Das Hotel hat einen guten Namen - nicht zuletzt wegen zahlreicher prominenter Gäste. Der Glanz der Vergangenheit ist auch teilweise noch zu spüren, man scheint sich aber stellenweise auf diesem Ruf auszuruhen. Das Hotel liegt wenige Minuten zu Fuß entfernt vom Hauptbahnhof mit Blick auf die Außenalster. Die nächstgelegene U-Bahn-Station ist ebenfalls am Hauptbahnhof. Der CheckIn ging relativ schnell. Verwunderlich für ein 5 Sterne Hotel war allerdings, dass nicht angeboten wurde, das Gepäck aufs Zimmer zu bringen oder mich zum Zimmer zu begleiten. Das (Deluxe-) Zimmer im dritten Stock lag ruhig Richtung Innenhof und war ausreichend groß. Es gab ein kleines rundes Tischen mit zwei Stühlen, einen Schreibtisch und einen Schrank mit eingebauter Minibar und Nespresso-Maschine (mit drei Kapseln täglich). Die Ausstattung war sauber und gut gepflegt. Bei der Ankunft war allerdings die Heizung voll aufgedreht, so dass das Zimmer gefühlte 28 Grad hatte... Das Bad ist gut aufgeteilt mit einer begehbaren Dusche und einer separaten Badewanne. Allerdings war in der ersten Nacht die Schaltung der Badbeleuchtung defekt (ließ sich nicht abschalten, so dass nachts unter der Tür durch ein relativ heller Lichtschein ins Schlafzimmer fiel.) Nach einer Notiz für den Zimmerservice wurde dies am nächsten Tag repariert - es gab allerdings keine Rückmeldung... Der Pool hat - mit Ausnahme der frisch renovierten Decke - den Charme einer 70er Jahre Schulsporthalle. Die Sauna ist klein und ungemütlich und keinen Besuch wert. Das Frühstücksbuffet ist gut bestückt, die Qualität war gut (vor allem das leckere Gebäck). Lediglich die zusätzlich angebotenen "frisch zubereiteten" Speisen waren sehr schlecht. Die Crepes am ersten Tag waren kalt und der draufgestreute Puderzucker war schon geschmolzen. Das dazugehörende Obst hatte sogar schon braune Ränder. Die Bedienung nah den (nicht angerührten) Teller wieder mit, fragte aber nicht mal, ob etwas nicht in Ordnung war. Im übrigen machte das gesamte Personal beim Frühstück (bis auf 1-2 Ausnahmen) den Eindruck, als wäre der Frühstücksservice lediglich eine lästige Zwischenstation im Rahmen der Hotelfachschule. Der Eindruck vom Service wurde beim Checkout abgerundet durch eine relativ lange Wartezeit und einen extrem flapsigen Portier. Ein Lichtblick ist die Hotelbar: Hier hat man den Eindruck, dass das Personal Freude an der Arbeit hat und sein Handwerk versteht. Das Getränkeangebot ist sehr gut und die Preise sind angemessen (Dies gilt allerdings nicht für das Essen. Ich hatte ein Clubsandwich für ca. 25 Euro, das ziemlich fad und geschmacklos war). Wenn man sich an den Abstrichen beim Service nicht stört, kann man für ein oder zwei Tage trotzdem ganz gut hier wohnen.
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| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Alleinreisend |
| Dauer: | 1-3 Tage im Februar 2017 |
| Reisegrund: | Stadt |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Michael |
| Alter: | 51-55 |
| Bewertungen: | 102 |


