- Preis-Leistungs-VerhältnisSchlecht
Neues Hotel, komfortabel, hochwertige Materialien wurden verarbeitet, übertrieben kitschig eingerichtet, aber das ist ja Geschmackssache. Hotelausstattung entsprach in folgenden Punkten nicht den Angaben im Kurreisen – Katalog 2008: kein Fitnessraum – war für mich ein großes Minus !, kein Solarium, kein Dachcafe, der Souvenirshop ist ein Antik-Möbel-Laden (für Busreisende besonders zu empfehlen), entgegen den Angaben im Katalog kein Internetanschluss, entgegen den in anderen Hotels üblichen Geflogenheiten gab es keine Duschtütchen oder Flüssigseife, ein kleines Stückchen Hotelseife war alles. Eine tägliche Reinigung der Zimmer fand nicht statt, oft wurde nur der Abfalleimer geleert. Der Handtuchwechsel war alle zwei Tage, die Reinigung der Zimmer oft während der Mittagsruhe erfolgte und diese nach den Behandlungen (13: 00 Uhr) ja dringend erforderlich ist!) Da ich am Tag des Bettwäschewechsels krank war (Brech-/Durchfall mit Arztbesuch), entfiel dieser für die gesamte Zeit des Urlaubs. Nach Gesprächen mit Urlaubern und Kurgästen anderer Hotels, in denen auch nicht alles perfekt war, sind wir der Meinung, dass aufgrund des ungenügenden Managements das Kurhotel AWANGARDIA nicht weiterzuempfehlen ist siehe auch die Bewertung von "Werner" vom Hotelaufenthalt im Mai 2008 !!!
Zimmer entsprachen voll den Erwartungen an ein Kurhotel, leider hatte mein Balkon keine Sonne und den Ausblick auf eine ca. 5 m gegenüberliegende Hausfront, Das Servicepersonal war freundlich und zuvorkommend, offensichtlich unterbesetzt, vor allem im Reinigungsdienst,
Verpflegung in Buffet-Form war vielseitig und ansprechend, je nach Geschmack konnte man sich bedienen, leider war das Obstangebot nicht ausreichend (es wurden hauptsächlich halbe Äpfel und halbe Apfelsinen angeboten). das Servicepersonal hier war sehr freundlich und zuvorkommend, die Essenszeiten waren für Urlauber äußerst gewöhnungsbedürftig: Frühstück : 7. 00 - 8. 00 Uhr -> wir haben Urlaub und möchten mal ausschlafen. Mittag : 12. 00 - 13. 00 Uhr -> das ist ja in Ordnung. Abendessen: 17. 00 - 18. 00 Uhr. -> wir sind keine kleinen Kinder und hatten auch keine mit, die 19: 00 Uhr ins Bett müssen. Als im Hotel eine Brech-/Durchfallerkrankung auftrat, wurden unproblematisch Zwieback und Teekrüge zur Verfügung gestellt. Von der Rezeption wurden entsprechende Medikamente verteilt und ein Arzt gerufen.
Management des Hotels: Es gab einen sehr gut deutsch sprechenden Ansprechpartner vom Hotel aus (Matthäus), der auch seine Sprechzeiten einigermaßen? einhielt, aber ansonsten nichts weiter bewerkstelligte. Nach der allgemein üblichen Begrüßung samt Begrüßungsgetränk und der Mitteilung über die Geflogenheiten des Hotels war seine Tätigkeit für den Rest der Zeit so gut wie erledigt. Es gab keinerlei Informationen über die Stadt, das Land und das Klima u.ä. Es gab im Hotel außer „seltsamen“ Tanzabenden, die von übellaunigen Musikern gestaltet wurden und aufgrund geringer „Spendenbereitschaft“ der Gäste abrupt ihr Ende fanden, während unseres Aufenthaltes auch nach mehrmaliger Anfrage keinerlei kulturelle o. ä. Angebote. Die Betreiber/Inhaber des Hotels (die Mehrgenerationenfamilie wohnt im 5. Stock, an der Stelle war wohl das Dachcafe geplant ?) waren äußerst unfreundlich. Ein Großteil der Kurgäste war bereits gesetzteren Alters, z. T. geh- und sehbehindert. Die Damen und Herren an der Rezeption gaben sich trotz sprachlicher Barrieren auf beiden Seiten redlich Mühe; ihre Möglichkeiten waren jedoch durch eine z. T. unmögliche Organisation des Hotelablaufes eingeschränkt. Beispiele: Auschecken aus den Zimmern bis 10. 00 Uhr, aber bei Ankunft waren die Zimmer 14. 00 Uhr immer noch nicht bezugsfertig, Verpflegung im Schichtsystem, jedoch klappte weder die Platzzuordnung an nummerierten Tischen (Doppeltvergabe) noch die zeitliche Abfolge. Das Servicepersonal war z. T. gezwungen, auf rasche Speisenzunahme zu achten bzw. das benutzte Geschirr „vorfristig“ abzuräumen.
