Ein modernes und sehr gepflegtes Hotel, das sich über drei Gebäudeteile und Stockwerke verteilt. Liegt direkt an einem sehr schönen, sandigen Strand. Im Lobby und an der Rezeption stehen überall bequeme Sofas und Sessel, die zum Verweilen einladen. Wer auf solche Hotels steht, findet es bestimmt wunderschön, aber für unseren Geschmack ist es ein Bisschen zu kühl. Es ist allerdings das erste Hotel, in dem wir als Familie waren und wir uns keine Gedanken über Preise für Getränke im Restaurant oder an der Bar machen mussten - diese waren wirklich erschwinglich. Frühstück und Abendessen gibt's in Buffetform - da wir über Weihnachten da waren, gab's nie lange Schlangen vor dem Grillbereich. Gästestruktur - da hat ein anderer Bewerter durchaus recht - ist älter - um die 55 aufwärts. Es waren auch ganz viele Golfer dabei. Selten haben wir so ein freundliches Personal erlebt wie in dem Hotel, ganz im Gegensatz zu vielen anderen (meistens - man muss es leider sagen - deutschen) Gästen, die beim geringsten lauten Plantschen im Pool sich sofort beschwert haben. Wir haben uns ursprünglich nicht für dieses Hotel entschieden, wurden aber vom Reiseveranstalter kurzfristig umgebucht, weil das erwählte Hotel "nicht fertig war". Wir haben unseren Urlaub sehr genossen - aber wer etwas von der Gegend sehen will und sich die überteuerten Ausflüge der Reiseveranstalter nicht leisten kann, muss unbedingt einen Mietwagen haben. Ich empfehle das Hotel weiter, würde aber nicht wieder dahin fahren, weil mir ein Ort mit mehr Charakter einfach besser gefällt. Versuchen Sie die spanische Reitschule in Jerez zu besuchen. Dort gibt es jeden Donnerstag eine Vorführung der tanzenden Pferde - allerdings in der Hochsaison vorher buchen und wer mit dem eigenen Auto dahin will, sollte sich Zeit lassen. Rechts von der Schule ist auf der selben Straßenseite eine Schule, wo man parken kann. Vorsicht bei Leuten, die einem für Geld einen Platz auf der Straße anbieten wollen. Wenn Sie wieder kommen, ist Ihr Auto wahrscheinlich abgeschleppt worden! Auf Straßen, die gelbe Linien haben, darf man nicht parken, blaue Linien sind aber erlaubt.
Die Zimmer sind relativ groß, modern und sauber - die Möbel bequem und in gutem Zustand. Balkone sind ziemlich groß und wir hatten Meerblick mit Palmen - einfach super. Das Badezimmer ist sauber und modern mit Make-up Spiegel und Fön. Die Kleiderschränke waren geräumig und hatten genug Kleiderbügel!! (Kommt selten in Hotels vor). Allerdings sind die Zimmer ziemlich hellhörig - mein Zimmernachbar hatte eine starke Erkältung, was dazu geführt hat, dass der halbe Gang nicht schlafen konnte!
Ich möchte kein Miesepeter sein aber ich kann die Euphorie über die Gastronomie im Hotel mit den anderen Bewertern leider nicht teilen. Die Küche war gut, schön präsentiert und einiges frisch zubereitet. Besonders der Tisch mit Pasteten und Kuchen war ein Augenschmaus. Das Brot war allerdings nicht immer sehr frisch, das Gemüse entweder zu gar oder sogar hart und es wird alles in Öl gebraten. Ein Bisschen mehr Abwechslung im Angebot hätte uns besser gefallen - nach einer Woche schmeckte einfach alles gleich. Das Galadinner zum Heiligabend war sehr schön und wurde sehr professionell organisiert. Preise für die Getränke sind wirklich in Ordnung aber das Mittagessen im Restaurant ist viel zu teuer. Schade, dass es hier nicht die Möglichkeit gab, einfach eine Suppe zu essen.
Das Personal im Hotel ist, wie bereits erwähnt, sehr freundlich. Jede Anregung wurde sofort aufgenommen und, soweit möglich, umgesetzt. Alle sprachen mindestens 1 und manche sogar 2 Fremdsprachen und glücklich waren alle, wenn man sich mit den eigenen Spanischkenntnissen bemüht hat ...
Das Hotel liegt in so einer Art Hotelghetto. In der Nähe gibt es zwar Geschäfte aber es fehlt ein wirklich schöner Ortskern. Man kann am Strand super spazierengehen, aber wer etwas von der Gegend sehen will, ist ohne ein Auto aufgeschmissen. Viele Lokale hatten in der Nebensaison zu, was normal ist und uns nicht sonderlich gestört hat. Die Region ist ziemlich flach und eignet sich bestimmt super zum Fahrrad fahren. Jerez de la Frontera ist ein Besuch wert. Dort gibt es ein sehenswerten Markt und es ist einfach schön dort zu bummeln. Parkmöglichkeiten sind dort schwer zu finden und chaotisch. Wer zur sehenswerten spanischen Reitschule fahren will, sollte sich vorher genau erkundigen, wie er dahin kommt. Ausgeschildert ist sie ... ca. 100 m davor!! Ansonsten sind Vejer de la Frontera (super schönes, malerisches, weißes Städtchen), Ronda, und Arcos ganz toll. Vom Flughafen Jerez dauert es ca. 50 Minuten bis Novo Sancti Petri. Der Strand ist sehr schön ohne die hohen Wellen, die es z. B. in Tarifa gibt, allerdings weht manchmal ein starker Wind.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Da wir im Winter da waren, können wir das Sportangebot nicht richtig beurteilen, weil vieles nicht stattfand. Die beiden Pools waren sehr schön. Laut anderen Gästen mit jüngeren Kindern war auch das Mini-Club ganz prima aber für Teenager ist es vielleicht dort ein Bisschen langweiliger. Allerdings gefiel es unseren beiden sehr gut.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Familie |
| Dauer: | 2 Wochen im Dezember 2004 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Sally |
| Alter: | 41-45 |
| Bewertungen: | 2 |


