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Glenn (51-55)
DeutschlandAus Deutschland
Verreist als Familie • Juli 2008 • 2 Wochen • Strand
Schön gelegenes, lautes und verwohntes Hotel
2,6 / 6

Allgemein
  • Preis-Leistungs-Verhältnis
    Sehr schlecht

Das T-förmige Hotel liegt zwischen der Küstenstraße (direkt hinter dem Hotel) und dem Strand. Es hat 4 Stockwerke. Die normalen Doppelzimmer blicken auf den Pool und Pinienhain, ab 3. Etage auch aufs Meer (laut; siehe Zimmerbeschreibung)); die Familienzimmer mit Etagenbetten liegen in Richtung Bucht und Gallipoli, mit zusätzlichem Blick auf auf den Parkplatz. Der Bau ist nüchtern, sicherlich 25 Jahre alt, vielleicht noch älter, was man auch an vielen Stellen merkt. Es wird Halbpension und Vollpension angeboten. Behinderte finden Fahrstuhl und Rampen vor. Das Publikum bestand zu 95% aus Italienern, Familien aber auch viele ältere Gäste im guten Rentenalter. Die Poolanlage ist groß mit meistens ausreichend Liegestühlen und Schirmen (keine Bademütze notwendig, wie sonst fast überall, zumindest in guten Hotels üblich), soweit keine Fremdgäste kommen, was leider der Fall ist. Kombinierter Tennis- und Fussballplatz vorhanden. Ohne Auto ist man sehr eingeengt. Im Verhältnis zu anderen Reisen im Mittelmeerraum schlechtes Preisleistungsverhältnis. Da jedoch fast ausschliesslich italienische Gäste dieses Hotel besuchen, wird sich weder am Essenskonzept, noch an den heruntergeranzten Zimmern etwas ändern, Schade! Wer trotzdem das Abenteuer wagt, sollte sich entweder mit höheren Nebenkosten für zusätzliche Verpflegung einrichten (ich bin jeden Tag mit einem meiner Söhne nach Gallipoli zu Eseen gefahren) oder einen elektrischen Backofen für kleinere Snacks im Zimmer mitnehmen (kein Scherz!). Als Fazit kann ich nur feststellen, dass dieses Hotel keinesfalls den 3-Sterne Standart im südlichen Europa entspricht; auch wenn die Außenanlage teilweise ansprechend ist, ist die Inneneinrichtung, auch der Gemeinschaftsräume, sehr alt und verwohnt. Hier ist sicherlich seit Jahren nicht mehr renoviert oder neu möbliert worden, insbesondere nicht bei den Zimmern, wie schon ausgeführt. Kurz vor Reiseende wurde im Bereich der Musikdarbietungen neue Tische und Stühle aufgestellt.


Zimmer
  • Schlecht
  • Ein Kühlschrank und ein Fernseher machen noch lange kein Zimmer der 3-Sterne-Kategorie. Die Zimmer sind einigermaßen groß, die Möbel uralt, vielleicht sogar noch das Erstmobiliar. Die Möbel sind verschrammt und abgewetzt, Holzteile teilweise abgesplittert. Die uns bekannten 4 Zimmer hatten bis 3 m lange Risse in den Wänden und viele Spinnweben und Staub. Der Balkon ist winzig. 2 Personen können unbequem darauf sitzen. Balkonmöbel gibt es nicht. Die Balkontüren schliessen nicht luftdicht ab. Zimmer sind seit Jahren nicht renoviert worden; praktisch müsste das gesamte Zimmer einschliesslich Möbel saniert werden. Das Bad ist gearde einmal etwas mehr als 2m² klein; die Dusche ist lediglich 60 x 80 cm groß, nichts für Konfektionsgröße 52 und größer (mit meiner Konfektionsgröße 48 war das schon eine Quälerei). Man kann sich kaum bewegen, Die Dusche ist verkalt und rostig, wie auch das Handwaschbecken und der Wasserhahn. Die Duschtüren klemmen. Damit man nicht den Nachbarn auf der Toilette hört, da 2 Zimmer immer einen Luftschacht teilen, geht beim Lichtanmachen Musik an. Wer sein Zimmer in Richtung Pool hat muss 5 x in der Woche von ca. 19 - 23: 30 Uhr laute Musik über sich ergehen lassen, denn genau unterhalb der meisten Zimmer zur Poolseite wird die Abendunterhaltung dargebeten.