Lage mitten in einem alten Industriebereich, d. h., das unmittelbare Umfeld war wenig ansprechend und sehr schmutzig.
Beliebte Aktivitäten
- Sonstiges
Ärztliche Untersuchung – war hier ein großer Witz für ein Kurhotel ! Dauer der Untersuchung: 2-5 min !! Der jeweilige Kurantragszettel wurde nach bekannten Krankheiten durchgesehen, dann wurden auf dem Behandlungsplan beliebig Behandlungen angekreuzt. Man hatte den Eindruck, es wurden „wirtschaftlich“ die billigsten Behandlungen bewusst gewählt (Fango -ohne Massage, Wassergymnastik –die diesen Namen nicht verdiente, aber so konnten viele Patienten zur gleichen Zeit „behandelt“ werden.) Die verordneten Behandlungen wurden nicht auf das konkrete orthopädische Problem abgestimmt, weil die mitgebrachten Unterlagen der Hausärzte nicht angesehen wurden und ein Patientengespräch. sowie die dazugehörige Untersuchung nicht im erforderlichen Umfang stattgefunden hat. Die Ärztin nahm keine Blutdruckmessung vor, man brauchte sich nicht auszuziehen, mitgebrachte Röntgenbilder und Befunde der häuslichen Ärzte interessierten nicht. Originalton: „Schnell, schnell.“ Sofortiger Widerspruch wurde ignoriert, die Ärztin wollte (konnte?) nicht verstehen. Massagen musste man sich buchstäblich im Nachhinein bei den Therapeuten erkämpfen. Eine Massage pro Woche war sowieso nur erlaubt. Anstelle einer Massage musste ein elektrisches Gerät, namens AQUAMED, akzeptiert werden. Die Behandlung mit diesem Gerät ist normalerweise nur gegen Gebühr möglich, aber scheinbar wird diese Behandlung nur unzureichend gewünscht. Im Nachhinein erfolgte keine Anerkennung dieser Behandlung durch die Krankenkasse. Mühsam konnte man im Nachhinein in gewissem Rahmen Behandlungen bei den Therapeuten tauschen, aber diese hatten eben nur eingeschränkte Befugnisse. Die Therapeuten machten ihre Arbeit ordentlich, auch bei der Wassergymnastik konnte man nach zahlreichen Beschwerden eine gewisse Besserung verzeichnen. Allerdings lagen die Zeiten der Behandlungen und die Essenszeiten für viele Kurgäste so ungünstig, dass an vielen Tagen keinerlei andere Beschäftigung mehr möglich war. Es gab keine Abschlussuntersuchung, keinen Kurbericht, für das handschriftliche Zusammenrechnen der Behandlungen wurde vom Hotel eine Gebühr von 25 PLN erhoben. Ein Therapieerfolg war somit nicht gegeben und eine Linderung bzw. Verbesserung unserer gesundheitl. Probleme mit diesen Kuranwendungen sind nicht möglich. Die Öffnungszeiten des Hallenbades (nicht 2, wie im Katalog angegeben), waren zwar angegeben, wurden aber willkürlich verändert. bzw. es war zu den angegebenen Öffnungszeiten geschlossen. Es existieren keine geschlechtergetrennten Umkleiden, Toiletten und Duschen. In den Ecken des Schwimmbeckens war es schwarz, wir wollten nicht untersuchen, ob es „nur“ normaler Dreck oder bereits Schimmel war. Den Whirlpool (Jaccuzzi) konnte man auch nicht ständig nach Belieben nutzen. Für mich war besonders ärgerlich, dass es keinen Fitnessraum gab, den für meine Erkrankungen des Stütz-und Bewegungsapparates ist z. Bsp. das tägliche Radfahren auf dem Ergometer wichtig.
Infos zur Reise | |
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Verreist als: | Freunde |
Dauer: | 2 Wochen im Mai 2008 |
Reisegrund: | Sonstige |
Infos zum Bewerter | |
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Vorname: | Elke |
Alter: | 46-50 |
Bewertungen: | 1 |