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Anja (19-25)
DeutschlandAus Deutschland
Verreist als Familie • Juli 2014 • 1 Woche • Strand
Sauberes Hotel ohne viel Schnick-Schnack
4,2 / 6

Allgemein

Das Hotel "Marinella", bestehend aus einem Hauptgebäude und einem Nebengebäude, liegt an der malerischen Küste Kalabriens. Es wirkt auf den ersten Blick klein und gemütlich. Die Hotelanlage war gut in Schuss und gepflegt. Es waren überwiegend italienische Gäste zu Besuch. 1. Ein Mietwagen ist wirklich praktisch. Jedoch sollte man keine Angst vor dem italienischen Verkehr haben. Vorfahrtsschilder- und Regelungen gelten nämlich im Süden scheinbar nicht. Die Leute schießen aus den Seitenstraßen heraus ohne nach links und rechts zu schauen, sie überholen an Stellen, wo es uns nicht einmal im Traum eingefallen wäre. Die meisten Straßen sind so eng das man wirklich vorsichtig durchfahren sollte, denn es kann immer ein verrückter Italiener um die Kurve gefahren kommen. Unser Seitenspiegel hat etwas darunter gelitten trotz jahrelanger Fahrerfahrung. Also, Vorsicht :) ! 2. Eine Kamera gehört ins Reisegepäck. Besonders den Sonnenuntergang am Capo Vaticano darf man sich nicht entgehen lassen.


Zimmer
  • Eher gut
  • Die Zimmer waren relativ klein aber ausreichend. Es war alles sehr sauber. Es gab einen kleinen Fernseher, einen Tisch und einen Stuhl, also es wirkte schon etwas leer und lieblos. Der Balkon war ok. Eine Minibar war nicht vorhanden. Der Safe war jedoch kostenlos und die Klimaanlage arbeitete einwandfrei. Das Bad war mit einer Dusche ausgestattet und wirkte ebenfalls sauber. Es gab allerdings nur eine freie Steckdose im ganzen Zimmer (und eine im Bad). Etwas wenig um Kamera, Handy, Ebookreader etc. zu laden.


    Restaurant & Bars
  • Eher schlecht
  • Im Hauptgebäude befindet sich das Restaurant. Man kommt sich etwas vor wie in einer Kantine, da die Tische sehr eng beieinander stehen. Oft wurden wir woanders hingesetzt, man hat also keinen festen Tischplatz.Die Nummern der Hotelzimmer stehen dann auf dem jeweiligen Tisch. Das Frühstück war stets gleich, nichts besonderes. Es gibt zwei Kaffeemaschinen zur Selbstbedienung. Brötchen, Joghurt und Obst sind vorhanden. Wurst und Käse sowie abgepackte Marmelade und Schokocreme werden ebenfalls geboten. Das Abendessen wird durch das Läuten einer Glocke (ja, wirklich) begonnen. Immer Punkt 20 Uhr. Wir waren etwas erstaunt; von Italien erwartet man (oder besser gesagt wir) Ruhe beim Essen. In diesem Hotel ging jedoch alles sehr schnell. Das 3-Gänge-Menü war innerhalb einer Stunde komplett abgewickelt. Es gab ein reichhaltiges Vorspeisenbuffet, wo wirklich leckere Sachen angeboten wurden. Die Kellner (definitiv keine Fachkräfte) lauerten schon und kamen sofort mit der Vorspeise angesprungen, wenn man die Gabel beiseite gelegt hatte. Und wie sie kamen. Es war jeden Abend ein Durcheinander, keine Struktur bei der Verteilung des Essens. Die Kellner schossen einfach immer hin und her und wussten meist nicht, wo sie schon waren. So kam es, das ich 3 Mal die Vorspeise bekam, was micht allerdings nicht störte, da es ein leckere Lasagne war. Allgemein waren wir jedoch eher enttäuscht vom Essen. Also nicht wirklich das, was man sich von Italien erwartet. Vielleicht hatten wir auch einfach falsche Erwartungen und vielleicht kann man den Süden einfach nicht mit dem Norden vergleichen. Jedenfalls waren wir etwas traurig das wir nie Parmesan zu Gesicht bekamen. Die Speisen waren im Schnitt nicht sonderlich gut. Der Fisch war jedoch meistens lecker und frisch. Uns wunderte auch, das wir die Getränke nicht gegenzeichnen mussten. Als wir dann die Zimmerrechnung bekamen, waren ein paar Dinge mit angegeben, die wir gar nicht bestellt hatten. Also auch da, Vorsicht !