    Restaurant & Bars
  • Eher schlecht
  • Ehrlich gesagt frage ich mich, wie einige der Vorkritiker der Küche 5 oder sogar 6 Sonnen geben können. Waren diese noch nie in einem preislich vergleichbaren Hotel in Spanien oder der Türkei? Ich kann mir nur vorstellen, dass diese Vorkritiker keine Vergleichmöglichkeiten hatten, um hier tatsächlich kompetent eine Meinung abgeben zu können. Ich versuche es nachfolgend objektiv zu bewerten, da ich bis zu diesem Urlaub gerne und oft nach Italien gefahren bin. Also das Frühstück ist für einfache 3* o. k.; es gibt einen Automaten für verschiedene Kaffeesorten und Teewasser, mehrere Teesorten. 2 Saftsorten und 3 oder 4 Wurst und Käsesorten, Croissants und Cornflakes/Müsli. Keine Eier oder Eierspeisen. 2 Wochen das gleiche Brotangebot (Croissants und harte Brötchen). Wurst und Käse bleiben ebenfals 2 Wochen gleich. Nach fast einer Woche merkten wohl die Verantwortlichen, dass das Frühstück ein wenig eintönig war und es gab kleine Waffeln, die zugeteilt wurden, da der zuständige Ober nicht in der Lage war vorab auf Vorrat die die Waffeln herzustellen. Das Frühstück wird im Freien unter einem Pinienhain eingenommen, meistens mit einem Gitarrenspieler. Eigentlich eine nette Idee, wären dort nicht eine Vielzahl von Wespen, vor denen selbst die Ober Furcht hatten. Also beim Essen und vorallem beim Trinken ist größte Vorsicht angeraten. Das Abendessen ist mehr als gewöhnungsbedürftig und bestimmt nicht typisch italienisch oder apulisch. Es gibt 3 Hauptspeisen und zwar fast immer Huhn, Fisch oder kalte Platte. Während unseres Aufenthaltes von 15 Tage gab es 2 x ein Fleischgericht. Auch wenn meine Familie ein wenig die italienische Sprache versteht, muss man sich die hochtrabenden Bezeichnungen der Speisen in der Menükarte von den beiden Oberkellnern übersetzen lassen. Praktisch kann man sich das auch schenken, denn wenn es Hühnchen gibt oder Fisch, dann gibt es nur ein nacktes Stück Fisch (1 x mit Remoulade!!!) oder 1/4 nacktes Hühnchen, garniert mit einer Zitronenscheibe. n i c h t s weiter, also keine Beilage oder Sauce!!. So musste man vom Vorspeisenbuffet kaltes Gemüse (das Vorspeisenbuffet beinhaltet nur kalte Speisen) mit dem Hauptgericht essen; allein die beim Vorspeisenbuffet im Laufe des Essens servierten Pizzastücken waren warm und fanden sofort Absatz. Aber 2 Wochen nur eine einfache Pizza Magharita wird auch mal eintönig. Nur einmal gab es an einem Tag 2 oder 3 Pizzen mit anderem Belag, der scheinbar raus musste. Die kalte Platte bestand zumeist aus 4 Stück Käse oder Wurst und etwas Grünzeug, was sicherlich nicht die Bezeichnung "Hauptgericht" verdiente. Als Vorspeise gab es Suppe (mal geniessbar, mal nicht, da hat jeder seinen eigenen Geschmack) und Nudeln in verschiedenen Variationen, wobei es keine Lasagne, keine Tortelini oder Spagetti gab. Auch Pommes Frites, die es eigentlich in jedem Hotel für Kinder gibt, gab es nicht. Es gibt auch keine Mayonnaisensalate. Das Brot ist zumeist sehr hart, wirkt wie 2 oder 3 Tage alt. 2 x die Woche gibt es einen Themenabend; hier wartet man bis zu 1 1/2 Stunden bis zum Ende des Essens bei Musik und muss auch hier aufpassen, dass die keine Insekten von den Bäumen fallen, da diese Themenabende auch im Pinienhain stattfinden. 2. 5 Sonnen weil das Frühstück zwar eintönig aber für einfach 3* o. k. war, obwohl im Verhälnis zum Preis man mehr verlangen kann.


