- Preis-Leistungs-VerhältnisEher gut
Wie bereits von Vorschreibern erwähnt, handelt es sich beim Edera um ein wirkliches Hotel über mehrere Etagen mit 24h besetzter Rezeption, Lobby und Frühstücksraum. Von der Straße aus betrachtet wirkt die Fassade zunächst evtl. etwas abschreckend. Innnen ist es jedoch geschmackvoll eingerichtet und sauber. Bei Abreise muss man separat die lokale Steuer in Höhe von EUR 2,- pro Person und Tag entrichten. WLAN wird kostenlos angeboten, jedoch lässt der Empfang auf dem Zimmer teils zu wünschen übrig. Zudem ist es nicht verschlüsselt. Die Geschwindigkeit reicht aus, um Bilder in annehmbarer Zeit auf Facebook hochzuladen. In der Lobby befindet sich ein PC mit Drucker. 5 Min Internet kosten EUR 0,50. Auch wenn das Zimmer einige Schönheitsfehler aufwies haben wir uns doch wohl gefühlt in dem Hotel. Zu der Zeit, in der Lage und in der Preiskategorie schien es uns der beste Kompromiss. Wir würden daher es daher wieder buchen. In der Via Poliziano findet man einige sehr kleine Lebensmittelhändler, die teils bis spät in die Nacht offen haben. Das Preisniveau ist zwar nicht gerade niedrig, für die Erstversorgung mit Wasser, Bier oder Wein reicht es aber auf jeden Fall. Etwas weiter Richtung Pza. Vittorio Emanuele ist auch ein CONAD gelegen, der jedoch recht früh schließt. Restaurants findet man in der Nähe aller Arten: - Gleich in der Nähe des Edera auf der rechten Straßenseite Richtung Pza. Vit. Em. Stets recht gut voll. - Ecke Via Poliziano/Merulana: Das La Cuccuma, eher Schnellimbiss, nicht getestet. - Ecke Via Poliziano/Merulana: gegenüber vom La Cuccuma: Verhältnismäßig günstig (Hauswein 0,5 l rot für EUR 6,-), nettes Personal, guter Service gutes Essen, Sitzgelegenheiten innen und außen. - Ecke Via Merulana/dello Statuto, das Il Pasticciaccio: Preise moderat, Service geht so, Essen ok. Bis 21 Uhr Antipastibuffet inkl. Getränk für EUR 9,- - diverse weitere Restaurants/Bars in der Via Merulana - Oppio Café, Via Nicola Salvi, an der Westseite des Parco Oppio, vis á vis des Colosseo: von 17-21 Uhr reichhaltiges und schmackhaftes Antipasti-Buffet inkl. Getränk für EUR 10,-
Unser Doppelzimmer lag im dritten Stock über dem Hoteleingang und ist mit ca. 17 m² recht großzügig bemessen. Wie wir sehen konnten, sind nicht alle Doppelzimmer so groß. Das Design mit den schweren Vorhängen, den Verzierungen, etc. ist sehr verspielt, man könnte auch sagen: bieder. Es strahlt jedoch eine Gemütlichkeit aus. Was allerdings sofort auffällt ist, dass es an der Pflege/Wartung hapert: So rollen sich teilweise die Ecken der Tapete hoch, die Abdeckung der Klimaanlage war nicht richtig montiert, fehlende Knöpfe der Schubladen waren gar nicht oder nur durch andere Modelle ersetzt. Im Bad war der Lüfter derart verstaubt, dass er sicher keine Luft mehr bewegte, zudem löste sich ständig die Drückerplatte für die WC-Spülung. Die Reinigung des Zimmers war eigentlich ok, allerdings fand man an Tapete, Nachttisch und Schrank noch Schmutz in Form von braunen Spritzern. Diese zu entfernen wäre eigentlich ein leichtes. Das Zimmer ist mit Doppelbett, Minibar, Klimaanlage (mit Fernbedienung), Fernseher, Tisch, Stuhl und Schrank ausgestattet. Das Bett ist ca. 2 m lang, verfügt über recht straffe Matratzen und eine große Decke. Zusatzkissen liegen im Schrank. Im Schrank und den Nachttischen ist ausreichend Stauraum für Kleidung