Wer gerne zentral wohnt, Komfort, gute Kulinarik und top Wellness sucht, kommt um das Hotel Therme Meran kaum herum. Für uns als Stammgäste kommen noch weitere Vorteile hinzu: Man kennt unsere Vorlieben, so liegt das zusätzliche Nackenstützkissen bereits auf dem Bett, die Blickrichtung des Zimmers stimmt, und für das Nachtessen steht ein Tisch mit Aussicht bereit - und wir werden bei Ankunft herzlich von der Direktion begrüsst. Soft-Faktoren, die für die Zufriedenheit wichtig sind. Dieses Jahr ist uns aufgefallen, dass die Ordnung am Infinity Pool auf dem Dach nachgelassen hat. Viele Gäste finden es nicht für nötig, beim Gehen ihre Badtücher abzuräumen oder lassen stundenlang die reservierte Liege unbesetzt. Hier ist der Badmeister gefordert, bei Bedarf einzugreifen. Auch dass ein ruhiger Gartenpool zur Verfügung steht scheint bei vielen Gästen unbekannt zu sein. Ganz zu schweigen von der Möglichkeit, via Bademantelgang in die Therme zu gehen. Sie lassen den wohl grössten Vorteil des Hotels und damit 26 Wasser-Becken in einer der schönsten Thermen Europas völlig ungenutzt. Vielleicht sollte das Hotel mal eine Info-Kampagne starten? Positives gibt es zur Kulinarik zu vermelden. Die Speisen werden ausgesprochen appetitlich auf grossen Tellern arrangiert serviert. So kommt auch die Qualität des Gerichts voll zum Tragen. Das beliebte Vorspeisenbuffet mit viel Seafood hat nichts an Attraktivität verloren, und auch das Salatbuffet zeichnet sich durch eine grosse Vielfalt und Frische aus. Bravo! Etwas Aufpeppen könnte man hingegen das Frühstückbuffet, wie wäre es mit einem Daily-Special aus der warmen Küche? Fazit: wir haben unseren Aufenthalt im Hotel wieder voll genossen – und gingen als erfrischenden Tagesauftakt täglich um 9.00 Uhr nach dem Frühstück durch den Bademantelgang in die Therme.


