- Preis-Leistungs-VerhältnisSchlecht
Das Las Palmeras ist ein kleines Hotel mit 68 Betten. Sehr familiär!! Man wird von Anfang an geduzt. Das Hotel soll renoviert worden sein, dabei sind wohl die oberen Zimmer, mit Meerblick und Blick auf den Golfplatz (von jedem nur ein Zipfelchen zu sehen), vergessen worden. Freizeitangebote gibt es außer Tischtennisplatte, Schwimmbecken? und kleiner Spielplatz (Lage nicht gerade ungefährlich mit Stufen), im Hotel selber keine. Die Sauberkeit der Zimmer läßt auch zu wünschen übrig. Preis/Leistungsverhältnis ist nicht gerechtfertigt (Zimmer/Essen/Sauberkeit). Die Getränke sind extra zu bezahlen und hier stimmt der Preis. Das Frühstücksbuffet ist ein Witz. Da kommt man sich vor wie in einer Kaserne. Abendessen ist ganz ok. Die Nationalität der Gäste ist europäisch. Jeder Altersgruppe. Behindertengerecht sind die unteren Zimmer. Wo es aber schon lauter werden kann, wenn Kinder spielen. Die hinteren Zimmer blicken auf ein Haus und den Parkplatz. Wer in dem Ort Urlaub machen möchte findet bestimmt ein Hotel, das dem Preis/Leistungverhältnis entspricht. Außerdem ist das nicht der einzigste ruhige Fleck auf der schönen Insel. Einfach Auto mieten und rumfahren. Empfehlenwert ist die Autovermietung Centaurocar am Flughafen. Nicht auf das Angebot von dem Besitzer vom Las Palmeras eingehen, ist zu teuer. Hatten z.B. einen Ford für 116.-Euro die Woche ohne SB.
Von Renovierung in den oberen Zimmern nichts zu sehen. Zimmer zu klein und sehr hellhörig. Das Bad ist eine Zumutung (Toilettenpapierhalter und Spiegelschrank defekt), Duschecke sehr eng. Der Kleiderschrank ist gerade für 1 Woche ausreichend ( 2 Personen ). Die Betten erinnern an Kasernenbetten, Deckenventilator kann man sich sparen (verteilt nur die Wärme), Klimaanlage wäre angebrachter. Balkon ist auch nicht übermäßig groß. Zusammenkünfte auf den Zimmern und Musik hören verboten!!! Wie schon oben beschrieben ist der Meerblick ein Witz. Man sieht eher das unansehnliche Dach der Küche und dem Speisesaal und dann erhascht man ein Fleckchen Meer. Wenn abends gekocht wird, zieht alles in die Zimmer. Im allgemeinen ist der Preis für die Zimmer zu hoch.
Zur Gastronomie kann ich nur sagen: Finger weg vom Frühstück. Wie oben schon beschrieben geht es zu wie in einer Kaserne. Um Spiegelei mit Speck zu bekommen muß man anstehen, denn die Chefin macht die Essensausgabe. Wenn man nicht ausdrücklich 2 Spiegeleier auf einem Teller verlangt bekommt man 1 Ei mit 1 Streifen Speck. Kaffeausgabe erfolgt auch über die Luke. 1 kleine Thermoskanne für 2 Personen, und wehe man möchte Nachschub. Die Frühstückseier hart, Semmeln abgezählt, Orangensaft u. Joghurt in der Obhut der Chefin. Die Gläser für O-Saft haben die Größe eines großen Schnapsglases. Und nicht zu vergessen das reichhaltige Obst, das spätestens nach 1 Stunde ausgegangen ist. Und es wird auch nichts mehr aufgefüllt. Das Abendessen: bestehend aus Vor,-Haupt,- und Nachspeise. Die Vorspeise: zur Auswahl Salat oder Suppe ( beim Salat hatte man das Gefühl, daß er abgezählt wurde, Suppe nicht schlecht wenn man die deutsche Küche bevorzugt ). Die Hauptspeise bestehend aus einem Stck. Fleisch od. Fisch, Kartoffeln/Reis/Nudeln (kann man wählen) und den angeblich selber gemachten Saucen (habe schon bessere gegessen). War aber sonst ganz ok. Die Portionen ein bischen zu wenig, außer man ist auf Diät. Bei der Nachspeise konnte man zwischen einem Tellerchen Obst, etwas Süßem (Eis, Flan i. Becher etc.) oder was Flüssigem wählen. Wer im Urlaub unbedingt Wert auf deutsche Küche legt, ist hier richtig.
Der Service ( wenn man das so bezeichnen kann ) ist eine Katastrophe. Man wird von Anfang an geduzt, gehört sich nicht, wenn man älter ist als der Grünschnabel. Es gibt eine strenge Essensordung: Frühstück 8:30-10:00 ( wehe man kommt 1 Minute zu spät, dann wird einem die Wurst-Käseglocke vor der Nase weggezogen ) Abendessen 19:00-21:00 ( man sollte gleich um 19:00 kommen, später gerät der "Oberkellner" ins rotieren. Vom Servieren hat er keine Ahnung, da er das Essen quer über den Tisch serviert, wobei es leicht passieren kann, daß er dabei das Glas Rotwein verschüttet. Beschweren braucht man sich gar nicht erst, man ist ja eine große Familie!!! Auf deutsch: es interessiert keinen. Die Kellnerin dagegen war sehr höflich und aufmerksam. Versteht jedenfalls was von ihrem Job. Die Putzfrau hat auch keine Ahnung wie man richtig sauber macht. Sie verteilt lieber den Dreck, als wegzufegen/wischen. Mitte der Woche haben wir uns erlaubt die Handtücher auf den Boden zu legen (ist so üblich um neue zu bekommen), 3 Stunden später hingen die selben dreckigen Handtücher wieder am Haken. Haben uns beschwert und der Kommentar war: sie hat wohl heute einen schlechten Tag!!! Kaum zu glauben, ist aber so. Am Abreisetag wird ab 8:30 an die Zimmertür geklopft, das heißt, man wird aufgefordert die Zimmer zu räumen, damit die Putzfrau die Zimmer machen kann.
Die Lage des Hotels ist generell nicht schlecht, liegt etwas abgelegen und daher ist für Ruhesuchende geeignet. Die Angabe der Entfernung zum Strand in der Beschreibung des Hotels stimmt nicht überein. Oder vielleicht haben wir ein anderes Zeitgefühl von "wenige Gehminuten entfernt". Im Ort selber gibt es Einkaufsmöglichkeiten. Wer ein größeres Angebot ( Einkaufen und Strand) haben möchte, fährt lieber nach Cala Ratjada. Transferzeit zum Flughafen beträgt ca. 45 Minuten mit Auto.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Sport- und Freizeitangebote im Hotel selber nicht vorhanden, gegen Gebühr kann man ins Internet. Das Schwimmbecken ist eher was für Kinder. Liegen und Sitzgelenheiten sind vorhanden. Golfplätze in näherer Umgebung.
Infos zur Reise | |
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Verreist als: | Paar |
Dauer: | 1 Woche im September 2004 |
Reisegrund: | Strand |
Infos zum Bewerter | |
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Vorname: | Stephanie |
Alter: | 36-40 |
Bewertungen: | 1 |