    Service
  • Gut
  • Wir wurden sehr nett empfangen, auch wenn die gute Frau am Emfpang nicht so recht wusste, mit welcher Sprache sie uns entgegen kommen sollte. Also wurde es ein Misch-Masch aus Englisch und Deutsch. Es gibt allerdings auch eine Dame die aus Deutschland stammt und dort arbeitet. Vielleicht ist sie eine passende Ansprechpartnerin bei Fragen. Alle Mitarbeiter des Hotels waren stets höflich und nett. Das WLAN kostet am Tag 1 Euro. Zu beachten ist jedoch, das man sich nicht mit zwei oder mehr Geräten gleichzeitig anmelden kann. Ebenfalls zu beachten ist, das man sich jedes Mal neu anmelden muss, nachdem man das Wlan ausgeschaltet hat. Dies war oft etwas nervenaufreibend, da es nicht immer beim ersten Mal funktioniert hat. Stand die Verbindung dann, konnte man nicht meckern, es war ziemlich flott.


    Lage & Umgebung
  • Gut
  • Als wir in Lamezia Terme ankamen, freuten wir uns riesig; endlich wieder Urlaub in Italien! Die warme Luft schlug uns entgegen und wir machten uns dann auf den Weg um unsere Koffer zu holen. Die Fahrt zum Hotel dauerte ca. 2 Stunden und wir bekamen schon dort einen kleinen Einblick, was die Italiener im Süden unter Autofahren verstehen. Die nächst größere Stadt ist Tropea die man gut mit einem Mietwagen erreichen kann. Die Zugverbindungen sind hingegen eher schlecht wurde uns gesagt. In dem kleinen Ort Ricadi ist hingegen nicht viel los, was uns aber nicht weiter störte da wir eher zum Baden da waren und nicht zum shoppen. Es gibt jedoch in der Nähe (Straße hoch) einen kleinen Supermarkt und ein wirklich wunderschönes Geschäft mit typisch Kalabresischen Artikeln wie etwa ein spezieller Mandelwein. Für alle Hausfrauen- und Männer wird wahrscheinlich ein Traum wahr, denn in jedem Ort den wir besuchten, gab es kunstvoll bemalte Keramikartikel vom Salzstreuer bis hin zur Küchenuhr. Wirklich sehr hübsch aber auch sehr teuer. Die Entfernung zum Strand ist relativ gering, jedoch sollte man beachten das die Straße dahin sehr steil ist. Ich denke wir haben so 5-7 Minuten zum hinunterlaufen und 10-13 Minuten zum hochlaufen gebraucht. Es verkehrt auch ein kostenloser Shuttlebus zum Hotel, jedoch zu sehr ungünstigen Zeiten meiner Meinung nach. Wer will schon erst um 11 oder um 12 zum Strand fahren? :D


    Aktivitäten
  • Eher gut
  • Beliebte Aktivitäten

    • Strand

    Es gab einen Tanzabend im Hotel. Die Musik war jedoch nicht so unser Ding. Aber die Italiener gingen voll ab! Es war schon lustig zuzuschauen. Den Pool haben wir nicht genutzt. Am Strand gibt es hoteleignene Strandliegen mit dazugehörigen Sonnenschirmen, die schlechten Liegen in den hinteren Reihen sind kostenfrei und die besseren Liegen in den ersten drei Reihen sind gebührenpflichtig (5 Euro pro Liege). Es ist ein kleiner Strandabschnitt, wo man wirklich wieder sehr eng zusammengeklatscht liegt. Denn auch andere Hotels haben dort ihre hoteleigenen Strandliegen. Das Wasser war herrlich (jedenfalls am ersten Tag)! himmelblau und klar. Wirklich sehr angenehm. Die restlichen Badetage waren keine richtigen. Die Wellen waren zu hoch und der Bademeister hat manche Leute auch zurückgepfiffen. Duschen waren gegen Gebühr nutzbar. Das Strandrestaurant ist wirklich sehr empfehlenswert.


    Preis-Leistung
  • Eher gut

  • Infos zur Reise
    Verreist als:Familie
    Dauer:1 Woche im Juli 2014
    Reisegrund:Strand
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Anja
    Alter:19-25
    Bewertungen:9