Das auf einer Anhöhe gelegene Hotel mit Meerblick teilt sich in ein Hauptgebäude mit Rezeption, Speisesaal, Terrasse, sehr kleiner Bar und Zimmern, sowie ein Nebengebäude mit Zimmern auf der ggü. liegenden Straßenseite (nicht stark befahren-Seitenstraßencharakter) Ein sehr kleiner Pool mit stets freien Liegen ist vorhanden. Das Meer mit hoteleigenem Privatstrand ist fussläufig in 5-10Min über die relativ stark abfallende Straße erreicht Außerlich und Innen macht es grundsätzlich einen modernen und sauberen Eindruck...der Teufel liegt im Detail...! Das Hotel bietet Halbpension mit einem nicht erwähnenswertem Frühstück (schade) und Abendessen in Mehrgangmenüform um 19:30. Die Gäste waren um diese Jahreszeit primär deutschsprachig und italienisch. Tipp für Frauen, die einen Haarfön nutzen: Den eigenen mitbringen Der Hotelfön ist schlicht gesagt "schrottige Deko"
Nachdem uns ein Zimmer mit Ausblick auf das hintere Dach und den klappernden Küchenabzug angeboten wurde, präsentierte man uns auf Kopfschütteln ein Zimmer mit Meerblick. Dafür verlangte man jedoch einen Aufpreis von 10€ pro Tag mehr-Frechheit! Auf erneutes Kopfschütteln wurde uns ein Appatement in einer eher gänzlich abgelegenen Ferienanlage angeboten oder abschließend wahlweise ein Zimmer im Nebengebäude. Dieses nahmen wir im weiten in Anspruch. Das Zimmer ist relativ charmelos aber zweckmäßig eingerichtet. Eine Klimanalage, kostenloser Safe und TV sind vorhanden. Hier und da zeigen Möbel und Inventar starke Abnutzungserscheinungen (z.B. zerbrochene Lampenfassungen, die auch nicht behoben werden. Die Dusche ist von schwarzem Schimmel stark befallen. Der Kleiderschrank riecht derart unangenehm, dass man seine Sachen dort nicht bei geschlossenen Türen verwahren kann, da diese dann den Geruch annehmen. Ein Beiddecke/Wolldecke auf dem Schrank roch derart nach gammeliger Hundedecke, dass diese aus dem Zimmer verbannt wurde-wiederlich! Das Zimmer war abschließend zweckmäßig als Übernachtungsstätte geeignet, mehr jedoch nicht...!
Das Frühstück ist aus unserer Sicht leider wenig ansprechend. Es findet zwischen 7:30 und 10h statt. Kommt man zu früh gibt es noch keine Brötchen, kommt man ab 9h gibt es keine mehr. Zur Auswahl: Es gibt grundsätzlich täglich nicht wechselnd eine Sorte weiße Brötchen (meist labberig, statt knusprig) und einen Laib Brot, von dem man sich Scheiben abschneiden kann Dazu je eine Sorte Wurst, Kochschinken und Käse. Nougatcreme, Marmelade und Honig gibt es charmelos in kleinen Plastik-Aufreiß-Päckchen. Abseits gibt es noch Flakes und eine Sorte Joghurt. Kaffee und 2 Sorten furchtbar künstlichen Saft (Ananas/Grapefruit) gibt es aus dem Automaten. Das Abendessen wird jeweils punkt 19:30h mit einer Glocke eingeleitet. Zunächst kann sich dann jeder als Starter im Akkord etwas trockenes Brot nehmen und dieses mit einem scharfen Peperoniöl beträufeln. Nachdem dieses verspeist ist, wird einem schon die Vorspeise (meist Pasta oder Suppe) rationiert vorgesetzt-stets sehr lecker. Man kann bei Vorspeise und Haupmahlzeit jeweils zwischen 2 Varianten wählen. Ab dem Vortag muss man sich dazu jeweils in einer Liste eintragen. Die Hauptspeise (ebenfalls rationiert) wird alsbald ebenfalls serviert, in einer Art, dass Gemütlichkeit gar nicht erst aufkommen kann. Zu der Hauptspeise-meist einmal landestypisch Fisch und einmal etwa eher deutsches-wurden in buffetform Beilagen angeboten Diese wechselten täglich kaum. Es waren in der Regel Auberginen, Zwiebeln, Kartoffeln und ähnliche Variationen in reichlich Öl ertänkt. Dazu gab es Blattsalat, peinlich geschmacklose Tomaten (hallo, wir waren in Italien...die Märkte waren voll mit sonnengereiften Tomaten) und rohe Zwiebeln. Dazu gereicht wurde Balsamico oder man glaubt es kaum...Öl Im Speisesaal gibt es keine freie Sitzplatzwahl...man sitzt dort, wo das Kärtchen mit der Zimmernummer ist...immer am gleichen Tisch...immer die gleichen Nachbarn...! Getränke werden auf die Zimmernummer geschrieben und am Urlaubsende abgerechnet.
Das Personal ist stets überaus bemüht und freundlich, hängende Gesichter habe ich dort nie erlebt. Nahezu alle sprachen etwas oder auch mehr deutsch. Eine Servicedame der Rezeption ist deutsch und bei schwierigen Angelegenheiten die Ansprechpartnerin schlechthin. Jeder war auch gerne beratend tätig, wenn er gefragt wurde. Die Zimmer werden täglich gereinigt und Handtücher gewechselt.
Der Strand ist über eine stark abfallende Straße in 5-10 Minuten erreicht. Vom Hotel werden dort an einem privaten Strandabschnitt meist kostenlose Liegen mit Schirm vorgehalten. Die ersten beiden Stuhlreihen am Wasser sind stark begehrt und daher kostenpflichtig...die anderen sind aber nicht weniger interessant...! Im gleichen Strandabschnitt haben allerdings auch andere Hotels ihre Liegen...man ist also nicht wirklich allein! 5-10 Min fussläufig bergauf ist ein kleiner Supermarkt gelegen, bei dem man sich mit Getränken und Kleinkram versorgen kann. Ausflugsmöglichkeiten verschiedener Art werden vom Hotel angeboten, empfehlenswert ist hierbei ein Tagesausflug per Schiff zu drei der 7 Äoloschen Inseln, u.a. der aktiven Vulkaninsel Stromboli. Ansonsten bieten sich Wassersportaktivitäten direkt am Strand.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Der Pool ist sehr klein und wurde in unserer Woche nicht oder kaum von Gästen genutzt. Am sauberen Strand kann man einiges an Wassersportaktivitäten buchen. Die wasserqualität ist hervorragend. Einzig Feuerquallen könnten den Badespaß vereinzelt trüben. Das Hotel bietet geführte und organisierte Ausflugsmöglichkeiten an.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 1 Woche im September 2010 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Marc |
| Alter: | 31-35 |
| Bewertungen: | 2 |


