Sichere Dir jetzt bis zu 750€ Black-Week-Rabatt auf Deine nächste Reise.
Alle Bewertungen anzeigen
Rieke (19-25)
DeutschlandAus Deutschland
Verreist als Paar • August 2008 • 1 Woche • Strand
Einmal und nie wieder
3,2 / 6

Allgemein

Das Hotel, bestehend aus zwei miteinander verbundenen Hotelkomplexen, liegt mitten in Cala d'Or. Touristengeschäfte und ein Sparmarkt, Bars und kleine Restaurants sind mit wenigen Schritten zu erreichen, auch der Strand ist durch eine kleine Straßenunterführung in weniger als 2 Minuten erreicht. Das Hotel an sich ist schon ein wenig älter, genau wie das Mobiliar. Im Allgemeinen eigentlich recht ordentlich und auch sauber. All-Inclusive-Gäste können sich den ganzen Tag vollfuttern. Frühstück, Vormittagssnack am Pool, Mittagessen und Abendessen sind sehr reichhaltig. Allerdings werden die Gäste für das Abendessen in zwei Gruppen aufgeteilt, vermutlich um einen Ansturm auf den Speisesaal zu vermeiden. Einen Tisch für zwei Personen haben wir immer auf Anhieb gefunden. In diesem Hotel waren eigentlich alle Altersgruppen vertreten, Nationalitäten besonders Deutsche und Engländer. Da man in Spanien das Leitungswasser nicht trinken soll, haben wir uns eine Flasche kohlensäurefreies Mineralwasser ans Waschbecken gestellt, zum Zähneputzen und Gesicht waschen. Wenn man wie wir erst am Nachmittag (oder noch später) abreist, aber schon um 10 Uhr morgens das Zimmer verlassen muss, steht ein Badezimmer mit Duschen zur Verfügung, sodass man auch an diesem Tag noch einmal im Meer baden konnte.


Zimmer
  • Eher schlecht
  • Die Zimmer waren eigentlich immer recht ordentlich, die Toilette jeden Tag neu hygienisch versiegelt. Trotzdem roch alles nach der "Reinigung" nur nach Desinfektionsmittel, richtig gewischt wurde wahrscheinlich nicht. Lieber nicht drüber nachdenken. Die gebrauchten Handtücher konnte man, wenn man neue wollte, einfach auf den Boden fallen lassen. Es gab einen Fernseher, der auch ein paar deutsche Sender in recht guter Qualität ausstrahlen konnte. Dafür mussten wir nichts bezahlen, anders als man es hier in manchen Berichten lesen kann. Wir waren aber sowieso nicht zum Fernsehgucken im Urlaub, sondern haben uns nur abends über die Medailliengewinne der Olympioniken informiert. Andererseits hatte unser Hotel abends nicht so viel zu bieten.


    Restaurant & Bars
  • Eher gut
  • Es gab für beide zusammengelegten Hotels einen großen Speisesaal (mit Mini-Freiluftterasse), sowie zwei Bars. Zum Frühstück gab es Automatenkaffee und -Saft zum davonlaufen. Der angeblich frische und vitaminreiche Orangensaft war quietschgelb wie Fanta und sehr klebrig. Aber das scheint überall so zu sein. Besonders das Frühstück war sehr für den englischen Gaumen ausgerichtet, d. h. viel Speck, Eier, Würstchen, Weißbrot etc. Allerdings hat man bei allen drei Mahlzeiten etwas zu essen gefunden, die Auswahl war sehr groß. Das Restaurant war sauber, die Tischdecke ohne Flecken. An der Poolbar gab es Sangria in Plastikbechern (aus Sicherheitsgründen natürlich auch die bessere Wahl), an der anderen Bar sogar mit frischem Obst in richtigen Gläsern. Die All-Inc-Coctails waren genau wie die Frühstückssäfte alle aus dem Automaten, 3 der 4 Sorten hatten gleiche Farbe, Konsistenz und Geschmack (süß und klebrig). Den quietschblauen wollte ich dann nicht auch noch probieren. Zwar konnte man mit dem All-inclusive-Bändchen fast 24 Stunden am Tag futtern, aber im Nachhinein hätte ich lieber nur HP gebucht. Für die Getränke hat sich das All-inclusive auch nicht gelohnt. Einzig die Obst-Sangria war lecker, und alkoholfreie Getränke wie Wasser hätte ich mir auch im Spar-Markt holen können, auf den Wein zum Abendessen hätte ich auch verzichten können.


