Die Anlage ist mittelgroß, der Garten wirklich wunderschön und sehr gepflegt, der Rezeptionsbereich ist auch schön, die Zimmer sind ok, es sind viele verschiedene Nationaliäten da (Deutsche, Österreicher, Engländer, Tschechen, Russen, Italiener), der Altersdurchschnitt ist eher hoch, die ganze Anlage eher auf Ruhe und Erholung als auf Unterhaltung und Sport ausgerichtet. Einen Ausflug nach Paxos und Antipaxos sollten nur seefeste Personen buchen! Bei uns gab es bei der Rückfahrt Wellen, die ca. 6-7 Meter hoch waren und die Rückfahrt dauerte statt 40 Minuten über 2 Stunden. Sonst war der Ausflug ganz nett, aber nicht berauschend. In Tavernen unbedingt (auch wenn man nur einen Kaffee trinkt) vor dem Bestellen die Speisekarte anschauen, da es ein paar schwarze Schafe gibt, die für einen kleinen Kaffee dann 4 Euro nehmen! Eher nur in Beachbars und Tavernen setzen, die Tischtücher haben, da da meist das Preis-Leistungs-Verhältnis und die Qualität besser ist! Auf der Insel fand ich Fortbewegung mit einem Mietauto am besten, die Busse gehen im Notfall auch, man ist da aber sehr eingeschränkt. Hyundai Getz kostete bei Suntours für 3 Tage 88 Euro. Sehr sehenswert ist Paleokastritsa.
Die Zimmer waren schlicht, aber absolut ausreichend ausgestattet, es gab zwei Betten, Nachtkästchen, einen Spiegeltisch, einen Tisch mit zwei Sesseln, einen Schrank, Kühlschrank, Fernseher und Klimaanlage. Bad mit Waschtisch, Toilette, Badewanne. Auch hat jedes Zimmer Balkon oder Terrasse, ebenfalls mit Tisch und Sesseln ausgestattet. Wir hatten ein Doppel- und ein Einzelzimmer. Das Doppelzimmer war Top - relativ gut gereinigt, immer frische Handtücher, Bettzeug ect. und darüber hinaus ein traumhafter direkter Meerblick. Das Einzelzimmer war hingegen ein Flop - obwohl es ein Doppelzimmer zur Alleinbenutzung war, war es sehr klein, sehr dreckig und muffig, Blick auf Parkplatz bzw. Hinterhof, nach einer Woche gab es keine Handtücher oder Duschvorleger mehr, Bettzeug wurde sehr selten gewechselt, obwohl es schon notwendig gewesen war. Das Handtuch- und Duschvorlegerproblem wurde nach Vorsprache bei der Rezeption gelöst, das Sauberkeitsproblem nicht.
Das Hotelrestaurant entpuppte sich als katastrophal. Getränke muss man (teuerer als dort sonst üblich) bezahlen, dafür werden die Tischdecken nicht gewaschen, sondern nach jedem Gast einfach nur immer wieder umgedreht, auch wenn sie sehr fleckig sind. Abendessen: Das Salatbuffet war recht gut, alles andere für mich jedoch kaum essbar. Man hatte den Eindruck dass Speisen von den Vortagen immer wieder gereicht wurden, nur in etwas abgeänderter Form, z.B. Montag Würstchen, Dienstag Wurstauflauf, Mittwoch Wurstauflauf-Salat mit Mayo. Die Kartoffeln, Bratkartoffeln und Kartoffelpüree waren meistens verdorben und sauer. Wir gingen häufig in eine Taverne essen, trotz Halbpension. Frühstück: Kaffee, Tee, Dosenfrucht-Kompott und tägl. eine Sorte Frischobst, Schinken und Käse (die für mich absolut ungenießbar waren), 3 Sorten Marmelade die alle nach Gummibärchen schmecken. Die Milch für Cornflakes war manchmal schon sauer, ebenso das Yoghurt. Das schlimmste war jedoch, dass neben den Limonaden ein Krug mit Wasser hingestellt wird, der jedoch kein trinkbares, in Flaschen abgefülltes Wasser enthält, sondern Leitungswasser, dass stark nach Chlor schmeckte, wie das Wasser in der gesamten Anlage! Jeder Grieche und jeder Reiseleiter wird ihnen sagen, dass Leitungswasser nicht trinkbar ist, das Resaurantpersonal behauptete auf Ansprache jedoch das Gegenteil.
Sehr viel gespielte Freundlichkeit beim Personal. Die Reinigungsdamen arbeiten sehr unterschiedlich - eine gut, die andere nicht so gut. Die Rezeption spricht auch deutsch.
Die Anlage liegt direkt am Kiesstrand, der im Wasser in einen feinen, sandigen Grund ohne Steine oder Seeigel übergeht. Der Strand ist nicht besonders breit, was mir aber nichts ausmachte, da ich es ohnehin vorzog, im wunderschönen Garten unter einer Palme zu liegen. Im Wasser fällt der Untergrund sehr flach ab, man kann also wirklich weit in Meer gehen und kann immer noch stehen. Das Wasser war in der ersten Juliwoche kristallklar, in der zweiten Woche (wahrscheinlich da dann schon mehr Gäste da waren) nicht mehr soo sauber, aber noch ok. Nach Moraitika geht man nur ein paar Minuten. Es ist sehr touristisch dort, man findet kaum etwas typisch griechisches, sondern hauptsächlich Souvenirshops, Tavernen mit Tafeln, auf denen Burger & Co abgebildet sind, und Touri-Supermärkte. Moraitika hat auch einen alten Ortskern am Hang, in dem Einheimische wohnen. Dort gibt es eine sehr empfehlenswerte Taverne, die wirklich heimische gute Küche bietet, die Village Tavern. Am Strand ist die blau-weiße Sea-Breeze Taverne neben dem Hotel zu empfehlen. Ausflüge gibts reichlich, innerhalb der Insel fand ich es am besten mit einem Mietauto alles zu erkunden.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
In der ersten Juliwoche gab es keine Animation am Tag, aber ich habe zwei Tischtennistische erspäht. In der zweiten Woche gab es tägl. 15 Minuten Poolgymnastik, Darts-spielen u.ä. In der Nähe vom Hotel gibts auch die Möglichkeit Wassersport zu betreiben (Wasserski, Paragliding, Banane-fahren u.ä.). 'Am Abend gab es in der Strandbar, die sehr wenig Flair hat, verschiedene Unterhaltungsangebote, z.B. eine Live-Sängerin, Karaoke ect. Auch wurde ein griechischer Abend angeboten, den ich aber als unerträglich kitschig und touristisch empfand. Pool ist ok, wird aber wenig genutzt, da das Meer ja gleich daneben ist und durch den flachen Sandgrund sehr kinder- und nichtschwimmerfreundlich ist.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Freunde |
| Dauer: | 2 Wochen im Juli 2009 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Christine |
| Alter: | 26-30 |
| Bewertungen: | 2 |


