- Preis-Leistungs-VerhältnisEher gut
Reihenbungalows in schönem Garten, morgens turnen die Affen auf den Bäumen vorm Schlafzimmer rum, Mombasa-Expresse(*) sind pausenlos unterwegs, Zimmer zweckmäßig, Betten waren echt superbequem, Frühstück war ausreichend und sattmachend, Mittag- und Abendessen war auch in Ordnung. Und wer während des Tages bei der Bullenhitze trotz nahendem Hitzschlag noch was futtern wollte, konnte sich mit Pizza und Pasta den Bauch vollschlagen. Getränke waren klasse gekühlt und sind gelaufen wie Öl! (*) Mombasa-Express sind bombatisch große Tausendfüßler (igittigitt) Tsavo Ost -- traumhaft. Ich bin eine echte Quasselstrippe, aber bei dem Sonnenuntergang, da war selbst ich für 15 Minuten sprachlos. Eine traumhafte Gegend, alles an Getier was man sich so vorstellen kann, teilweise gerade mal 2 mtr. weg (Löwen, Elefanten, Zebras, Giraffen etc. etc.) Wir waren im Ndololo Zeltcamp das war ganz große Klasse. Dann haben wir einen Mombasa Stadttrip gemacht, war auch interessant aber ziemlich heiß und dreckig. Meine bessere Hälfte hatte 1 TAg mit Dreck-Pickeln im Anschluß zu kämpfen. Was auch echt toll war, war der Trip zu den Delphinen. Übern indischen Ozean mit einer Nußschale und einem Motor, der aus einem altersschwachen Reservekanister gefüttert wurde, daneben haben wir seelenruhig unser Kippchen gequalmt, interessiert kein Mensch, passiert aber auch komischerweise nie was! Delfine haben wir gesehen und fotografiert. Und wenn man alle 10 Bilder zusammensetzt, kann man sich einen Delfin draus basteln. Und dann Wasini... Fußmarsch vom Boot durch Seegras auf die Insel ohne fließend Wasser und Strom. Wer pinkeln mußte, der war arm dran. Gutes Schuhwerk war da wirklich nötig!!! Das Essen war klasse! Es gab Taschenkrebse, selbst geknackt, hatte der Nachbartisch auch was von! Und es gab Seegrasröllchen. Mit den Füßen durchzuwaden ist eklig, aber die schmecken toll! Und dann gab´s noch Fisch, der hatte noch Zähne und sah grimmig aus, aber der war auch klasse. Ist echt, für Hartgesottene, empfehlenswert. Und nie vergessen: IMMER GENUG WASSER MITNEHMEN, man wird tierisch durstig. Und das schwimmen an einem Marine-Island war genial, kristallklares Wasser und wenn die mich nicht mit einem Seil hinterm Schiff hergezogen hätten, direkt in der graublauen Abgaswolke, wär mir wahrscheinlich auch nicht so schlecht geworden. Na ja, man kann halt nit alles haben!!! Viel Spaß.... bis dieses Jahr im November. Lieben Gruß von Ralf und Andrea (der Quassselstrippe)
Bett superbequem, Moskitonetz zwar vorhanden, aber wenn das Ding abends zu war, war nicht-mehr-atmen angesagt. Die Klimaanlage blies genau am Bett vorbei in Richtung Eingangstür. Keine Chance auch nur ein Hauch von Lüftchen abzukriegen. Also--- Moskitonetz weg, Autan raus und dann draufhalten, alles was geht bis die Viecher den Geist aufgeben. Nakisch und breitbeinig ins Bett ohne Moskitonetz, so ließ es sich super schlafen. Fön, war da, aber bei 40°c will man sich nicht wirklich eine Frisur mit´m Fön hinzimmern. Die fällt sowieso direkt wieder zusammen. Fernseh, Radio oder sonst irgend welche luxuriösen Teile gab es nicht, brauchte man aber auch nicht. Sauber war es immer. Wir sind immer barfuß rumgetigert und ohne Fußpilz heimgekommen. Handtücher gab es jeden Tag frisch. Badetücher gab es auch, wenn man wollte, jeden Tag frisch. Da ist Mohammed immer unterwegs gewesen und hat darauf geachtet, daß alles schön sauber ist.
