Der Club wurde hier schon öfter beschrieben, so dass ich mich nicht länger damit aufhalten möchte. Zur Zeit (Feb. 2006) sind die Bungalows und das Hauptrestaurant noch im Renovierungszustand, so dass die Anlage sehr leer war. Der Altersdurchschnitt der Gäste war sehr gemischt, von 20 bis 80 war alles vertreten. In der ersten Woche war fast nur deutschsprachiges Publikum da, in der zweiten Woche kamen auch einige englische Gäste. Die Anlage Club Bentota ist bei der Tui mit 3,5 Sternen ausgezeichnet. Meiner Meinung nach hat sie aber mindestens 4 bis 4,5 Sterne verdient. Es ist wirklich erstaunlich was in der kurzen Zeit nach dem Tsunami bereits alles wieder auf die Beine gestellt wurde. Ich war sehr überrascht über die Qualität des Essens, besonders, nachdem ich den letzten Bericht gelesen hatte. Es war immer von allem reichlich da, hygienisch und geschmacklich einwandfrei, sicher nicht immer so, wie man es von Deutschland her gewohnt ist. Vielleicht sollte man diese typische deutsche Borniertheit aber mal ablegen, wenn man in ein Entwicklungsland reist.
Die Zimmer sind zweckmäßig eingerichtet. Es gibt einen Kühlschrank, TV mit DW-Programm. Mein Zimmer war nicht muffig und wurde täglich gründlich gereinigt. Die Handtücher waren manchmal noch etwas klamm, aber so etwas kann in einem Land mit hoher Luftfeuchtigkeit nun einmal vorkommen.
Zur Zeit gibt es nur ein provisorisches Hauptrestaurant, da das eigentliche noch renoviert wird. Die Speisen waren hygienisch einwandfrei. Es gab landestypische sowie internationale Kost. Das einzige, was ich vielleicht zu bemängeln hätte wäre, dass sich die Gerichte häufig wieder- holten.
Der Service im Club ist wirklich herausragend. Ich bin immer freundlich und schnell bedient worden. Eine nötige Reparatur im Zimmer war innerhalb von einer halben Stunde behoben. Am Strand bekommt man Auflagen für Liegen und Hand- tücher. Die Bedienung im Restaurant war vorbildlich. Bereits am 3. Tag bekam ich meine Getränke ohne Bestellung. Das Personal wusste bereits was ich wollte.
Der Club liegt auf einer vorgelagerten Halbinsel, man erreicht ihn nur mit einer Fähre. Der Boot- transfehr dauert nur wenige Minuten und hat immer reibungslos geklappt. Die Transferzeit vom Flughafen beträgt ca. 3,5 Stunden, was dem chaotischen Verkehr zuzurechnen ist. Es gibt nur einige Nachbarhotels, der Strand ist praktisch menschenleer.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Die Sportmöglichkeiten sind zur Zeit noch einge- schränkt. Es gab noch kein Fitness-Studio. Es fand täglich ein kleines Animationsprogramm statt, an dem ich mich allerdings nicht beteiligt habe, so dass ich zu der Qualität nichts sagen kann. Die Shows abends von den Animateuren waren nichts besonderes aber auch nicht schlecht. Es ist zur Zeit noch nicht das volle Team im Einsatz, da die Anlage ja noch nicht voll belegt ist.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Alleinreisend |
| Dauer: | 2 Wochen im Februar 2005 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Martina |
| Alter: | 31-35 |
| Bewertungen: | 3 |