    Service
  • Schlecht
  • Da meine Söhne ein eigenes Zimmer hatten, wir ausdrücklich vom Hotel 2 Meerblickzimmer im 3. oder 4. Stock schriftlich durch das Hotel zugesagt bekamen, jedoch eine Woche in der 1. Etage ohne jeglichen Meeresblick verweilen durften, haben wir durch den Umzug in der 2. Woche 4 Zimmer kennen gelernt. Die Reinigung war durchweg mäßig, Spinnweben und Staub, sowie Rost und Kalk wurden 2 Wochen lang nicht entfernt, obwoh regelmäßig eine Reinigung erfolgte. Der Kalk und Schmutz war wohl schon so lange vorhanden, dass er sich nicht entfernen liess. Die Sprachkenntnisse der Angestellten sind bescheiden. Deutsch spricht nur ein Angestellter an der Rezeption, der natürlich nicht immer anwesend ist; mit englisch kann man sich einigermaßen, aber auch nicht mit allen Angestellten an der Rezeption verständigen. Mit Beschwerden geht man so um, dass man vertröstet und teilweise "auf dumm umschaltet". Meinen Hinweis, das Hotel hätte uns 2 Zimmer mit Meeresblich im 3. oder 4. Stock schriftlich zugesichert, wurde mit Ahnungslosigkeit abgetan. Ein Anekdötchen zum weiteren Service: Ich wollte Tennis spielen und bat um entsprechende Schläger und Bälle an der Rezeption. Ich sollte mich dafür bei der Animation melden. Da dieser direkt neben mir stand, teilte die Rezeptionsdame diesem meinen Wunsch mit, der daraufhin meinte, er müsse sich zunächst duschen (???? ist das die Servicewüste Italien???) und werde nach 20 Minuten, die Schläger zum Tennisplatz bringen. Nach 40 Minuten meldete ich mich erneut bei der Rezeption und fragte, wo nun die Schläger bleiben. Die Rezeptionsdamen nahm Kontakt zu dem Animateur auf, der nun beim Essen war und derzeit nicht die Möglichkeit sah, mir die Schläger auszuhändigen. Soviel zum Service des Hotels!!! Im Speisesaal sprechen nur die beiden Oberkellner etwas deutsch.


    Lage & Umgebung
  • Eher schlecht
  • Der Strand mit kleinen Dünen liegt direkt vor der Anlage; tolles, flaches Meer, schöner Blick auf Gallipoli. Man liegt ziemlich eng, ca. 3m Abstand zwischen den Schirmen (im 4*-Nachbarhotel Costa Brada ist der Abstand 5m und obwohl das Hotel nur eine Kategorie höher ist, ist der Unterschied beider Hotels mindestens 2 Sterne hinsichtlich Inneneinrichtung und Außenanlage). Im Juli ziemlich voller Strand, laut und so nichts für Ruhe suchende Gäste (Schulferienzeit in Italien). Strand in Richtung Gallipoli o. k.(Möglichkeit was kleineres wie Sandwich zu essen, aber auch sehr voll), in der anderen Richtung ungepflegt, da öffentlicher Strand trotz Naturschutzgebiet. Teilweise wird der Hotelstrand von den Badenden des öffentlichen Strandes mitbenutzt, trotz Strandpersonal. Im Hotel gibt es unterhalb der Doppelzimmer in Richtung Pool 5 x die Woche laute Musik und Tanz, so laut, dass man die Musik auch bei geschlossener Balkontür gut mitbekommt. 3 Sonnen nur, weil das Meer sehr schön ist. Toiletten und Duschen vorhanden, Snacks in sehr begrenzter Auswahl nur an der Poolbar.


    Aktivitäten
  • Eher schlecht
  • Beliebte Aktivitäten

    • Strand

    Italienische Animation; hinsichtlich der Qualität dieser Animation vgl. meine Ausführungen zu "Service des Hotels". Geben sich aber mit den italienischen Kindern Mühe und unternehmen viel. Internetzugang (uralter Pc) 10€/Stunde kosten. Wie schon gesagt, 5 x die Woche laute Musik mit Tanz. kleiner Minimarket (kaum Auswahl), keine Boutique, schöne Poolanlage, wobei im Juli mehrfach täglich die Hotelbusse Kinder aus der Umgebung heranfuhren, die dann u. a. bis zum Abendessen die Anlage und den Pool nutzen. so dass es eng wurde. Auch das ist schon sehr seltsam. Kombinierter Tennis- und Fussballplatz. Eine Bühne im hinteren Teil der Anlage wird scheinbar nicht mehr für Abendveranstaltungen genutzt und sieht etwas verfallen aus. Schöner feiner und gepflegter Hotel-Sandstrand mit flachem, herrlich blauem Meer; jedoch im Juli laut und voll, sowie zu eng beschirmt. Mobiliar o. K. . Ansonsten keine besondere Unterhaltung, auch nichts in der näheren Umgebung. 3, 0 Sonnen nur wegen der schönen Poolanlage und dem schönen Meer.


    Preis-Leistungs-Verhältnis: Sehr schlechtHotel ist schlechter als in der KatalogbeschreibungHotel wirkt schlechter als angegebene Hotelsterne
    Infos zur Reise
    Verreist als:Familie
    Dauer:2 Wochen im Juli 2008
    Reisegrund:Strand
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Glenn
    Alter:51-55
    Bewertungen:1