Das Essen war, würde ich mal behaupten, ziemlich europäisch mit täglich superleckerem Fisch. Die Hygiene war auch in Ordnung. Wir haben jeden Tag Salat und Obst gegessen und keine Flitzkacke bekommen. Also... das heißt doch schon viel, oder? Es gab morgens zwar nichts für Wurstesser, dafür aber immer Obst und leckere Pfannkuchen, Marmelade, Eier einfach oder bunt (was der Koch so hatte, Erbsen, Mais, Schinken usw.), Säfte, Würstchen, Brötchen usw. Mittags haben wir öfter hinter der Bar (wie immer man das nennen will, traumhaftes Plätzchen mit Blick aufs Meer und immer einer frischen Brise um die Nase, was bei den quälenden Temperaturen eine Erleichterung für die transpirierenden Stellen war) Pizza oder Pasta gemümmelt ein bis sechs Bierchen dazu getrunken (schwitzt man ja direkt nachdem die den Magen erreicht haben über die Achsel wieder raus), war echt gut. Abends gab es meistens ein drei Gang Menue, wieder Fisch, das wir keine Flossen bekommen haben ist echt ein Wunder. Aber der Fisch war supergut! Und es gab oft ein lecker Süppchen vorneweg. Mit dem Deckenpropeller konnte man dann auch eine heiße Suppe vertragen, unglaublich, was ein Körper so aushält. Nein... es gibt nix und wirklich nix zu meckern.
Also... personalmässig der Hammer. Alle sind super super nett, der eine etwas mehr, der andere etwas weniger. Wir haben uns jede Sekunde, die wir in dort verbracht haben schweinewohl gefühlt. Die Jungs waren wie die Wiesel, aufmerksam, lieb und unglaublich! Ohne das Personal, das muß man besonders erwähnen und hervorheben, wäre der Schuppen wahrscheinlich nicht mal 2 Sterne wert. Die Besitzerin hatte wohl über mehrere Monate keinen Pfennig an das Personal gezahlt und die waren trotzdem so klasse!! Da kann ich meinem Vor-Bewerter nur beipflichten, das ist eine alte Schrabnelle!! Und dann die Massage mit Bernadette, das war das highlight des Tages. Mit Bernadette kann man über Gott und die Welt diskutieren, während man den Arsch und den Bauch massiert bekommt. Und dann die Kellner... unheimlich nett und lieb, besonders Mwatela und Maurice hatten wir ins Herz geschlossen. Immer ein herzliches Lachen auf den Lippen und ein fröhliches Jambo Jambo. Ist echt zu empfehlen. Wir fahren dieses Jahr wieder hin, im November, vielleicht sieht man sich ja!!!!
Also der Strand...... traumhaft, wenn.... die Beach Boys nicht wären. Die kauen einem von morgens bis abends sobald man auch nur eine Fußspitze auf den ungalublich weißen Pudersandstrand setzt ein Ohr ab. Zwecklos in anderen Sprachen (holländisch, deutsch, englisch, französisch, italienisch) zu sprechen, das sind echte Sprachgenies!! Die quatschen Dir in allen Weltsprachen die Oma an die Backe!!! Aber....es waren Langschläfer!! Bis morgens um neun hatte man Chancen die Füße in den indischen Ozean zu stecken, ohne das man so eine Pappnase an der Seite hatte.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Na ja... die Jungs waren wirklich sehr bemüht. Wir haben uns dann auch auf ein Boule-Spiel an der Beach gequatschen lassen. Junge, Junge, der Sonnenbrand der war ja nicht von schlechten Eltern. Die Schultern haben abends im dunkeln noch geleuchtet. Also das wars dann nicht. Dann gab´s morgens Wassergymnastik. Mit meinen 25 Kilo Übergewicht bei 40°C im Schatten war das dann auch nicht wirklich witzig, also keine Bewegung für uns. Also haben wir zweimal Dart gespielt, im oberen " Sauna" Bereich. Das is auch nur was für Hartgesottene. Da stehste nach 3 Minuten im eigenen Saft, das Bier das zischt aus Deiner Haut raus, sobald es über die Zungenspitze huscht. Besser man bestellt sich einen Eimer von der Blubberbrause und steckt die Füße zum kühlen rein, bis zum nächsten Wurf. Auch hier waren die Jungs sehr bemüht, obwohl ich öfter die ausgelatschte Matraze auf dem Boden getroffen habe, als die Dartscheibe und ein Gecko hat fast mit seinem Leben für mein Miss-Wurf bezahlt. War bestimmt so ein Suizid gefährdeter. Und abends gab´s dann Animation. Ja, Ja, wir Deutschen und animieren... das hält ja echt hart. Aber auch das war okay. Das einzige was ich hier mal anmerken müßte ist die Musik, die aufgelegt wird. Ich weiß ja nicht, wo die Kassetten (ich glaub CD´s kennen die nicht) ausgekramt werden, aber die hören sich alle so an, als ob einer dahinter steht, der den an den Eiern dreht...... is echt so!
Infos zur Reise | |
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Verreist als: | Paar |
Dauer: | 2 Wochen im November 2003 |
Reisegrund: | Strand |
Infos zum Bewerter | |
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Vorname: | Ralf u. Andrea |
Alter: | 36-40 |
Bewertungen: | 3 |