voraussetzung für einen freundlichen Service. Unser Wunsch auch mal Abends im Hotel zu essen war sofort erfüllt. Auch hier waren die Speisen gut und vielfältig.
Service empfinden wir am besten, wenn die Arbeit im Hotel gar nicht bemerkt wird, alle Wünsche erfüllt werden und das noch von freundlichen Menschen. Genau so war es und damit gut.
Das Haus liegt ca. 6 km westlich der Hauptstadt (Hafen), eine Trennung ist aber nicht mehr zu erkennen. Wegen der steilen Küste führen alle Wege erstmal bergauf und dann in vielen Kurven in die Stadt. In unmittelbarer Nähe des Hotels befinden sich keine Restaurants. Wir haben immer den Mietwagen benutzt. Leider war in unserer Urlaubswoche auch die kleine Uferpromenade beim Hotel gesperrt. Direkt am Strand zu gehen war je nach Wellengang möglich, wenn sie große Steine nicht stören. Allerdings endete der Weg rechts nach 300 und links nach ca 800 Metern ohnehin. Dafür gab es einen schönen und tiefen (2 Meter) Pool für die abendliche Schwimmrunde. Den Transfer haben wir nicht erlebt, da wir bereits im Internet einen Wagen ab Flughafen gebucht haben. Die Insel bietet ein sehr umfangreiches und solides Bussystem aber das eigene Fahrzeug war für spontane Entscheidungen einfach bequemer. Im Hotel werden von den Reiseveranstaltern auch Ausflüge angeboten die wir aber nicht gesehen und genutzt haben. Außer Portugiesisch wird häufig Spanisch (wegen der Ähnlichkeit) und Englisch als Zweitsprache verstanden.
Beliebte Aktivitäten
- Wellness
- Sport
Na ja, außer dem Pool wird keine passive Animation geboten. Wir waren tagsüber auch immer auf Tour durch die Insel. Abends bietet die Hotelbar eine kleine Animation, Volkstanz, Disco, jedoch nichts aufregendes.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 1 Woche im Oktober 2009 |
| Reisegrund: | Wandern und Wellness |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Viktor |
| Alter: | 51-55 |
| Bewertungen: | 9 |