    Service
  • Eher schlecht
  • Der Service ist sehr unterschiedlich. Die Kellner-Innen sind alle sehr freundlich und zuvorkommend. An der Rezeption muss man schon mal diskutieren. Bei unserer Ankunft wollte man uns in ein kleines Zimmerchen im Erdgeschoss quetschen (Bettbreite: ca. 1,40m), das direkt neben der Terasse lag. Mit offenem Fenster schlafen also unmöglich, da der "Balkon" nur durch ein winziges Zäunlein von der Terasse, auf der man Abends ein paar Getränke zu sich nehmen konnte, getrennt. Nasse Handtücher aufhängen o. Ä. wäre also auch unmöglich gewesen. Wir haben also nach einem anderen Zimmer gefragt, und obwohl wir schon um halb 9 Morgens im Hotel waren, war dies nicht mehr am selben Tag möglich. Somit mussten wir also einen Tag warten. Dann wurde uns aber ein besseres Zimmer gegeben. Diesmal war es auch tatsächlich ein Bett für 2 Personen. Am Tag vor unserer Abreise ging unser Safe (für den wir bezahlt hatten) nicht mehr auf. An der Rezeption wollte man uns mit spanischer Mentalität sagen, dass irgendwann am nächsten Nachmittag der Hausmeister mal vorbeischauen wird. Da wir am nächsten Tag aber schon nachmittags abreisen mussten, und wir zudem unser Geld aus dem Safe brauchten, konnten wir nicht warten. Nach einer Stunde kam dann mal der Hausmeister und probierte (mit der selben Technik wie wir) auch mal ein bisschen herum bis er beschloss, seinen Werkzeugkoffer zu holen. Nach ein paar gescheiterten Versuchen, dem Safe mit roher Gewalt und der Ölkanne auf die Sprünge zu helfen, fand der gute Mann heraus, dass es am Schlüssel lag, der dann auch getauscht wurde. Nach ein paar Stunden Wartezeit kamen wir dann endlich an unsere Sachen heran.


    Lage & Umgebung
  • Eher gut
  • Vom Flughafen in Palma dauert die Fahrt nach Cala d'Or etwa 1,5 Stunden. Die bewachten Strände sind nicht weitläufig, sondern in kleinen Buchten mit sehr klarem Wasser und sogar Fischen. Das hat aber den Nachteil, dass sich sämtliche Urlauber aus mehreren Hotels in eine kleine Badebucht quetschen und der Strand dadurch immer sehr überlaufen ist. Am Strand kann man auch sehr günstig Melonen, Kokosnüsse, Ananas etc. bei Händlern erwerben, der die Früchte mit beeindruckender Bewegung "aufsäbelt". Wer 10 Minuten Fußweg in Kauf nehmen möchte, der findet auch eine Bucht weiter einen etwas leereren, nicht weniger schönen Strand. Man kann im Hotel auch viele Ausflüge buchen, nach Palma, mit einem Katamaran(mit Glaswänden unter Wasser - man sieht leider nichts außer türkisfarbenes Wasser) zum Beispiel ein malerisches Fischerdorf besuchen oder eine Speedboat-Tour (die hat sehr viel Spaß gemacht, zu der wurde man auch mit einem Bulli vom Hotel abgeholt und auch wieder nach Hause gebracht). Wenn man einen kleinen Spaziergang machen möchte, kann man sich auch den Yachthafen von Cala d'Or ansehen. Fünf Minuten vom Hotel ist eine sehr nette Coctailbar (Cheeki-Tiki oder so), die auch wirklcih gute Coctails servieren. Ein Papagei, der zu ankommenden "Hola" und zu Weggehenden "Bye, Bye" sagen konnte, saß angekettet (!) als Touristenattraktion auf einem Baum und wurde zu allem Überfluss auch noch von schlecht erzogenen Kindern mit salzigen Erdnüssen gefüttert. Die Straßen an sich waren immer von Mülltonnen und -Tüten gesäumt, und bei sommerlichen Temperaturen begann das ganze dann auch schonmal, einen penetranten Eigengeruch zu entwickeln.


    Aktivitäten
  • Schlecht
  • Beliebte Aktivitäten

    • Strand

    Nachmittags gab es zwar oft, aber keine aufdringliche Animation. Insbesondere für Kinder: Wasserballspiel, Brettspiele etc. Abends dagegen war fast immer etwas am Pool los. Es gab mehrmals die Woche eine Kinderdisco (immer die gleiche CD), einmal in der Woche Live-Musik oder auch eine "Lichtershow", die unspektakulärerweise darin bestand, dass zwei Schwarzlichtleuchten aufgestellt wurden und die Kinder neonfarbene Tücher bekamen. Die zwei kleinen Pools waren wie das Hotel schon etwas veraltet, sodass die ein oder andere Steinfliese auch mal kippelte. Unerlaubterweise bin ich nach 19 Uhr einmal im beleuchteten Pool schwimmen gegangen, wo mir dann eine sportliche Kakerlake entgegenkam. Das war dann auch mein letzter Besuch in einem der Pools. Zur Küche war dieser Pool der nächstgelegene. Diesen Vorfall haben wir bei jeder weiteren Mahlzeit zu verdrängen versucht. Zweimal die Woche wurde im Pool ein Scuba-Diving- Schnuppertauchen angeboten, dass wir allerdings nicht wahrgenommen haben. Die Tauchschule war in direkter Hotelnähe.


    Preis-Leistung
  • Schlecht

  • Infos zur Reise
    Verreist als:Paar
    Dauer:1 Woche im August 2008
    Reisegrund:Strand
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Rieke
    Alter:19-25
    Bewertungen:2