für eine Woche vorhanden, auch wenn die Raumaufteilung im Schrank suboptimal ist. Der Röhren-TV ist schon ziemlich in die Jahre gekommen, die Fernbedienung möchte man nur ungern ohne Handschuhe anfassen. Es stehen bis auf CNBC auschließlich italienische Programme zur Verfügung. Diese sind jedoch mitunter derart verrauscht, dass man das Senderlogo nur schwerlich erkennen kann. Die Minibar verrichtet recht lautstark ihren Dienst. Wer empfindlich ist, stellt sie etwas wärmer oder schaltet sie nachts komplett aus. Die Klimaanlage haben wir nicht benötigt. Das Zimmer ist leicht hellhörig. Lautere Unterhaltungen der Nachbarn bekommt man leise mit. Ebenso wie die Wassergeräusche aus dem Nachbarbad. Der Hotelflur ist mit Teppich ausgelegt. Das Bad ist sehr geräumig und schön eingerichtet. Neben einem Bidet ist auch ein Föhn vorhanden. Allerdings fehlen die Abflussstopfen, sodass man aufpassen muss, dass einem nicht Schmuck oder Verschlusskappen hineinfallen! Duschgel und Seife sind vorhanden. Das Bad war stets sauber, auch die Dusche wies keinen Schimmelansatz auf. Die Handtücher wurden täglich gewechselt.
Im Hotel wird nur Frühstück angeboten. Es wird im Souterrain zw. 7.30 Uhr und 10.00 Uhr eingenommen. Für italienische Verhältnisse fällt es üppig aus. Es stehen bereit: - Orangen- und Ananassaft - frisches Obst - Dosenobstmix und -plaumen - versch. abgepackte Joghurt - 1 Sorte Brötchen - abgepackter Zwieback - 4 Sorten Wurst - 1 Sorte Scheibenkäse - Cornflakes - aufgeschnittene Tomaten - diverse Sorten Marmelade und Nuß-Nougat-Creme - diverse Kuchen und süße Gebäckteile. Der Kaffee bzw. Tee wird am Tisch serviert. Kaffee und Tee waren gut, der Cappuccino nicht so der Brüller. Das Buffet war stets reichlich gefüllt und wurde bis zum Ende nachgelegt. Die Brötchen waren recht trocken bestanden eigentlich mehr aus Luft als aus Teig.
Die Mitarbeiter an der Rezeption sprechen meist Englisch und teils sogar Deutsch. Sie sind stets nett und hilfsbereit. Da an unserem Abreisetag die Warmwasserversorgung auf unserem Stockwerk ausgefallen war, bot man uns an, in einem Zimmer auf einem anderen Stockwerk zu duschen. Ein Schließfach gibt es nur an der Rezeption. Dieses enthält wie ein Bankschließfach einen herausnehmbaren Metallbehälter, der jedoch für ein 10" Tablet zu klein ist.
Das Edera befindet sich im Stadteil Esquilino in einer eher ruhigen und beschaulichen Wohngegend. Die Via Poliziano ist eine kleine Einbahnstraße, in der sich der Verkehr in Grenzen hält. Die Stationen Colosseo (Metro B) und Vittorio Emanuele (Metro A) sind in ca. 8 min. Fußmarsch zu erreichen. Für Ausflüge zu Fuß ins antike Rom ist die Lage optimal. Zu Foro Romano, Colosseo, Palatino, Foro di Traiano, S. Giovanni in Laterano, etc. gelangt man in weniger als 20 min. Den Hauptbahnhof Termini erreicht man über die Metro A ab Vittorio Emanuele. In der Via Merulana verkehren auch einige Buslinien. Diese haben wir jedoch nicht benutzt. Da die Metro A im Takt von wenigen Minuten fährt, ist sie wahrscheinlich der schnellere Weg. Zudem sind Busse häufig überfüllt und die Möglichkeiten, Gepäck mitzuführen begrenzt.
Beliebte Aktivitäten
- Kultur & Erlebnis
- Ausgehen & Nightlife
Infos zur Reise | |
---|---|
Verreist als: | Paar |
Dauer: | 3-5 Tage im Mai 2013 |
Reisegrund: | Stadt |
Infos zum Bewerter | |
---|---|
Vorname: | Michael |
Alter: | 41-45 |
Bewertungen: | 22 |